§u/v-o

^l£g^ Jlupui^vi-J^

t <* ’‘"^'/'^=^

9. Centenaire l’École supérieure de pharmacie de l'Univer¬ sité de Éàris (iSoS- ipoS). Volume commémoratif publié par le direc¬ teur et les professeurs de l’École de pharmacie. Paris,' Joanin et G*^ [1904], in-40, xxiii-407 p. et pl.

Comme d’autres 'établissements scientifiques de Paris, l’École de phar- ttiacie a tenu à célébrer le centenaire de sa création, qui remonte' au aPgerminal an XI : d’où est née l’idée de ce volume, qui raippelle la fondatîôîTde Nicolas Hoüel et les origines du Jardin des apothicaires, puis l’installation, définitive sur. les terrains du Luxembourg en 1882, après quatre-vingts ans de séjour rue de l’Àrbaïète, et comprend la description matérielle des bâtiments, l’histoire des chaires, la législa¬ tion relative à l’enseignement, la liste des, professeurs et l’iconogra¬ phie (avec notices biographiques). La partie historique est en grande partie l’oeuvre de M. L. Guignard, directeur de l’École; la partie biblio¬ graphique appartient au D' Dorveaux, l’excellent et très dévoué biblio¬ thécaire de l’École. -

Peut-être la partie historique sera-t-elle trouvée un peu concise; il est . vrai que G. Planchon, ancien directeur, l’avait traitée plus amplement autrefois (iSgS) et qu’on n’aura pas voulu faire double emploi t. Mais on sera surpris de ne voir ni cité ni utilisé le mémoire si documenté qüé M. Güiffrèy a fait paraître dans nos ’Afémotres, XXV (1898), p. 179-270, sur Nicolas Houel, fondateur, de laimaison de la Charité chrétienne et premier auteur de la Tenture d’Artémise; ce. mémoire

1 . Une petite l^une est déjà comblée par un nnétnoire postérieur . de M. le D’ Dorveaux, les Premières années du cours de chimie au Jardin, des apothicaires; Aéti^^ïe Bulletin dè's sciences pharmacologiques, îé'tties: tojob, p. 107-116.

_ 175 -

' est précisément accompagné de plusieurs planches reprodüitèsm’après un album fort curieux du Cabinet des Estampes, qui sont du plus haut intérêt pour l’histoire' du Jardin des apothicaires et qui auraient être mentionnées ici. . , - 1

Au contraire, nous n’avoiis que des éloges à adresser a a partie bibliographique, traitée avec infiniment de soin et de compétence , et, au point de vue biographique, on trouvera dans ce volume une cyian- tité d’indications et de dates qu’il serait souvent impMsible de se procurer autrement. Chacun des professeurs a écrit l’histoire de, sa chaire et rappelé les services rendus pauses prédécesseurs : hommage pieusement décerné à ta mémoire d’hommes de science, modéstes et dévoués, dont quelques-uns seulement sont parvenus a la grande notoriété, mais qui tous se sont distingués par quelque decouverte nouvelle ou quelque écrit de valeur.

L’illustration est abondante et, à quelques exceptions près, assez bien réussie; elle n’est d’ailleurs pas purement iconographique, car elle contient des vues et des plans tant de l’établissement actuel que de ceux qui l’ont précédé. L’École de pharmacie de Paris, fière de son passé, peut marcher sans crainte Vers son deuxième centenaire.

^O. 96 1904

Apotîieker-Zeîtung.

947

Wissenscliaftliclie Mitteilungen.

ealalith.

Von Dr. M. Siegfeld.

Unter dem Namen Galalith bringen die Yereinigten Gummiwarenfabriken, TTiirbnre-Wien, ein Prâparat in den Handel, das ans dem Kasein der Milcb Anrch Pressen und Behandeln mit Formaldehyd dargestellt wird. Es ist em sehr Sirtps elastisches Material, das sich sàgen, bohren, feilen, polieren, drechsrin laBt ùnd das als Ersatz für Horn, Elfenbein, Schildpatt usw. dienen soll. Es î^rd ia Platten und Stâben verschiedener Stârke und Farbe hergestellt und aus diesen werden durch mechanische Bearbeitung Gebrauchsgegenstànde aller

Art des Kaseins erfolgt durch Sàure, Lab oder auch durch

Srhwermetallsalze. Der Kaseinniederschlag wird durch Wàrme oder Druck entwâssert, bis er fest und durchscheinend geworden ist und dann durch Form- aldehTd gèhàrtet. Besonderer Wert wird darauf gelegt, daB der Formaldehyd nicht vor dem Ausfàllen des Kaseins hinzugefùgt wird, sondern erst nachtràglich zur Einwirkung gelangt. Durch Verwendung gefârbter Metallsalze (Kupfer, Nickel) zum Koagulieren des Kaseins oder durch Zusatz von Erd- oder Teer- farben kann dem Produkte jede beliebige Fârbung verliehen werden. Die TTorhiinff tritt sehr schôn und feurig hervor.

Das spezifische Gewicht des Galaliths ist 1,30; es enthâlt 11,36% Stickstoff = 73 66% Kasein und 6,69% Asche. Die Analyse der letzteren ergab 48,30% CaO '2 07% MgO und 49,9% PaOs. G.'gen indifferente Flüssigkeiten zeigt das Prânarat eine sehr groBe Widerstandsfâhigkeit; von verdünnten Sàuren wird es etwas stârker angegriffen, von Alkalien noch mehr. In Wasser beginnt der Galalith nach drei Tagen weich zu werden, spâter wmd er leicht biegsain und leicht zerbrechlich, wird auch matt. An der Luft erhalt er Harte, Elastizitat und Glanz wieder. (Ztschr. f. angew. Chem. 1904, S. 1816.)

Eine Méthode inr Unterscheldang- der Terschledenen stâricehaltlgien étoffe dnrch Jodddnipre.

Von A. Dubosc.

Das von Bleicher angegebene Verfahren besteht darin, auf eine Glas- nlatte die zu identifizierenden Stàrkeproben zu stellen, einige Blàttchen Jod binzuzubringen, die man in ein Uhrglas legt, und das Ganze mit einer Glas- alocke zu bedecken. Nach 24 Stunden bemerkt man die sehr deutlichp und scharf von einander zu unterscheidenden Fârbungen der zu untersuchenden Proben Maisstârke ist schwarzviolett, Getreidestârke taubengrau. Kartoffel- stàrke nimmt eine nach Gelb hinziehende graue Farbe an, die uinso gelber ist, ie mehr fremde Kôrper die Kartoffelstàrke enthalt. Sago farbt sich milch- kaffeebraun. _ (Chem.-Ztg. 1904, S. 1149.)

IJeber Klrndin.

Von Jacobj.

J berichtete in der Med. Gesellschaft zu Gôttingen über die vonBodeng weiter ausgeführten Untersuchungen über das Hirudin. Es wurde zunâchst eine Méthode zur schnelleren Praparation der Schlundringe der Blutegel gefunden. Es ergab sich bei Benutzung dieses Ausgangsmaterials und nach grundlicherer dreimaliger Extraktion je 24 Stunden hindurch eine gelegeuthch bm 6y * hchere Ausbeute als bisher. Bei der weiteren Verarbeitung wurde durch Erhitzung der LësuLgen im Kochsalzbad die Einwirkung der zur Fâllung der EiweiBkorper nôtigen Temperatur von 100“ bei schwachsaurer Reaktion erheblich abgekurzt, was die Schâdigung der Substanz verminderte. Es lehrten aber auch ent- sprechende Versuche, daB in neutraler Lôsung eine langer dauernde Siedehitze die Substanz nicht so erheblich schàdigt, wie bisher angenommen war, und ebenso, daB eine einige Zeit anhaltende saure Eeaktion in der Kâlte ohne «heblichen Nachteil zu sein scheint. Letzteres ermoglichte, das etwa in den Pràparaten noch enthaltene Mucin ohne erhebliche Schâdigung des Hirudins durch Ansauern der Lôsung in der Kâlte und Zentrifugieren noch nachtrâghch zu entfernen. Kleine Reste Pigments konnten dann durch aufgeschwemmten Talk beim Zentrifugieren mit niedergerissen werden, so lieB sich ein eiweiB- und mucin- freies, fast weifies, wirksames Prâparat darstellen. Durch eme neue Form des Dialysafors gelang es auch, die stets mit Verlusten verbundene lange Dialyse wesentlich abzukürzen. (Dtsch. med. Wchschr. 1904, S. 1786; vergl. d. Ztg. 1903 S. 422 U. 919; Vierteljahresschr. f. prakt. Pharm. 1904, S. 126.)

Qegen Kobrabisse sind deshalb 3—400 ccm Heilserum bei intravenôser An-

wendung nôtig; bei subkutaner werden noch grôBere Dosen erforderlich.

(Lancet No. 4236; durch Dtsch. med. Wchschr. 1904, S. 1778.)

Therapeutisclie Mitteilungen.

AethylchloriA nnd Aéthylohlorldnarltose.

Von Herrenkn echt.

Verf. beleuchtet die bisherigen und seine eigenen auf 200 Narkosen gestützten Erfahrungen über Aethylchlorid als allgemeines Narkotikum. Als Hauptvorzüge des Mittels hebt er hervor: schnellen Eintritt der Narkose und schnelles Erwachen, Fehlen eines Exzitationsstadiums und fast jeglicher un- angenehmer Nachwirkung, ferner vôllige Geruch- und Geschmacklosigkeit una geringe Zersetzbarkeit des Pràparates, keine Reizung der Schleimhaute in aei^ Luftwegen. Brechreiz und Erbrechen selten und dann nur bei tiefen und lam dauernden Narkosen, vermehrte Speichelabsonderung nur ausnahmsweise. pflegen angenehmer, aber nicht erotischer Natur zu sein. Bei protahierten u tiefen Narkosen nehmen Pulsfrequenz und Blutdruck meist ah. Von den unter 18000 bis 20 Ct o Narkosen bisher beobachteten 6 Todesfàllen will Verf nur einen auf das Mittel selbst zurückführen. Für tiefe und langer dauernde Narkosen hàlt Herrenknecht die Kombination mit Chloroform oder Aether tur vorteil- haft, wobei Aethylchlorid die Narkose einleiten soll, ohne daB sich der Wechsel des Narkotikums bemerkbar macht. ^ ^ , -.nnA o inan\

(Brosch. Leipzig b. G. Thieme, 1904; durch Dtsch. med. Wchschr. 1904, S. 1780.)

Hellsernmlieliandlangi Ton SchlangrenMssen.

Von Lamb.

Trotz der Schwierigkeiten, genügend groBe Mengen von .

erhalten, hat sich nachweisen lassen, daB speziflsche Heilsera .

Schlangengifte zu gewinnen sind. Diese Sera sind aber noch nicht üocnwert g.

Reclitsprecliuiig.

Recbtsgttltigkeit der Geheimmittel-Verordnnngen.

In dem Verz^chnis A der Geheimmittel-Verordnungen ist unter No. 49 Hubert Ullrichs Krâuterwein aufgeführt. Im Hinblick hierauf wurde gegen Dr. Engel, nacbdem auf seine Zusendung die Rheinische Volks-Zeitung ein den Krâuterwein betreffendes Insérât aufgenommen batte, in GemàBheit der Polizei- . verordnung des Oberprâsidenten der Rheinprovinz vom 12. Dezember 1903, die zur Ausführung des Bundesratsbeschlusses ergangen, das Strafverfahren ein- geleitet. Das Landgericht zu Kôln sprach in der Berufungsinstanz den An- geklagten frei. Auf die Révision der Staatsanwaltschaft hat aber der Strafsenat des Kammergerichts in seiner Eigenschaft als hôchster Gerichtshof in Landes- strafsachen am 21. November 1904 das Vorderurteil aufgehoben nnd die Sache an das Landgericht zurückverwiesen. Der Sénat legte dem Umstande, daB in dem Insérât die Bestandteile und die Zusammensetzung des Krâuterweins an- gegeben sind, keine Bedeutung bei. Der Sénat sprach aus, daB eine Polizei- verordnung auch die ôffentliche Ankündigung und Anpreisung anderer Mittel als Geheimmittel verbieten kônne. Die rechtliche Zulàssigkeit einer solchen Polizeiverordnung ergebe sich für PreuBen aus § 6 f. des Gesetzes vom 11. Mârz 1850, nach dem die „Sorge für Leben und Gesundheit" einen Gegenstand des polizeilichen Verordnnngsrechts bilde. Die ôffentliche Anpreisung von Arznei- mitteln kônne den Erfolg haben, daB jemand bei dem Entstehen einer Krankheit sich nicht sofort an den Arzt wende, sondern sich mit den angepriesenen Mittoln behelfe, bis es zu spàt sei. Wenn der Vorderrichter den Tatbes^nd der Polizeiverordnung hier um deswillen nicht für gegeben halte, weil in jenem Insérât der Krâuterwein nicht in marktschreierischer Weise angekündigt, er auch nicht ein gesundheitsschàdliches Mittel sei, so trage das Landgericht in die Polizeiverordnung eine Unterscheidung, die sie nicht kenne, hinein. L. K.

Nachspiel znm Knrpfnscherprozels NardenkStter.

Im AnschluB an den bekannten ProzeB war gegen den Besitzer der Kronenapotheke in Berlin, Dr. Homeyer, der mit Nardenkôtter einen Vertrag über Medikamentenlieferung an das Nardenkôtter sche ^Institut" abgeschlossen batte, wegen Uebertretung der Apotheken-Befriebsordnung Anklage erhohen worden. Das Schôffengericht batte seiner Zeit auf Freisprechung erkannt, der Staats- anwalt aber hiergegen Berufung eingelegt, die kürzlich vor der 8. Strafkammer des Landgerichts I zur Verhandlung stand. Der Staatsanwalt lieB sâmtliche übrigen Punkte der Anklage fallen, hielt aber den Angeklagten für strafbar, weil dieser gegen § 38 der Apothekenordnung verstoBen habe, und beantragte 150 M Geldstrafe, eventuell 15 Page Haft. Der angezogene § 38 ist jencr bekannte Paragrapb, welcher den AbschluB von besonderen Vertrâgen mit Aerzten oder anderen die Behandlung von Krankheiten betreibenden Personen und die Zu- wendung von Vorteilen daraus verbietet. Herr Dr. Homeyer bestritt, den Kurpfuschercharakter Nardenkôtter s gekannt zu haben. Nardenkôtter habe ihm vielmehr gesagt, daB sein medizinisches Institut unter Leitnng des approbierten praktischen Arztes Dr. Cronheim stehe, und letzterer habe dies bei seinen Wderholten Besuchen bestâtigt. In demselben Augenblick, als er (Homeyer) eifahren habe, dafi Nardenkôtter selbst Kranke behandle, habe er die Licfcrungen eingestellt. Solche Lieferungsvertràge wàren übrigens bei Apothekern nichts Ungewôhnliches nnd würden vielfach mit Krankenkassen, Sanatorien usw. ab¬ geschlossen. Die Verteidigung wies darauf hin, daB der § 38 der Apotheken- Betriebsordnung doch nur den Zweck verfolge, die Apotheker vom unlauteren Wettbewerb und davon abzuhalten, sich mit Aerzten zur Ausbeutung des Publikums zu verbinden. Lieferungsvertràge seien durch die Betriebsordnung nicht ver- boten, sondern nur Zuwendungsvertrâge. Der Gerichtshof erkannte, indem er sich den Ausführungen des Beklagten anschloB, auf Freisprechung.

Angebliche Ansübang der Hellknnde durch einen Apotheker.

Der Apotheker H. batte sich auf die Anzeige eines Düsseldorfer Medizinalrates hin wegen unbefugter Ausübung der Heilkunde vor dem Schôffen¬ gericht in Môrs zu verantworten. Die Veranlassung zu der Anzeige batte die Tatsache gegeben, daB wàhrend eines Besuches des Medizinalrates in der Apo- theke des Angeklagten ein bekanntes Wundstreupulver für kleine Kinder im Handverkauf für 10 Pf ohne ârztliches Rezept verabfolgt worden war.

Die Anklage stand, wie das Aachener Politische Tageblatt schreibt, aut schwachen FüBen, so daB selbst der Richter mit der Bemerkung mcht zurück- hielt, es müsse zu unhaltbaren Zustânden führen, wenn in einer solchen harm- losen Handlungsweise Kurpfuscherei erblickt werde. Er selbst pflege sich manchmal gegen Kopfschmerz in der Apotheke ein Mittel zu holen, dessen Verkauf ohne Rezept freigegeben sei. Es sei übertrieben, zu einem Pulver von 10 Pf im Wert ein Rezept von 1,50 M zu verlangen. Der Angeklagte wurde freigesprochen und die Kosten der Staatskasse auferlegt.

Büclierscliau.

Centenaire de l’école supérieure de Pharmacie de V Université de Paris,

mir liegt ein auBerordentlich stattlicher Band, mit vielen Tafeln ge- schmückt, herausgegeben vom Direktor Guignard école supérieure de Pharmacie de Pans, zur Feier

dieser wohl groBartigsten und umfassendsten und altesten Stâtte, de™ Studium der Pharmazie gewidmet ist. Wenn auch yielleicht andere Inst’.ute die Pariser Schule anümfani und Treff lichkeit der Einrichtungen ubertrefan môgen, 60 sind sie ohne Au,‘nahme nur dem einen Teil der

schaft, dem chemischen gewidmet, wogegen die Pariser Schule die Gesamtheit umfaBt und in dieser Beziehung einzig und nach manchen Richtungen vor-

bildlic^i8t.u^fa^sender Teil des vorliegenden Bandes behandelt die Geschichte der jetzigen Schule und ihre Vorlâufer, und _ich denke

dieser Zeitung nicht uninteressant sein wird, ein paar k»rze Mitte^igen û^er zu erhalten, zeigt sie doch fast durchweg ein energisches, zielbewuBtes nnd von idealem Geiste getragenes Vorwârtsstreben der Pariser Apotheker.

Die Anfânge der Schnle liegen weit znrück; Im Jahre 1676 errichtete Nicolas Houel, maître apothicaire-épicier am Abend seines Lebens ans eigenen Mitteln eiiie fromme Stiftung in einem Hospital für arme Kranke, das eine Apotheke entbielt und einen Garten für die Kultur und das Studinm der Arznei- pflanzen. In dieser Anstalt sollten Waisen erzogen and in der Apothekerkunst unterrichtet werden, und den Armen sollten Arzneien ausgeteilt werden. Die Anstalt mit diesem schônen und umfassenden Programm trat 1578 ins Leben, ihr folgte 1680 der Garten, der erste botanische Garten in Frankreich, an den sich 1593 der von Montpellier als zweiter schloB, Von Anfang an bat die junge Anstalt mit Schwierigkeiten zu kâmpfen, die sich in der Folge von mehreren Seiten mebrten. Zunachst sind es Glieder des Klerus, di# ihr feindlich gesinnt sind, eine Ueberschwemmung richtet 1579 Verheerungen an. 1587 stirbt Houel, niedergedrückt durch die Schwierigkeiten, die seiner Schôpfung bereitet wurden. Sein Nachfolger ist der Apotheker Charles Audens, der 1588 Houels Witwe heiratete. Zu den alten Feinden der Anstalt gesellten sich neue, die Universitât und andere Lehrer erheben Anspruch an die Leitung, da dieselbe auch Lehr- zwecken diente, ferner die Hofapotheker des Kônigs. Audens, der allen Schwierig¬ keiten zàben Widerstand entgegengesetzt batte, gibt 1624 seine Démission und die Anstalt erfàhrt eine Neuordnung. Sie wird Eigentnm der ganzen Gilde, in der die Apotheker und die Gewürzkràmer (épiciers) vereinigt waren. Der GroBe Rat setzt fest, daB die Gilde von drel zu drei Jahren drei Mitglieder prâsentieren solle, von denen der GroB-Almosenier des Reiches einen auswàhlt, der drei Jahre lang die Anstalt leitet. Der erste ist maître apothicaire Jacques Grégoire. Schon bei diesem erstenAnlaB und fast ausnahmslos in der Folgezeit sehen wir mit Befriedigung, wie die Behôrden bis in die allerhôchsten Stellen hinauf der Anstalt und ihren ebenso humanen wie idealen Zielen voiles Verstàndnis entgegen- bringen und sie wohlwollend in Schutz nehmen gegen màchtige Feinde. Wir werden spâter noch zu erwàhnen haben, wie die besten und hervorragendsten Geister für sie in die Schranken traten.

Bald zeigen sich aber Schwierigkeiten anderer eruster Art, hervorgerufen durch die Kosten, die die Anstalt verursacht. Fin Teil der entstandenen Schulden wird gedeckt durch die frisch geprüften Apotheker, welche bis dahin nach glücktich bestandenem Examen die Mitglieder der Jury zu einer Gasterei eingeladen hatten. Diese Gastereien fallen fort und das Geld wird für den Garten verweniet. Aus diesen pekuniàren Nôten entsteht aber noch anderes. Die Gewürzkràmer, die, wie schon gesagt, mit den Apothekern eine Gilde bildeten, hatten zu den Kosten der Anstalt nicht beigetragen, scheinen ihr überhaupt nicht günstig gesinüt gewesen zu sein, vielleicht aus Mangel an Interesse daran. Sie behanpteten 1629, daB die Summen, die aus den aufgegebenen Gastereien erspart waren, aus dem gemeinsamen Besitz der Gilde stammten, und daB ihnen darüber nicht Rechnung gelegt sei. Die Folge war, daB sie von den Kosten, aber auch von der Benutzung der Anstalt und des Gartens ausgeschlossen wurden. Diese Reibereien dauerten lange, erst 1777 fand eine vôllige Trennung der apothicaires von den épiciers statt. Wâhrend dieser ganzen Zeit batte auch der Streit mit der Universitât wegen der an der Anstalt abgehaltenen ünterrlchts- kurse nicht geruht. In dem genannten Jahre wurde die Anstalt gründlich um- gewandelt unter der Bezeichnung: Collège de Pharmacie, dem von jetzt nicht nur die alte Gilde, sondern sàmtliche Pariser Apotheker angehorten. Unter Aufsicht des Conseil du Roi hat die Anstalt voile Selbstverwaltung. Es werden vier démonstrateurs für Chemie und vier für Botanik und Pharmakognosie ernannt. Kurse werden abgehalten in den Laboratorien der einzelnen Apotheken und in dem allgemeinen Laboratorium und botanischen Garten des Collège. AuBer diesem Unterricht lagen dem Collège auch die Revisionen der Apotheken und die Prüfungen ob.

Das war der Zustand beim Ausbruch der Révolution. Wenn diese auch nicht spurlos an dem Institut, das damais schon auf eine mehr wie 2(X)jâhrige Geschichte zurückblicken konnte, vorüberging, so blieb es doch im wesentlichen bestehen. „Dans le naufrage, l’on vit plus tard sombrer toutes les institutions de la monarchie, le Collège de pharmacie seul surnagea“. Freilich schien es einen Moment, als ob es auch unterliegen sollte; 1791 beschloB die National- versammlung, aile Privilegien, Zünfte usw. aufzuheben, die Ausübung der vorher durch solcbe geschützten Berufe sollte nur abhàngig sein von der Erwerbung eines Patentes. Die sofort eintretenden Uebelstànde waren aber so bedenklich, daB noch im selben Jahre die Pharmazie ausgenommen und wieder geschützt wurde. Trotzdem wurde das Schifflein der Pharmazie in den unrubigen Zeiten hin- und hergeworfen. Besonders die Gründung der medizinischen Scbulen in Paris, StraBburg und Montpellier waren geeignet, Befürchtungen zu wecken für das Bestehen und die Selbstàndigkeit des Collège. Der berühmte Naturforscher, Staatsmann und spàtere Minlster Fourcroy hielt schützend seine Hand über sie, et betonte in einer Rede, daB die Einrichtungen der pharmazeutischen Schule besser seien, als diejenigen der medizinischen und chirurgischen Schule.

^ Trotzdem glaubten die Apotheker gut daran zu tun, nicht das Alte, was sie durch die unruhigen Zeiten hindurch gerettet hatten, zu konservieren, sondern sich der neuen Zeit anzupassen, und gestützt auf ein Gesetz vom 23. September 1795, welches die Einrichtung von Unterrichtsanstalten und von wissenschaftlichen Gesellschaften regelte, konstituierten sie sich 1796 als Société libre des Pharmaciens de Paris. An den Einrichtungen des Collège für den Unterricht wurde môglichst wenig geandert, die 1797 erôffnete Schule führte die Bezeichnung l’école gratuite de Pharmacie. Es wurden Vorlesungen gehalten über Chemie, Botanik und Pharmazie. Die letztere wurde spàter in eine solche über Pharmakognosie und pharmazeutische Chemie geteilt. Die Professoren wurden auf sechs Jahre an- gestellt. Unter ihnen war Vauquelin, der bekannte Chemiker, früher Assistent Fourcroys.

Die Tage dieser alten Einrichtung, die es aber verstanden batte, nicht verknôchernd auf einem überlebten Standpunkt zu verharren, sondern die sich mehrera Jahrhunderte hindurch stets die Stromungen der Zeit jerstehend und benutzend eutwickelt batte, waren doch gezàhlt.

Die einschneidenste Aenderung war ein von Bonaparte, dem I. Konsul, am ^..Germinal des Jahres 11 der Republik (29. Màrz 1803) erlassenes Dekret, welches die Errichtung von écoles de Pharmacie in Paris, StraBburg und Mont¬ pellier, noben den in diesen Schulen bereits bestehenden écoles de médecine anordnete. Das ist der Geburtstag, dem das schône Buch sein Entstehen ver- dankt. ‘Am 13. August erschien ein Reglement, welches die Einrichtung dieser Schulen oïdaete. Die Pariser Schule blieb zunachst am alten Ort, der Lehr- kôrper und Unterrichtsplan wurden kaum geandert. Die Aenderung bestand darin, daB die alte, 1576 von Houel gegründete Anstalt, die zuletzt Eigentum der Gesamtheit der Pariser Apotheker gewesen war, jetzt Staatsanstalt wurde. Sie stand unter Leitung eines Ditektors, eines Schatzmeisters und dreier Professoren, welchen let teren ein oder zwei adjoints (etwa auBerordentliche Professoren) boigcgoh.o'^ ,7urdoa. Der Unterricht umfeBte Botanik, Naturgeschichte der Arzneiraittel (also Pharmakognosie), Chemie und Pharmazie. Der erste Direktor war 'Vauquelin (f 1829). Chemiker war Bouillon-Lagrange (f 1814), spâter

No 96 190-1

Leibarzt der Kaiserin Joséphine. In seinem Lehrbuch der Chemie [verwende^S er als einer der ersten Lavoisiers Arbeitep. Pharmazeut war Brogniart. Es komslgl Dun eine Zeit ruhiger Entwickelung. 1834 werden Vorlesungen über Physik Toxikologie eingeführt. 1854 erhalten die Schulen von Paris, StraBburg Montpellier die Bezeichnung écoles supérieures de Pharmacie, um sie von d( in zahlreichen Stàdten entstandenen Vorbereitungsschulen zu unterscheiden. K -- Zabi der Schüler steigt und überschreitet 1876 die Zabi von 600. Damit sit die alten Ràumlichkeiten und Einrichtungen vôllig unzulânglich geworden m es ist notwendig, der Schule ein neues Heim, das gegenwârtige, zu geben. 18j, - ist és fertiggestellt und 1881 bezogen. Eine reiche Anzahl von Tafeln sj Ansichten und Plânen veranschaulicht in der Festschrift das jetzt von 4 bewohnte Heim an der Avenue de l’Observatoive. Auch jetzt hat die Schule iljî Selbstàndigkeit neben der Universitât bewahrt, nachdem besonders 1840 lebhafli.; Anstrengungen gemacht sind, sie derselben anzugliedern. Immerhin bestei’ gegenwârtig in sofern eine Verbindung zwischen der Schule und der Universitii als auf Grund der an ersterer gemachten Studien an letzterer der Grad eits «docteur en pharmacie" seit 1898 erworben werden kann. Diese Aufnahme yn Doktoranden hat in neuester Zeit einige Aenderungen und VergrôBerungei nôtig gemacht.

Dieser selbstàndigen Stellung der Schule entsprechend, gibt dieselbe det, jungen Pharmazeuten seine gesamte wissenschaftliche Ausbildung, sie enthali; neben dem umfangreichen botanischen Garten Studieneinrichtungen für Physii Botanik, Pharmakognosie, Chemie, Toxikologie, Pharmazie. Die Anzahl ds Studierenden ist eine auBerordentlich groBe, sie ist z. B. von 1891 1895 voi 602 auf 823 gestiegen. Ob die in dieser groBen Zabi zum Ausdruck kommendi Zentralisation und die Isolierung der Pharmazeuten von den übrigen Studierendei wirklich eine nützliche ist, ob es nicht besser ist, ihn seine Studien mit dei anderen naturwissenschaftlichen Studierenden zusammen machen zu lassen un|| ihn nur für die speziell pharmazeutischen Fâcher, sogut wie den Mediziner für die seinen, zu isolieren, das zu untersuchen ist hier nicht der Ort. Jedenfaüt flSBt uns die GroBartigkeit, mit der das Prinzip, die Studien in geschlossenel; Schulen absolvieren zu lassen, hier durchgeführt ist, Bewunderung ein. T

Noch eins sei kurz erwàhnt; In seiner diesjàhrigen Generalversammlm|| in Hamburg hat der Deutsche Apotheker-Verein einen ersten und hoffentliclT ' nicht letzten Anlauf genommen, der so ganz eigentlich pharmazeutischen Wissejl schaft, der Pharmakognosie, zu ihrem Rechte an den deutschen Hochschulen zt? verhelfen. Es sei darauf hingewiesen, daB diese Wissenschaft an der Parisel Schule seit Jahrhunderten unter Mânnern wie Lemery, Geoffroy, Robiquet, Pelletiet| Guibourt, G. Planchon und Perrot einen hervorragenden Platz einnimmt untef verstàndnisvolîer Würdigung ihrer Wichtigkeit, und daB ihr Hilfsmittel aii Laboratorien und Sammlungen in reichemMaBe zuGebote stehen. Hartwich.

Einsendungen aus dem Leserkreise.*)

Sülsstoffverkanf. |

Auf Grund einer reichsgerichtlichen Entscheidung ergingen vom kônig. ' lichen bayerischen Hauptzollamt Landshut an die Apotheker die Weisung, dal j sie nur berechtigt seien: „je ein Rôhrchen mit 25 St. Sacchar. tabl. No. 1 ai einen Kâufer freihàndig ohne Rezept abzugeben, nicht aber, wie es bisher ge- schehen, eine beliebige Anzahl derselben im Betrage von 1—2—3 M“.

Wenn diese Anwendung nun gesetzliche Bestimmung wird und der ApoL theker bei Nichtbefolgung dieser Direktiven polizeilicben Recherchen uiii| Denunziationen ausgesetzt ist, dann wâre es wahrlich an der Zeit, daB diil? Apotheker einmütig zusammenstànden und den ganzen Saccharinhandel, der ihneilf ungefragt zugeteilt wurde, über Bord würfen. Es ist doch eines Apotheker» sei er Besitzer oder Gehilfe, unwürdig, um je ein 5 Pf-Rôhrchen, und bei derï Art des hier in Frage kommenden Publikums meist morgens früh und abesdi; spàt ins Geschaft zu laufen.

Es zeigt diese Entscheidung doch zur Evidenz, daB es sich um KaltstelluiJ des Saccharinvertriebs handelt und wenn die Reichsregierung, sei es ausfinanziellei! oder agrarpolitischen Rücksichten unbegreiflicherweise den Saccharinhandel zi; GenuBzwecken nicht mit einem Federstrich aus der Welt schaffen will, und erili! juristische Interpretationen zur Eindàmmung nôtig sind, so sollten doch mT Apotheker uns bedanken, den LückenbüBer zu machen, sondern durch gemeii j same Aufgabe des Handels die Plane der Regierung unterstützen! M. L. in I,

Fragekasten.

Fragen. i

No. 149. Es wird um eine gute Vorschrift für Gewürz für weiBe Kucheil gebeten. h. K. in K.

No. 150. Ist bei der Umwandlung einer preuBischen Filialapotheke ii eme selbstàndige Apotheke der Konzessionsempfânger verpflichtet, die vorhandem Einrichtung und die Vorràte zu übernehmen?

No. 151. Wie macht man iu einem Zimmer verspritztes, in die Fugei des FuBbodens gelaufenes Quecksilber unschàdlich? J. Sch. in B.

Autworten.

No. 149. WeiBeKuchen dürften sich am besten mittelst atherischer Oele würzen lassen. Eine Vorschrift für GéwiXrzôl lautet folgendermaBen; NelkenôU, Bittermandelôl (blausâurefrei) 6, Muskatblütenôl 7, Zimtôl 10, Zitronenôl 6H absoluter Alkohol 100. Red.

No. 150. Bei der Umwandlung einer Filialapotheke in eine selbstândige Apotheke wird nach dem MinisterialerlaB vom 5. September 1894, betreffend die Behandlung heimgefallener und verlegter Apotheken, verfahren. Nach dieser Verordnnng kann dem neuen Konzessionar die Verpflichtung auferlegt werdei, die Apothekeneinrichtung und die bei der Geschàftsübernahme vorhandenen ! Warenbestànde gegen einen dem wahren, zeitigen Wert entsprechenden Preii zu übernehmen, welcher event. durch Sachverstàndige festzusetzen ist. Diese Bedingung ist z. B. im Falle der Zweigapotheke zu Epe („Apotheker-Zeitung“ 1903, | No._70) gestellt worden. Der Inhaber der Filiale wird daher gut tun, recM- ' zeitig an die zustàndige Behôrde das Gesuch zu richten, dem neuen Konzessionar ! diese Verpflichtung aufzuerlegen. Red.

No. 151. Wir empfehlen Ihnen, die betreffenden Stellen mit Stanniol- - abfàllen abzureiben. Das entstandene Amalgam làBt sich dann sehr leicht .'r zusammenkehren. Rej,

f Verantworttmg für die EiaBendnn^eii unter dieser Kubrik tragen die Ver Ü

Apotlisker-^eîtuiig.

6465

CENTENAIRE

DE

L’ÉCOLE SLPÉRIELRE DE PHARMACIE

DE L’UNIVERSITÉ DE PARIS

VOLUME COMMÉMORATIF

PUBLIÉ PAR LE DIRECTEUR ET LES PROFESSEURS DE L’ÉCOLE DE PHARMACIE

ORNÉ DE GRAVURES, DE PLANCHES ET DE PORTRAITS

A. JOANIN et G'‘, Éditeurs

34, Rne de Condé, PARIS

CENTENAIRE

DE

L’ÉCOLE SUPÉRIEURE DE PHARMACIE

DE L’UNIVERSITÉ DE PARIS

IL A ÉTÉ TIRÉ DE CET OUVRAGE :

Cent exemplaires numérotés sur papier de Hollande.

Exemplaire N“

PLANCHE

Fac-similé de l’une des peintures murales de P. A. Besnard, dans le vestibule d’honneur de l’École de Pharmacie de Paris.

6465

CENTENAIRE

DE

LiCOLE SEPERIEIIRË DE PHARMACIE

DE L’DNIVERSITÉ DE PARIS

1803-1903

VOLUME COMMÉMORATIF

PUBLIÉ PAR I.E DIRECTEUR ET LES PROFESSEURS DE L’ÉCOLE DE PHARMACIE

ORNÉ DE GRAVURES, DE PLANCHES ET DE PORTRAITS

ORIGINE ET CRÉATION DE L’ÉCOLE DÉVELOFPEMENT MATÉRIEL ET SCIENTIFIQUE ORGANISATION ET ENSEIGNEMENT LES CHAIRES DE L’ÉCOLE ET LEURS TITULAIRES

PARIS

A, JOANIN ET G'*, ÉDITEURS

24, RUE DE CONDÉ, 24

^1 c) O (F

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

SOUSCRIPTIONS EXTRAORDINAIRES

Le Ministère de l’Instrdction publique,

L’Université de Paris,

Le Conseil municipal de la Ville de Paris, L’Association amicale des Étudiants en Pharmacie.

SOUSCRIPTIONS PARTICULIÈRES

MM.

Adrian et C‘“, droguistes, 9 et ii, rue de la Perle, à Paris.

Allain-Le Canu (M®® V^®), 36, quai de Béthune, à Paris.

Allain-Le Canu (Jules), pharmacien hono¬ raire, 36, quai de Béthune.

Allain-Le Canu (René), 36, quai de Béthune, à Paris.

Allamagny, étudiant à Paris.

Allante, professeur à l’École de médecine, à Angers.

Allard, pharmacien, à Paris.

Alliot, étudiant en pharmacie, à Paris.

Amiard (L.), pharmacien, à Dieppe.

André (Émile), préparateur à l’École su¬ périeure de Pharmacie de Paris.

André-Pontier (Léon), 48, boulevard Saint- Germain, à Paris.

Antoine (Lucien), pharmacien, 71, avenue Ledru-Rollin, à Paris.

MM.

Aracama (Francisco) , pharmacien mili¬ taire en Espagne.

Arbeltier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Arbost, pharmacien, parc aux Roses, à Nice.

Arnould, pharmacien, à Ham (Somme).

Arnozan, pharmacien, 40, allées de Tourny, à Bordeaux.

Arquevaut, étudiant en pharmacie, à Paris.

Asher et C‘% libraires à Berlin.

Association amicale des docteurs des Uni¬ versités de France (Pharmacie).

Association amicale des Étudiants en phar¬ macie de France, boulevard Saint-Michel, 85, à Paris.

Association des internes en pharmacie, à Paris.

Association générale des pharmaciens de France.

Astruc, professeur agrégé, à l’École supé¬ rieure de pharmacie de Montpellier.

VI

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Aubry (E.), pharmacien, place de la Répu¬ blique, à Connerré-Ville (Sartlie).

Audistère, pharmacien, rue de Rivoli, 20, Paris.

Audoin, pharmacien, 62, rue du Faubourg- Sainl.-Martin, à Paris.

Audoucet, pharmacien, h Montreuil-Bellay (Maine-et-Loire).

Augot, pharmacien, à Moulins (Allier).

Aumignon, pharmacien, à Châlons-sur- Marne (Marne).

Aumoine (L.), pharmacien, à Montluçon (Allier).

Aurientis, ingénieur, 85, rue de l’Ourcq, à Paris.

Averoin, 1, rue Malus, à Paris.

Babilée (E.), pharmacien, à Bordeaux.

Babin (M''°), étudiante en pharmacie, à Paris.

Backhouse (H.-N.), pharmacie Roberts, 5, rue de la Paix, à Paris.

Bagros, étudiant en pharmacie, à Paris.

Baillard, pharmacien, à Paris.

Bailly (Claudius), pharmacien, à Lempdes (Haute-Loire).

Balland, pharmacien principal de i''® classe, 8, boulevard des Invalides, Paris.

Barbe, étudiant en pharmacie, à Paris.

Barbedienne (L.), pharmacien, 16, rue Thiers, à Vannes (Morbihan).

Barbié, préparateur, à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Barbier, pharmacien, à Charolles (Saône- et-Loire).

Bargallo (F.), pharmacien, 94, rue d’Alle¬ magne, à Paris.

Barillé (D''), pharmacien principal de 1 classe à r Hôpi tal S aint-M artin , à Paris .

Barthe, professeur agrégé à la Faculté de médecine de Bordeaux.

Barthelat (G.-J.), professeur à l’École de médecine et de pharmacie d’Angers.

Barthélémy, 25 bis, rue du Château, à Neuilly-sur-Seine (Seine).

Barthélemy (Edmond), pharmacien à Brive (Corrèze).

MM.

Barthet, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bastide, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bathias, étudiant en pharmacie, à Paris.

Battandier, professeur à l’École de méde¬ cine d’Alger, 9, rue Desfontaines, à Mustapha (Alger).

Baud (D.), pharmacien, 44. rue des Lom¬ bards, à Paris.

Baudet, pharmacien, à Ferrière-la-Grande (Nord).

Baudin (P.), pharmacien, à Milly (Seine- et-Oise).

Baudoin, pharmacien, boulevard de la Croix-Rousse, ii5, à Lyon.

Baudouin, receveur des domaines, à Ville- juif (Seine).

Baudran, pharmacien à Beauvais.

Beaufils (J.), interne à l’Hôpital de la Cha- l’ité, à Paris.

Beauvisage, étudiant en pharmacie, à Paris.

Béchet (R.), pharmacien, à Trouville-sur- Mer (Calvados).

Bédos, pharmacien, 87, boulevard Ma- lesherbes, à Paris.

Béha (Ch.), secrétaire général de l’Asso¬ ciation amicale des étudiants en phar¬ macie, à Paris.

Béhal, professeur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Beille, professeur agrégé à la Faculté de médecine de Bordeaux.

Béjeau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bellot, pharmacien, i58, rue de Villeneuve, à Alfortville (Seine).

Beloux (A.), pharmacien, à Giromagny (Haut-Rhin).

Belugou, chargé de cours à l’École supé¬ rieure de pharmacie, 3, boulevard Vic¬ tor-Hugo, à Montpellier.

Berger (Charles), étudiant en pharmacie, à Paris.

Bergonié, professeur à la Faculté de méde¬ cine de Bordeaux.

Bernhard (J.), pharmacien, à Étrépagny (Eure).

Bertault, pharmacien, à la Roche-sui’-Yon.

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Bertaut-Blancard frères, pharmaciens, 4o, rue Bonaparte, à Paris.

Bertheaume, étudiant en pharmacie, à Paris.

Berthelot (Daniel), professeur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Berthier (O.), libi’aire à Paris.

Berthon, pharmacien, à Coulommiers (Seine-et-Marne).

Berthoud, pharmacien en chef à l’Hospice de Bicêtre.

Bertrand (André), étudiant en pharmacie, à Paris.

Bertrand (Joseph), pharmacien, à Fonte- nay-le-Comte (Vendée).

Beslier (A.), pharmacien, i4, rue des Mi¬ nimes, à Paris.

Beytout (G.), pharmacien, faubourg Pois¬ sonnière, 4, Paris.

Biais, professeur à l’École de médecine de Limoges.

Bibliothèque de la Faculté de médecine de Paris.

Blanchard, interne en pharmacie, à Paris.

Blandin (A.), pharmacien, à Beaune (Côte- d’Or).

Blarez, professeur à la Faculté de méde¬ cine de Bordeaux. .

Blin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Blin (Alfred), pharmacien, à Dreux (Eure- et-Loii’).

Bloquet (H.), pharmacien, 44) rue Riche¬ lieu, à Paris.

Boinot (G.), interne, à l’Hôpital Hérold, à Paris.

Boisdon (P.), pharmacien, à Angoulême (Charente).

Boivin (J.), pharmacien, à Épinay (Seine).

Bonard (Ernest), préparateur-dessinateur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Bondois (Ch.), étudiant, 70, boulevard Montparnasse, à Paris.

Bonnet (D' Edmond), 11, rue Claude-Ber¬ nard, à Paris.

Bonnet (Jean), pharmacien, à Saint-Ger- main-du-Bel-Air (Lot).

MM.

Bonvoisin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bouchardat, professeur à l’École supé¬ rieure de pharmacie de Paris.

Boucher (Ed.), pharmacien, à Arès (Gi¬ ronde).

Bouchet (L.), pharmacien, 4^) rue de la Cathédrale, à Poitiers (Vienne).

Boudin, pharmacien, à Warluis (Oise).

Boué, pharmacien, rue Gi’enier-Saint-La- zare, 34, à Paris.

Bougault, pharmacien en chef à l’hôpital Hérold, à Paris.

Bouillac (P.), pharmacien, 25, avenue de la Gare, à Montluçon (Allier).

Bouilly (Ed.), pharmacien, 54, l'ue de la Liberté, à Dijon (Côte-d’Or).

Boulanger, Dausse et C*“, 4) rue Aubriot, à Paris.

Boulard, étudiant en pharmacie, à Paris.

Boulogne (Henri), pharmacien, 42, rue de Malherbe, à Beauvais.

Bounafous, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bourdelles, pharmacien, à Saint-Sernin- sur-Rance (Aveyron).

Bourderionnet (F.), pharmacien, i5, ave¬ nue de la Défense, à Puteaux (Seine).

Bourdier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bouret (D.), phai’macien, à Paris.

Bourquelot, professeur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Bousquet, pharmacien, rue de la Boétie, 63, à Paris.

Boutineau, pharmacien honoraire, 73, rue de l’Alma, à Tours (Indi’e-et-Loire).

Bouton (Ch.), pharmacien, 1 33, rue Le- courbe, à Paris.

Boutron(D''),85, quai delà Fosse, à Nantes.

Boutron-Limouzain, pharmacien, à Mauzé (Deux-Sèvres).

Boutry (G.), pharmacien, 3, rue du Départ, à Paris.

Bouvet, étudiant en pharmacie, à Paris.

Bouvier, professeur au Muséum d’histoire naturelle, à Paris.

Brachin (A.), pharmacien, au laboratoire de pharmacie galénique, à Paris.

Vlll

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Braemer (D'), professeur à la Faculté de médecine de Toulouse.

Braun (Ch.), pharmacien, 171, roule de Saint-Omer, à Saint-Martin-les-Boulogne (Pas-de-Calais).

Bremond (J.), pharmacien, 65, boulevard de la Madeleine, à Marseille.

Brenans, préparateur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Bresson, pharmacien, à Versailles.

Bretillon (A.), pharmacien, 68, rue de Paris, à Charenton (Seine).

Brissemoret (D“), 58, rue La Fontaine, à Paris.

Brizemur, pharmacien, à Versailles.

Brocadet (Pierre), interne à l’Hôpital Broca, à Paris.

Brosser-Galippe, pharmacien, à Grandvil- liers (Oise).

Brouant, pharmacien, 91, avenue Victor- Hugo, à Paris.

Bruneau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Brunotte, professeur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Nancy.

Bucaille, étudiant en pharmacie, à Paris.

Buchet (Ch.), directeur de la Pharmacie Centrale de France, à Paris.

Bührer, rédacteur au Journal suisse de Chimie et de Pharmacie, à Clarens (Suisse).

Buisson, interne des hôpitaux, à Paris.

Bulletin des sciences pharmacologiques.

Busiau, pharmacien, à Guise (Aisne).

Byla, pharmacien, ^ Gentilly (Seine).

Cabanès, pharmacien, 34, boulevard Hauss- mann, à Paris.

Cadéot, pharmacien, à Saint-Puy (Gers).

Cajat (AIL), pharmacien, à Montluçon (Allier) .

Gambie, 70, rue du Chemin-Vert, à Paris.

Camboulives (F.), pharmacien,, à Albi (Tarn).

Campion, pharmacien, à Noailles (Oise).

Camus (A.), pharmacien, 1, place d’Allier, à Moulins (Allier).

Canuyt, pharmacien, à Bordeaux.

MM.

Carbou (L.), pharmacien, 8, rue du Bellay, à Paris.

Carette, préparateur, à l’Ecole supérieure de pharmacie, à Paris.

Caries, pi’ofesseur à la Faculté de médecine de Bordeaux.

Carteron (Achille), pharmacien, à Ariane (Puy-de-Dôme).

Castaing, pharmacien, chef de fabrication à l’usine de produits pharmaceutiques, à Moulins-sur-Yèvre (Cher).

Catillon, pharmacien, 3. boulevard Saint- Martin, à Paris.

Cator, pharmacien, 33, rue Huguerie, à Bordeaux.

Cazaux (Ch.), pharmacien à Cazaubon (Gers).

Cazin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Cendrier, pharmacien, 49, rue Notre- Dame, à Troyes (Aube).

Chamagne (G.), président de l’Association amicale des étudiants en pharmacie, 85, boulevard Saint-Michel, à Paris.

Chambon, bibliothécaire à la Sorbonne, à Paris.

Chambre syndicale des fabricants de pro¬ duits pharmaceutiques, 61, rue Cau- martin, à Paris.

Chambre syndicale et Société de pré¬ voyance des pharmaciens du départe¬ ment de la Seine, 5, rue des Grands- Augustins, à Paris.

Champault, étudiant, 11, rue de Vaugirard, à Paris.

Champigny, 19, rue Jacob, à Paris.

Charlier, interne en pharmacie à la Mater¬ nité, à Paris.

Charponet, étudiant en pharmacie, à Pai’is.

Chatin (Joannès), professeur à la Faculté des Sciences de Paris.

Chatriat, étudiant, 1, rue de Tournon, à Paris.

Chaumeil, pharmacien, à Annonay (Ar¬ dèche).

Chavaillon (Oct.), étudiant en pharmacie, à Paris.

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

IX

MM.

Chemineau (René), interne à la Pitié, à Paris.

Chéron (P.), pharmacien, aux Andelys (Eure).

Ghevassu, étudiant en pharmacie, à Paris.

Chichery, étudiant en pharmacie, à Paris.

Choay, pharmacien, 20, boulevard Mont¬ parnasse, Paris.

Cochinal, pharmacien des hospices civils, à Orléans.

Cohen, étudiant en pharmacie, à Paris.

Goignet, pharmacien, à Saint-Bonnet-le- Château (Loire).

Coissac (M.-A.), pharmacien, 19, avenue de Juillet, à Limoges.

Col, professeur suppléant à l’Ecole de médecine et de pharmacie de Clermont- Ferrand.

Collas (P.), pharmacien, à Bordeaux.

Collin (Eugène), pharmacien honoraire, à Colombes (Seine).

Collin (Hippolyte), pharmacien, 243, rue de Charenton, à Paris.

Comhefreyroux, étudiant, 35, rue Jacob, à Paris.

Combes, étudiant en pharmacie, à Paris.

Condou, étudiant en pharmacie, à Paris.

Constant, étudiant en pharmacie, à Paris.

Coquet, étudiant en pharmacie, à Paris.

Coquet (M.), pharmacien, à Preignac (Gironde).

Gordelier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Cordier (D”), professeur à l’Ecole de méde¬ cine de Reims.

Cordonnier (Ernest), préparateur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Germerais, étudiant en pharmacie, à Paris.

Cothereau (A.), interne à l’hôpital Saint- Louis, à Paris.

Coubard (V.), étudiant, 20, rue Saint-Do¬ natien, à Nantes (Loire-Inférieure).

Coudert, étudiant en pharmacie, à Paris.

Coudrain (G.), professeur suppléant à l’Ecole de médecine et de pharmacie, 7, rue Blaise-Pascal, à Angers.

Couénon, pharmacien à Rebais (Seine-et- Marne).

MM.

Courcenet (Léon), pharmacien, à Epinal (Vosges).

Cousin, chef des travaux de chimie à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Coutière, professeur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Couvert, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gouvet, étudiant en pharmacie, à Paris.

Creuset (H.), pharmacien, 1, rue du Cha¬ pitre, à Rennes (Ille-et-Vilaine).

Crinon, rédacteur du Répertoire de Phar¬ macie^ pharmacien, 45, rue de Turenne, à Paris.

Grouzillard, pharmacien à Pont-Audemer (Eure).

Cruet (Maurice), étudiant en phai'macie, à Paris.

Cruet (Robert), étudiant, 4o, boulevard de la Bastille, à Paris.

Daguin (E.), pharmacien, 36, rue Saint- Spire, à Corbeil (Seine-et-Oise).

Damoy, étudiant en pharmacie, à Paris.

Daniel, à la Pharmacie Centrale de Fi-ance.

Daras (G.), pharmacien, 223, boulevard Saint-Germain, à Paris.

Barrasse (Louis), 212, rue de Rivoli, à Paris.

Barrasse fi-ères, pharmaciens, i3, rue Pa¬ vée, à Paris.

Darrigade, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dartiguenave, pharmacien, 8, avenue des Ecoles, Vitry-sur-Seine ^eine).

Daubercies, étudiant en pharmacie, à Paris.

Daubercies, pharmacien, à Anor (Nord).

Dauphin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dautrevaux (Ad.), pharmacien, 64, rue de la Chapelle, à Paris.

David (A.), étudiant en pharmacie, à Paris.

David (Henri), pharmacien, président de la Société de pharmacie, à Angers.

Debacq (L.), pharmacien, io3, boulevard National, à Clichy (Seine).

Debray, étudiant en pharmacie, à Paris.

Decade, étudiant en pharmacie, à Paris.

Defacqz, pi’éparateur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Deglos (G.), '^pharmacien, 38, boulevard Montparnasse, à Paris.

Delahaye, étudiant en pharmacie, à Paris.

Delamare, pharmacien, à Pont-de -l’Arche (Eure).

Delange, chimiste, à l’usine de Laire, à Paris.

Delépine (Léopold), pharmacien, à Gour- nay-en-Bray (Seine-Inférieure) .

Delépine (Marcel) , professeur agrégé à l’École supérieure de pharmacie, à Paris.

Delettre, interne, à l’Hôtel-Dieu, à Paris.

Delorme (Henry), phai’macien, à Routot (Eure).

Delpech, étudiant en pharmacie, à Paris.

Demandre (V.), pharmacien, place des Cordeliers, 19, à Dijon.

Démarais (P.), étudiant, lo, place Sugny, à Glermont-Fei’rand.

Demont (L.), pharmacien, 77, rue Gravel, à Levallois-Pei’ret (Seine).

Démoulin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Denigès, professeur à la Faculté de méde¬ cine de Bordeaux.

Denize (G.), pharmacien, à Étampes (Seine- et-Oise).

Depouilly, étudiant en pharmacie, à Paris.

Derrien, étudiant en pharmacie, à Paris.

Deschamps, étudiant en pharmacie, à Paris.

Deschiens (Edmond), étudiant en phar¬ macie, à Paris.

Desesquelle (D"^), rue de Beaune, 14, à Paris.

Desfemmes, pharmacien, à Montluyon (Allier) .

Desgrez, professeur agrégé à la Faculté de médecine de Paris.

Desnoix et Debuchy, fabricants de produits pharmaceutiques, 17, rue Vieille-du- Temple, à Paris.

Despoisse, 3, rue Laffitte, à Paris.

Desprez, pharmacien, i5, rue Saint-Ho- noi’é, à Paris.

Dethan (Georges), rue Alphonse-de-Neu- ville, U, à Paris.

MM.

Devouassoux, pharmacien, à Châteauneuf- en-Thymerais (Eure-et-Loir).

Dewost, pharmacien, à Hué (Annam).

Dhellin, étudiant en pharmacie, à Paris.

D’huiteau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Didier, pharmacien, 18, rue de la Cura- terie, à Nîmes.

Dieraer (Ch.), pharmacien, 18, rue Ba- lagny, à Paris.

Dienne, pharmacien, à Carnières (Nord).

Disdier, pharmacien, 35, avenue Alsace- Lorraine, à Grenoble.

Divai, pharmacien, à Angers.

Donnot, étudiant en pharmacie, à Paris.

Doré (F.), pharmacien, 1, Grande-Rue, à Alençon (Orne).

Dorveaux, bibliothécaire de l’École supé¬ rieure de pharmacie de Paris.

Douce (G.), pharmacien, à Rozoy-sur-Serre (Aisne).

Doussot, pharmacien, 21, rue de l’Hotel- de-Ville, à Vincennes.

Drapier (A.), pharmacien à Amagne-Luc- quy (Ardennes).

Dreyer-Dufer, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dronne (Ed.), aux Sables-d’Olonne (Ven¬ dée).

Drunet, pharmacien, à Tournan (Seine- et-Marne).

Duballe, pharmacien, i3, rue Montholon, à Paris.

Dubarry, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dubat, docteur en pharmacie, 80, fan- bourg Saint-Denis, à Paris.

Dublange (A.), pharmacien, à Le Fleix (Dordogne).

Dubois (Henri), pharmacien, 1, rue de Phalsbourg, à Paris.

Dubost, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dubuisson, pharmacien, 279, rue de Nor¬ mandie, au Havre.

Ducasse (P.), pharmacien, rue Satory, 33, à Versailles (Seine-et-Oise).

Ducœurjoly, pharmacien, à Laigle (Orne).

Duflo (Georges), pharmacien à Griquetot- l’Esneval (Seine-Inférieure).

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

XT

MM.

Dufour (H.), pharmacien, rue de la Cilé et quai des Comtes-de- Champagne, à Troyes (Aube).

Dufour (L.), pharmacien à Orléans.

Dumatras, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dumesnil (E.), pharmacien, 26, rue du Pont-Louis-Philippe, à Paris.

Dumont, pharmacien à Montereau (Seine- et-Marne).

Dunesme, étudiant en pharmacie, à Paris.

Dupin, pharmacien, au sanatorium d’Angi- court (Oise).

Dupouy (R.), professeur agrégé, à la Fa¬ culté de médecine de Bordeaux.

Dupré, pharmacien, à Villers-Cotterets (Aisne).

Dupuis (Paul), pharmacien, à Montivilliers (Seine-Inférieure) .

Dupuy, pharmacien, 225, rue Saint-Mar¬ tin, à Paris.

Dupuy (Albert), pharmacien, à Agen (Lot- et-Garonne).

Durand, à laPharmacie centrale de France.

Durand (Léonce), pharmacien, à Cubjac (Dordogne).

Durand (Lucien), pharmacien, 119, rue Saint-Charles, à Paris.

Durel (G.), pharmacien, 7, boulevard De- nain, à Paris.

Durieu, pharmacien-major, 869, rue de Paradis, à Marseille.

Dutar, pharmacien, à Montlhéry (Seine-et- Oise).

Dutertre (J.), pharmacien, 336, rue des Pyrénées, à Paris.

Duval, préparateur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Duvoisin (M““), étudiante en pharmacie, à Paris.

Ecalle, pharmacien, rue du Bac, 38, à Paris.

École de médecine et de pharmacie de Nantes.

École de médecine et de pharmacie de Rouen.

École de médecine et de pharmacie de Tours.

MM.

École supérieure de pharmacie de Mont¬ pellier.

Edet (Charles), pharmacien, 91, Grande- Rue, à Alençon (Orne).

Emery, étudiant en pharmacie, à Paris.

Emmanuel, pharmacien, 76, boulevard de Grenelle, à Paris.

Eschbach, étudiant en pharmacie, à Paris.

Esnault, docteur en pharmacie, à Meulan (Seine-et-Oise).

Estienne, pharmacien, à Lihons (Somme).

Estrader, étudiant en pharmacie, à Paris.

Estradére, pharmacien, à Muret (Haute- Garonne).

Étienne (L.), pharmacien, 19, rue Secrétan, à Paris.

Fabre-Barriéres, pharmacien, à Narbonne.

Faculté de médecine et de pharmacie de Bordeaux.

Faucher, étudiant en pharmacie, à Paris.

Faucon (J.), étudiant, 60, rue d’Assas, à Paris.

Faure (J. -A.), pharmacien, rue des Petits- Champs, à Paris.

Favier, pharmacien, à Pierrelatte (Drôme).

Favin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Feignoux (R.), pharmacien, 5, rue du Jardin-Modèle, à Asnières (Seine).

Feïock (H.), pharmacien, à Hérimoncourt (Doubs).

Feltz, pharmacien, l^o, rue de Bellechasse, à Paris.

Ferrero (A.), pharmacien, à Thônes (Haute- Savoie).

Fetz, pharmacien, à Droué (Loir-et-Cher).

Feuilloux, pharmacien, 22, rue d’Angou- lôme, à Paris.

Fichtenholz (M"“), pharmacien, 72, rue de la Tour, à Paris.

Figuéras, préparateur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Fleurynck, pharmacien, à Denain (Nord).

Fiez (Pierre), pharmacien, à Creil (Oise).

Focard, pharmacien, à Lormes (Nièvre).

Foissac, pharmacien, à Villefranche-de- Rouergue (Aveyron).

XII

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Folliet (P.), pharmacien, à Aix-les-Bains (Savoie).

Fontaine, pharmacien, à Nonancourt (Eure).

Fouché, étudiant en pharmacie, à Paris.

Foucher, étudiant en pharmacie, à Paris.

Fouilloux , étudiant en pharmacie , à Paris.

Foulon, pharmacien, à Herblay (Seine-et- Oise).

Foulon, étudiant en pharmacie, à Paris.

Fourneau et Ferdinand, pharmaciens, rue de Lyon, 43, à Paris.

Fournier (André), interne des hôpitaux, à Paris.

Fournier (Jean- Baptiste) , étudiant en pharmacie, à Paris.

Frétard (J.), pharmacien, à Authon-du- Perche (Eure-et-Loir).

Freyssinge, pharmacien, io5, rue de Rennes, à Paris.

Frick (Auguste), pharmacien, 91 bis, rue de la Chapelle, à Paris.

Frossard, pharmacien^ à Ronchamp (Haute- Saône).

Froté, pharmacien, à Aix-en-Othe (Aube).

Frotté (Louis), interne en pharmacie, à Paris.

Fumouze (Paul), étudiant en pharmacie, à Paris.

Fumouze frères, pharmaciens, 78, faubourg Saint-Denis, à Paris.

Furnon, étudiant en pharmacie, à Paris.

Galbrun, père et fils, pharmaciens, 4, rue Beaurepaire, à Paris.

Gallois, pharmacien, 9 et 11, rue de la Perle, à Paris.

Gamel, pharmacien, à Nîmes.

Garcain, pharmacien à Ajaccio (Corse).

Gardel, pharmacien, 26, rue des Moines, à Paris.

Garrigues, pharmacien, à Villefranche-de- Rouergue (Aveyron).

Garsonnin, à la Pharmacie Centrale de France.

Gascard (Albert), professeur à l’Ecole de

MM,

Médecine et de Pharmacie, 33, boulevard Saint-Hilaire, à Rouen.

Gasparoux, pharmacien, rue du 4-Sep- tembre, à Ussel-sur-Sarsonne (Corrèze).

Gasselin (Jean), pharmacien en chef de l’hôpital Tenon, à Paris.

Gaudin (R.), étudiant, place de la Sor¬ bonne, à Paris.

Gaulier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gauthier (Edgard), pharmacien, à Paris.

Gautier (Henri), professeur à l’École supé¬ rieure de pharmacie de Paris.

Gautier (Henry), 7, rue de l’Ancienne-Co- médie, à Paris.

Gauvin, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gaye, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gazon (L.), pharmacien, villa Beauchêne, àSpay (Sarthe).

Genevoix, étudiant en pharmacie, à Paris.

George, pharmacien, à Bohain (Aisne).

Gérard (Ernest), professeur de pharmacie à la Faculté de médecine de Lille.

Gérard (Gaston), étudiant en pharmacie, à Paris.

Gérard (Léon), étudiant en pharmacie, à Paris.

Gérardin (E.), pharmacien, 82, Grande- Rue, à Sézanne (Marne).

German (M””), étudiante en pharmacie, à Paris.

Gervy, pharmacien, à Thoury (Eure-et- Loir).

Gessard, pharmacien-major en retraite, à Paris.

Geuthner (P.), libraire à Paris.

Ghyoot, pharmacien, à Auxerre.

Giband, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gibert, pharmacien, à Aurillac (Cantal).

Gibert, pharmacien, à Limoux (Aude).

Gilbert, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gillet, à la Pharmacie Centrale de France.

Gin (Aymar), étudiant en pharmacie, à Paris.

Girard (Camille), pharmacien, à Angers.

Giraud, étudiant en pharmacie, à Paris.

Girault (R.), pharmacien, 26, rue Thiers, à Bernay (Eure).

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

XIII

MM.

Girre (Ed.), pharmacien à Montfort (Ille- et-Vilaine).

Glémet, pharmacien à Saint-Julien-l’Ars (Vienne).

Godfrin, directeur de l’École supérieure de pharmacie de Nancy.

Godin, bibliothécaire, à la Bibliothèque Nationale, à Paris.

Gondoin (L.) , étudiant en pharmacie, à Paris.

- Gondouin (P.), pharmacien, à Percy (Manche).

Goris (AL), préparateur à l’École supé¬ rieure de pharmacie de Paris.

Got (J. -Albert), pharmacien à Lamarque (Gironde).

Goupil, étudiant en pharmacie, à Paris.

Gourbillon (M.), interne à l’Hôpital Saint- Louis, à Paris.

Gouret, pharmacien, rue Bario, à Lamballe (Côtes-du-Nord).

Gouvernaire (E.), pharmacien, i5, boule¬ vard Courtais, Montluçon (Allier).

Grandjean (A.), pharmacien, à Montluçon (Allier).

Grandval, 9, rue Roquépine, à Paris.

Grange (F.), pharmacien, 18, rue Terme, à Lyon.

Gras (Alexandre), pharmacien, à La Roche- Guyon (Seine-et-Oise).

Gras (Raphaël), pharmacien, 201, Faubourg Saint-Denis, à Paris.

Gratier (G.), pharmacien, 7, rue de l’Hô¬ pital, à Tonnerre (Yonne).

Graziani, pharmacien, 63, rue Rambuteau, à Paris.

Grélot, professeur à l’École supérieure de pharmacie de Nancy.

Grès (L.), pharmacien, 14, rue de la Forge, à Noisy-le-Sec (Seine).

Grignon (L.), pharmacien, 1, rue Mignon, à Champigny (Seine).

Grimbert, professeur agrégé à l’École su- périem’e de pharmacie de Paris.

Grosieux (A.), pharmacien, 2, i-ue du Cygne, à Givet (Ardennes).

Guédu (G.), pharmacien, à Nemours (Seine- et-Marne).

MM.

Guéguen (Fernand), professeur agrégé à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Guelliot (Désiré), pharmacien, [^, rue Chanzy, à Vouziers (Ai'dennes).

Guénot, préparateur de micrographie, à l’École supérieure de pharmacie de Pa¬ ris.

Guéraud, pharmacien, àPanissières (Loire).

Guerbet, professeur agrégé à l’École supé¬ rieure de pharmacie de Paris.

Guérin (G.), professeur à l’École supérieure de pharmacie de Nancy.

Guérin (Paul), professeur agrégé à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Guibal (François), pharmacien, 61, avenue des Gobelins, à Paris.

Guibert, étudiant en pharmacie, à Paris.

Guichard (Louis), pharmacien, place de r Hôtel-de-Ville, à Gray (Haute-Saône).

Guignard, directeur de l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Guignepied, étudiant en pharmacie, à Paris.

Guigues (P.), professeur à la Faculté de médecine de Beyrouth (Syrie).

Guillaumin (D"), pharmacien à Paris.

Guillery (R.), pharmacien à Aïn-Temou- chent (Algérie).

Guillot (Camille), pharmacien, 82, rue du Rocher, Paris.

Guillot (Paul), étudiant, à Paris.

Guillot (Théodore), pharmacien, 96, rue Lafayette, à Paris.

Guilloteau, pharmacien, à Onzain (Loir-et- Cher).

Guinochet, pharmacien en chef, à l’Hôpi¬ tal de la Charité, 47i l’ue Jacob, à Paris.

Guiollot, pharmacien à Villeneuve-l’Arche- vêque (Yonne).

Guion (René), étudiant en pharmacie, à Paris.

Guitard (Casimir), étudiant, 19, rue des Feuillantines, Paris.

Gurlie, pharmacien à Neuville-aux-Bois (Loiret).

Gy (Georges), étudiant en pharmacie, à Paris.

XIV

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Hagopiau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Hagopoff, pharmacien, 19, rue Monge, à Paris.

Hair (J. -J.), pharmacien, 2, rue de Valois, à Paris.

Handelsmann, étudiant en pharmacie, à Paris.

Harang (Paul), interne en pharmacie ii l’hôpital Laënnec, à Paris.

Harlay (Marcel), étudiant, interne à l’hô¬ pital Laënnec, à Paris.

Harlay (V.), pharmacien, à Charleville (Ardennes).

Haubert, préparateur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Hautdidier (Émile), étudiant en pharmacie, à Paris.

Hébert (B.), pharmacien, à Saint-Lô (Manche).

Hégelsom (A. de), pharmacien, à Longwy- Haut (Meurthe-et-Moselle).

Henrot (H.), directeur de l’École de méde¬ cine et de pharmacie, à Reims.

Hérail, professeur à l’École de Médecine d’Alger, i4, rue d’El-Biar, à Mustapha (Alger).

Herbert, pharmacien à Bourbonne-les- Bains (Haute-Marne).

Herbert, pharmacien, 96, boulevard Na¬ tional, à Clichy (Seine).

Héret, pharmacien en chef à l’hôpital Trousseau, à Paris.

Hérissey (H.), pharmacien en chef à l’hôpi¬ tal Bretonneau, à Paris.

Héritier (P.), pharmacien, interne à l’asile d’aliénés de Sainte-Anne, à Paris.

Hermon (Émile)', étudiant en pharmacie, à Paris.

Hetté, pharmacien, à Méréville (Seine-et- Oise).

Hocbocq (F.), pharmacien, 1, rue du Bou- loi, à Paris.

Houdard, étudiant en pharmacie, à Paris.

Houdas (J.), pharmacien honoraire, 3, rue Crébillon, à Paris.

Houssaye (P.-E.), pharmacien, 3, rue de l’Épée-de-bois, à Paris.

MM.

Hubac, pharmacien, à Paris.

Hubert (Gabriel), pharmacien à Néris-les- Bains (Allier).

Huet, pharmacien, 1, place Condorcet, à Bourg-la-Reine (Seine).

Hugon, étudiant en pharmacie, à Paris.

Husson, pharmacien, à Bléré (Indre-et- Loire).

Infray, pharmacien, 7, place Cauchoise, à Rouen.

Internes en pharmacie de l’hôpital Broca, à Paris.

Internes en pharmacie de l’hôpital de la Charité, à Paris.

Internes en pharmacie de l’hôpital des En¬ fants malades, à Paris.

Internes en pharmacie de l’hôpital Saint- Antoine, à Paris.

Issartel, étudiant en pharmacie, à Paris.

Jaboin, pharmacien, 27, rue Miromesnil, à Paris.

Jacob (H.), pharmacien honoraire, 8 bis, rue Fontaine-au-Roi, à Paris.

Jacoupy-Lafon, pharmacien à Ambarès (Gi¬ ronde).

Jacquot (O.), pharmacien à Voujaucourl (Doubs).

Jadin, professeur à l’École supérieure de Pharmacie de Montpellier.

Jagot (L.), professeur à l’École de Méde¬ cine d’Angers.

Janot (J.), pharmacien à Plombières (Vosges).

Jaouen, étudiant, à Paris.

Jaudouin (A,), pharmacien, i5, rue du Marché, à Meaux (Seine-et-Marne).

Jaume (Martial), étudiant en pharmacie, à Paris.

Jeandenand, étudiant en pharmacie, à Paris.

Jeanparis, pharmacien, 2, rue Augustin- Dumont, à Malakoff (Seine).

Joanin (D'), à Châtillon-sous-Bagneux (Seine).

Jolive, étudiant en pharmacie, à Paris.

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Jolly, pharmacien à Sézanne (Marne).

Joncoux, pharmacien à Abbeville (Somme).

Jonneau (Louis), étudiant en pharmacie, à Paris.

lourde, étudiant en pharmacie, à Paris.

lourde (V.) , pharmacien à Courpière (Puy-de-Dôme).

Juillet (Fernand), étudiant, à Paris.

Julhe, étudiant en pharmacie, à Paris.

Jullien (M"'^), pharmacien, 21, boulevard National, à Clichy (Seine).

Jumeau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Jungfleisch, professeur à l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Karabédian (David), stagiaire, io4, rue du Faubourg-Saint-Honoré, à Paris.

Kémaloff (H. -S.), pharmacien à Provady (Bulgarie).

Khandjian (G.), pharmacien, 100, rue de Paris, à Clichy-la-Garenne (Seine).

Kœnig (Albert), pharmacien, 197, rue de Belleville, à Paris.

Krieger (J.), étudiant en pharmacie, à Paris.

Krotoîf (R.), 19, rue Franklin, à Paris.

Labbé, pharmacien à Laval (Mayenne).

Labbé (Albert), interne à l’asile d’aliénés de Vaucluse, à Epinay-sur-Orge (Seine- et-Oise).

Labesse (D’), professeur suppléant à l’École de médecine, 38, rue des Lices, à An¬ gers.

Labitte, pharmacien à Clermont (Oise).

Laborde (Henri), pharmacien à Dax (Landes).

Labruyère, pharmacien, 12, avenue d’Or¬ léans, à Paris.

Lachambre, pharmacien, 69, rue Pasteur, à Paris.

Lachaussée, pharmacien à Menât (Puy-de- Dôme).

Lacomme, pharmacien à Enghien-les-Bains (Seine-et-Oise).

Lacour (Em.-Max.), pharmacien à Villc- monble (Seine).

MM.

Lacroix, préparateur à l’École supérieure de Pharmacie de Paris.

Lafay, pharmacien, 54, chaussée d’Antin, à Paris.

Lafont (E.), pharmacien, 177, boulevard Saint-Germain, à Paris.

Lafont (Justin), pbarmacien en chef à la Pitié, à Paris.

Lainé, pharmacien, 12, place au Feurre, à Amiens (Somme).

Lajeunie, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lajoux, professeur à l’École de médecine de Reims, 84, rue des Capucines, à Reims.

Laligant, pharmacien à Mennetou-sur-Cher (Loir-et-Cliei').

Lambert, interne en pharmacie, à Paris.

Lamiard, pharmacien à Dieppe.

Lancosme (E.), pharmacien, 71, avenue d’Antin, à Paris.

Landrin, président de la Société de Phar¬ macie, 76, rue d’Amsterdam, à Paris.

Lang, pharmacien, i4i, rue des Charrettes, à Rouen.

Langlois, pharmacien à Bolbec (Seine-In¬ férieure) .

Langrand (A.), pharmacien, 29, rue des Francs-Bourgeois, à Paris.

Languepin (G.), pharmacien, i4i, rue de Paris, à Angoulême (Charente).

Laroche, pharmacien, 64, rue Dami'émont, à Paris.

Lartaud (G.), pharmacien à Moret (Seine- et-Marne) .

Lasausse, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lasne, étudiant en pharmacie, à Paris.

Laudren, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lauxerrois, pharmacien à Provins (Seine- et-Marne).

Laval (Adrien), étudiant en pharmacie, à Paris.

Lavall (H.), pharmacien à Prades (Pyré¬ nées-Orientales).

Laveissière, pharmacien à Aurillac (Cantal) .

Lavialle, étudiant en pharmacie, à Paris.

Le Barbier, préparateur à l’École supé¬ rieure de Pharmacie, à Paris.

XVI

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Lebastard (R.), étudiant, à Paris.

Lebeau, professeur agrégé à l'École supé¬ rieure de Pharmacie de Paris.

Lebon (C.), pharmacien à Blérancourt (Aisne).

Leclair (D‘' Edmond), pharmacien en chef de l’hôpital de la Charité de Lille, 17, rue Puébla, à Lille (Nord).

Leclerc (Félix), pharmacien, 6, rue Guille- minot, à Paris.

Lecomte, pharmacien, 6, boulevard Natio¬ nal, au Parc-Saint-Maur (Seine).

Le Coquil, pharmacien à Châteauneuf-du- Faou (Finistère).

Lécuyer, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lécuyer (Louis), pharmacien à la Grange- aux-Gercles (Seine-et Oise).

Le Cuziat, pharmacien à Corlay (Côtes-du- Nord).

Ledos, pharmacien, place du Marché, à Tinchehray (Orne).

Lefranc, pharmacien à Ébreuil (Allier).

Le Gallic du Rumel, étudiant en pharma¬ cie à Paris.

Legangneux, pharmacien, 22, rue Bazay, Le Havre.

Léger (E.), pharmacien en chef à l’hôpital Beaujon, à Paris.

Legludic, directeur de l’École de médecine à Angers (Maine-et-Loire).

Legorgeu (Maurice), étudiant en pharmacie, à Paris.

Legoux, étudiant en pharmacie, à Paris.

Legoy, jDharmacien à Dourdan (Seine-et- Oise).

Legrand, inteime en pharmacie, à Paris.

Leheuzey (Julien), étudiant en pharmacie, à Paris.

Lelièvre, étudiant en pharmacie à Paris.

Le Maître, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lemarchal (Léon), étudiant, à Paris.

Lemarié (M.), pharmacien à Forges-les- Éaux (Seine-Inférieure).

Lemeland, préparateur à l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Le Moal, pharmacien, 8, place Terre-au- Duc, à Quimper (Finistère).

MM.

Lenoir (R.), pharmacien, 82, rue de Passy, à Paris.

Le Perdriel, 11, l’ue Milton, à Paris.

Lepeut, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lépinois, pharmacien, 7, rue de la Feuil- lade, à Paris.

Leprince (D'), 62, rue de la Tour, à Paris.

Leprince, étudiant en pharmacie, 62, rue de la Tour, à Paris.

Lerat, préparateur à l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Le Ray, à la Pharmacie Centrale de France.

Le Roux, professeur honoraire à l’École su¬ périeure de Pharmacie, à Paris.

Leroy, étudiant en pharmacie, à Paris.

Lesellier (Henri), étudiant en pharmacie, à Paris.

Lesure (A ), interne à l’hôpital Saint-Louis, à Paris.

Letard, pharmacien, président de la So¬ ciété et syndicat professionnel des phar¬ maciens de la Vendée, à Talmont (Ven¬ dée.

Levêque (A.), pharmacien, préparateur à l’École supérieure de Pharmacie , à Paris.

Lextreit, pharmacien en chef de l’hôpital Saint- Antoine, chef des travaux prati¬ ques à l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Lhomme (Léon), étudiant en pharmacie, à Paris.

Lhopitailier (Octave), pharmacien, 3, rue Soufflet, à Paris.

Lhuillier, pharmacien, i, rue Delacroix, à Chartres (Eure-et-Loir).

Limoge, pharmacien à l’Isle-Adam (Seine- et- Oise).

Lingrand, pharmacien, 116, boulevard Haussmann, à Paris.

Lisbonne (J.-A-R.).

Londe (C.), pharmacien à Longni (Orne).

Louis, pharmacien, 286, boulevard Raspail, à Paris.

Loussel, pharmacien à Brazey-en-Plaine (Côte-d’Or).

Lua, pharmacien, 20, rue Lebrun, à Paris.'

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

XVII

MM.

Luc (Albert), pharmacien, 19, rue de Lour- mel, à Paris.

Lundell (Léon), pharmacien à Bjuf (Suède).

Lutaud (D"), 3i, rue Pierre-Charron, à Paris.

Lutz, professeur agrégé à l’École supé¬ rieure de Pharmacie, à Paris.

Lye (Louis), pharmacien, 44i rue Rambu- teau, à Paris.

Mac-Guffie (James), étudiant, 11, rue Des¬ cartes, à Paris.

Magniu, pharmacien à Saint-Laurent-du- Jura (Jura).

Maheu, préparateur à l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Maimain, étudiant en pharmacie, à Paris.

Mallat (L.), pharmacien, 6, place Saint- Jean, à Niort (Deux-Sèvres).

Malmanche (Adrien), étudiant en pharma¬ cie, à Paris.

Malméjac, pharmacien à l’hôpital militaire à Biskra (Algérie).

Manin, pharmacien, 4, rue Pache, à Paris.

Mansbendel, pharmacien à Strashourg- Kronenhurg (Alsace).

Manseau, pharmacien à Margaux (Gironde).

Mansencau (A.), pharmacien, 10, rue d’A¬ miens, à Compiègne (Oise).

Mansier (Martial), pharmacien à Gannat (Allier).

Marcadé (A.), pharmacien, 107, rue des Couronnes, à Paris.

Marcel, étudiant en pharmacie, à Paris.

Marchand, étudiant en pharmacie, à Paris.

Marchand (Léon), professeur honoraire à l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Marette (E.-G.), pharmacien honoraire au Tréport (Seine-Inférieure).

Mariani (Angelo), 11, rue Scribe, à Paris.

Mariani (Jacques), étudiant en pharmacie, à Paris.

Marican (Ch.), pharmacien à Montignac (Dordogne).

Marie (Germain), pharmacien au Havre.

Maronneau, pharmacien à l’hôpital mili¬ taire de Mostaganem (Algérie).

MM.

Marq (Ch.), pharmacien, io5, rue de Prony, à Paris.

Marquez, pharmacien, vice-président du Conseil général, i3, rue de Paris, à Cli- chy (Seine).

Martin (Albert), étudiant en pharmacie à Paris.

Martin (Gabriel), pharmacien, ii, rue des Amandiers, à Paris.

Martin (L.), pharmacien à Poligny. (Jura).

Martin-Lavigne, pharmacien. Grande rue à Bourg-la-Reine (Seine).

Marty (Guillaume), garçon de salle à la Bibliothèque de l’École supérieure de Pharmacie, à Paris.

Marty (Hippolyte), pharmacien-inspecteur de l’armée, 10, avenue Bosquet, à Paris.

Massicard, pharmacien à Châteaumeillant (Cher).

Massol, directeur de l’Ecole supérieure de pharmacie à Montpellier.

Mathé (Charles), étudiant en pharmacie, à Paris.

Matifat, pharmacien, à Boulogne (Pas-de- Calais).

Mayaud, président de la Société des phar¬ maciens de l’Yonne, à Villeneuve-sur- Yonne (Yonne).

Mazot (M"®), à la Pharmacie centrale de France.

Mercier (L.), pharmacien à Wassy (Haute- Marne).

Mercy (L.), étudiant en pharmacie, à Paris.

Metzger (Georges), étudiant, trésorier de l’Association amicale des étudiants en pharmacie, à Pans.

Michaux, rue Saint-Placide, à Paris.

Michel (Charles), pharmacien, 7, rue de La Feuillade, à Paris.

Michelon, pharmacien, 64, avenue Victor- Hugo, à Tours.

Midy (André), pharmacien, ii3, faubourg Saint-Honoré, à Paris.

Midy (Marcel), ii3, faubourg Saint-Honoré, à Paris.

Milcendeau (C.), pharmacien à la Ferté- Alais (Seine-et-Oise).

XVIII

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Modiano (Alphonse), pharmacien, 2, rue Clignancourt, à Paris.

Moisy, étudiant en pharmacie, à Paris.

Moissan, professeur à la Faculté des Sciences de Paris.

Monnier (Gaston), pharmacien, 26, place de la Chapelle, à Paris.

Monnier (Paul) , étudiant, 25, rue de Jussieu , à Paris.

Monnier (Pierre-Jules), pharmacien ho¬ noraire, 3, rue Soufflot, à Paris.

Monnier (Victor), pharmacien, 3i, rue d’Amsterdam, à Paris.

Montagu (Pierre), étudiant en pharmacie, à Paris.

Montplot, phai’inacien, 80, rue Nationale, à à Firminy (Loire).

Moquay, étudiant en pharmacie, à Paris.

Mordagne (D'' J.), pharmacien à Castelnau- dary (Aude).

Morelle (E.), pharmacien à Commercy (Meuse).

Mougnaud, pharmacien, 21, rue Linné, à Paris.

Mouliets, pharmacien à la Teste-de-Buch (Gironde).

Mounié, pharmacien à Antony (Seine).

Moureu, professeur agrégé à l’École su¬ périeure de pharmacie de Paris.

Mourlot, préparateur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Moussoir, pharmacien à Moret (Seine-et- Marne).

Moussot (F.), étudiant, 8, rue Dauphine, à Paris.

Moyal (Léon), étudiant en pharmacie, à Paris.

Mulot, étudiant en pharmacie à Paris.

Muraz, étudiant en pharmacie, à Paiàs.

Murlay, à la Pharmacie centrale de France.

Nabias (de), professeur à la Faculté de médecine de Bordeaux.

Nahum, étudiant, 11, rue de la Grande- Chaumière, à Paris.

Naline, étudiant en pharmacie, à Paris.

Née, étudiant en pharmacie, à Paris.

MM.

Neveu, pharmacien à Doullens (Somme).

Nutzu (P.), lieutenant pharmacien au 6' régiment d’artillerie roumaine, rue Mavrodalu, 10, à Pitesti (Roumanie).

Odette (M““), étudiante en pharmacie, à Paris.

Olivieri, étudiant en pharmacie, à Paris.

Oliviero, pharmacien à Boulogne-sur- Seine (Seine).

Oudin, vice-président de l’Association ami¬ cale des étudiants en pharmacie, 85, boulevard Saint-Michel, à Paris.

Ouvrard, professeur agrégé à l’École su¬ périeure de pharmacie de Paris.

Pachot (Camille), pharmacien, 66, rue de Rennes, à Paris.

Pageot (L.), étudiant, 11, rue du Val-de- Grâce, à Paris.

Paillard et Ducatte, pharmaciens, 17, place de la Madeleine, Paris.

Pajaud (J.), pharmacien, 36, rue Saint- Martin, à Cognac (Charente).

Pannetier, pharmacien à Commentry (Allier).

Papin, chef du Laboratoire de bactériologie à l’Ecole de médecine, à Angers.

Paris, étudiant en pharmacie à Paris.

Patein (G.), pharmacien en chef à l’hôpital Lariboisière, à Paris.

Patey(W. J.), New Bond StreeLyb, Londres.

Paturet, étudiant, 49, boulevard du Port- Royal, à Paris.

Péan, pharmacien, 21, rue Mouton-Duver- net, à Paris.

Pefferkorn (P.), pharmacien, 79, rue Val- lier, à Levallois-Perret (Seine).

Pejaudier (Ch.), pharmacien, 47, «venue Malakoff, à Paris.

Pelaudeix, étudiant en pharmacie, à Paris.

Peltrisot^ préparateur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Péneau, pharmacien, avenue de la Gare, 1, à Bourges (Cher).

Pennés fils et Boissard, pharmaciens, 2, rue de Latran, à Paris,

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

XTX

MM.

Pérmelle(Ch.), pharmacien, 69, boulevard Voltaire, à Paris.

Per Lamm, libraire, 7, rue de Lille, à Paris.

Pérou (Georges), étudiant en pharmacie, à Paris.

Perrot (E.), professeur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Peschier, pharmacien à Vallon (Ardèche).

Petit (F.), pharmacien à Nevers (Nièvre).

Petit et Alboui, 8, rue FaAmrt, à Paris.

Peuvrier, étudiant en pharmacie à Paris.

Philippe (Roger), pharmacien, 122, fau¬ bourg Saint-Honoré, à Paris.

Pichon, étudiant en pharmacie, à Paris.

Pichot (A.), pharmacien à Fontenay-le- Comte (Vendée).

Piécourt (J.), pharmacien à (Eure-et- Loir).

Piedallu (André), étudiant en pharmacie et préparateur au Muséum d’histoire natu¬ relle, à Paris.

Piel (L.), étudiant, 27, rue Julien-Lacroix, à Paris.

Pierre-Ollivier (L.), pharmacien à Pertuis (Vaucluse).

Pinard, pharmacien à Goulommiers(Seine- et-Marne).

Pinet (H.), étudiant en pharmacie à Paris.

Pinto, étudiant en pharmacie, à Paris.

Pion (Henri), pharmacien à Fougerolles (Haute-Saône).

Piquand, pharmacien h Saint-Pierre-le- Moufier (Nièvre).

Plihon et Hommay, libraires à Rennes.

Pointud, étudiant en pharmacie, à Paris.

Polet, pharmacien, rue Jouvenet, à Rouen.

Popelard, pharmacien, rue de Paris, 24, à Courbevoie (Seine).

Porte, étudiant en pharmacie, à Paris.

Pougnet (Jean), étudiant en pharmacie, à Paris.

Poulenc (Camille), ii5, boulevard Saint- Germain, à Paris.

Poulenc frères, 92, rue Vieille-du-Temple, à Paris.

Pouliquen, étudiant en pharmacie, à Paris.

MM.

Preignon (J.), pharmacien, à Aïn-Temou- chent (Algérie).

Prelier (L.), pharmacien, rue Vieille-du- Temple, 100, à Paris.

Prieur (D" Albert), rédacteur en chef de la France médicale, 1, place des Vosges, à Paris.

Prieuret (A.), pharmacien à Châteauneuf- sur-Cher (Cher).

Pringault (G.), pharmacien, rue d’ Argen¬ tan, à Falaise (Calvados).

Proniewski, étudiant en pharmacie, à Paris.

Prudhommeaux, étudiant en pharmacie, k Paris.

Prunier, professeur à l’Ecole supérieure de pharmacie de Paris.

Puichaud (N.), pharmacien à Pouzauges (Vendée).

Quentin (A.) pharmacien, 19, rue Brochant, à Paris.

Quérion (E.), pharmacien, 19, rue Boileau, à Nantes (Loire-Inférieure).

Queuille, pharmacien, à Niort (Deux- Sèvres).

Rabier (A.), phai’macien, 33, rue Denis- Papin, à Blois (Loir-et-Cher).

Rabischong, pharmacien, i3, rue Gambetta, à Nancy.

Rabouan (E.), pharmacien à Doué-la-Fon- taine (Maine-et-Loire).

Radais, professeur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Rafîinat (G.), pharmacien à Aubigny-sur- Nère (Cher).

Ragot (Cil.), étudiant, 60, boulevard Port- Royal, à Paris.

Rambaud, pharmacien en chef des hôpi¬ taux de Poitiers, rue Alsace-Lorraine, i^, à Poitiers.

Rayot, étudiant en pharmacie, à Paris.

Réaubourg (Gaston), étudiant en phar¬ macie, à Pans.

Reboul, pharmacien, 72, avenue Kléber, à Paris.

XX

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM,

Reimers (M.-N.), Lôveapothek, à Aarhus (Danemark).

Reiss (Henry), pharmacien, i4, rue Darcet, à Paris.

Remeau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Renan, étudiant en pharmacie, à Paris.

Renard, pharmacien, à Elbeuf.

Renard (E)., pharmacien, à Saint-.Julien- de-Concelles (Loire-Inférieure).

Requier, pharmacien en chef à l’asile de Villejuif (Seine).

Reynouard (J.), pharmacien, à Besse-en Chandesse (Puy-de-Dôme).

Ribaut, professeur agrégé à la Faculté de médecine de Toulouse.

Richard (Ferdinand), sous-chef des labo¬ ratoires de la Pharmacie Centrale des hôpitaux de Paris.

Riche (A.), professeur honoraire de l’École supérieure de pharmacie de Paris, à l’Hôtel des Monnaies, à Paris.

Rièthe (V.), rue Payenne, ii, à Paris.

Rigaud, pharmacien, à Trouville (Calva¬ dos).

Rivier (Henry), ii, rue Soufflot, à Paris.

Rivière, étudiant en pharmacie, à Paris.

Robert (G.), pharmacien, à Vitry-le-Fran- çois (Marne).

Robin, dentiste, 71, rue de Provence, à Paris.

Roche, pharmacien, à Joinville-le-Pont (Seine).

Rodeillat, pharmacien, à Salernes (Var).

Rogers (H.), pharmacien, 177, boulevard Haussmann, à Paris.

Rohais (L.), pharmacien, 2, rue des Lions, à Paris.

Rohrbacher (Ch.), pharmacien, à Mour- melon-le-Grand (Marne).

Rollot (Léon), pharmacien, à Prémery (Nièvre).

Ronceray (P.), pharmacien, à Paris, place de la Soi’bonne, 2.

Ronchèse, interne des hôpitaux, à Paris.

Rondepierre, pharmacien, à Prémery (Nièvre).

MM.

Roques, 36, rue Sainte-Croix-de-la-Bre- tonnerie, à Paris.

Rotrou (A.), pharmacien, 2, place de l’Église, à la Ferté-Bernard (Sarthe).

Rougeyron, étudiant en pharmacie, à Paris.

Rousseau (B.), pharmacien, à Orsay (Seine- et-Oise).

Rousseau père, pharmacien honoraire, à Ermont (Seine-et-Oise), et Rousseau fils, préparateur du cours de bactériologie à l’École de pharmacie de Paris.

Roussel (Aristide), pharmacien, 10, rue Washington, à Paris.

Roussel, pharmacien, 71, rue de Grenelle, à Paris.

Rousselet (Jules), étudiant en pharmacie, 186, avenue du Maine, à Paris.

Rousselet, pharmacien, 7, boulevard de la République, à Noisy-le-Sec (Seine).

Roux, étudiant en pharmacie, à Paris.

Roux (Augustin), pharmacien à Rosny- sous-Bois (Seine).

Rouyat, pharmacien, à Montluçon (Allier).

Royer (H.), étudiant en pharmacie, à Paris.

Ruaux (Maurice), étudiant en pharmacie, à Paris.

Rué (F.), pharmacien, io5, avenue du Roule, à Neuilly-sur-Seine (Seine).

Ruin (Georges), étudiant en pharmacie, à Amiens (Somme).

Saforcada, étudiant en pharmacie, à Paris.

Saint-Steban (de), étudiant en pharmacie, à Paris.

Sallé (E.), pharmacien, io5, avenue du Roule, à Neuilly-sur-Seine (Seine).

Sallefranque, pharmacien, 2 bis, route de Montreuil, à Fontenay-sous-Bois (Seine).

Sarazin (D''), professeur de physique à l’École de médecine d’Angers.

Sarcos, pharmacien, 28, place Carnot, à Carcassonne (Aude).

Sartory, étudiant en pharmacie, à Paris.

Sassé (P.), pharmacien, avenue Parmen¬ tier, 187, à Paris.

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

XXI

MM.

Saudé (F.), pharmacien, 5i, boulevard Or¬ nano, à Paris.

Sauvière, pharmacien, i6, avenue de l’Alma, à Paris.

Savre (J.), parmacien, à Decize (Nièvre).

Schlagdenhauffen, directeur honoraire de l’École supérieure de pharmacie de Nancy, 63, rue de Metz, à Nancy.

Schmidt, pharmacien, 25, boulevard du Temple, à Paris.

Schmitt (Léon), étudiant en pharmacie, à Paris.

Schœndœrffer, pharmacien, à Seloncourt (Doubs).

Schwander, pharmacien, 26, rue de la Gare, à Épinal (Vosges).

Sergent, étudiant en pharmacie, à Paris.

Sermant (Éd.), pharmacien, rue de Para¬ dis, 64, à Marseille.

Servais, étudiant en pharmacie, à Paris.

Sicre (A.), pharmacien, 8, quai de Gesvres, à Paris.

Sigalas, professeur à la Faculté de méde¬ cine de Bordeaux.

Simard, étudiant à Paris.

Simon, pharmacien, à Choisy-le-Roy (Seine).

Siraudeau, libraire à Angers.

Société de pharmacie de Bordeaux.

Société des pharmaciens de la Côte-d’Or (M. Kauffeisen, président), à Dijon.

Société de pharmacie de Lyon.

Société libre des pharmaciens de Rouen et de la Seine-Inférieure.

Société et syndicat professionnel des phar¬ maciens de la Vendée, M. Letard, prési- sident, à Talraont (Vendée).

Soenen, étudiant en pharmacie, à Paris.

Soenen (Maurice), pharmacien, à La Ro¬ chelle (Charente -Inférieure).

Sohier, pharmacien, à Lisieux (Calvados).

Sorel (J.), pharmacien, à Fécamp (Seine- Inférieure).

Soudey (Ed.), phaïunacien, à Montivilliers (Seine-Inférieure) .

Soueges, interne en pharmacie, à l’hôpital Laënnec, à Paris.

MM.

Sperry (D.), pharmacien, à Montjean (Maine-et-Loire).

Steiner (Ch.), pharmacien, 29, avenu d’Or¬ léans, à Paris.

Sulblé, étudiant en pharmacie, à Paris.

Syndicat des Docteurs en médecine phar¬ maciens, à Paris.

Syndicat général des pharmaciens de France (M. Steiner, président, pharma¬ cien à Paris).

Syodicat des pharmaciens de l’Indre.

Syndicat des pharmaciens de Maine-et- Loire, à Angers.

Tabuteau (G.), pharmacien, professeur à l’École de médecine d’Angers.

Taillebotte, 28, boulevard de l’Hôpital, à Paris.

Tallendeau, étudiant en pharmacie, à Paris.

Talon, pharmacien, i53, boulevard du Montparnasse, à Paris.

Tardivi (H.), pharmacien, 17, place Ma- rengo, à Saint-Étienne (Loire).

Tarible, Villa des Mérisiers, avenue Hoche, à Chaville (Seine-et-Oise).

Tarin (Ch.), pharmacien, 9, place des Petits-Pères, à Paris.

Tassilly, professeur agrégé à l’École supé¬ rieure de pharmacie de Paris.

Taupin (F.), pharmacien, à Châteauneuf- sur-Cher (Cher).

Thépenier, interne des hôpitaux, à Pa-

Thévenot (G.), pharmacien, 264, boulevard Voltaire, à Paris.

Thézée (D'), professeur à l’École de méde¬ cine, à Angers.

Thibault (Eugène), pharmacien, 127, bou¬ levard Saint-Michel, à Paris.

Thibaut, étudiant en pharmacie, à Paris.

Thomas, pharmacien, 3o, rue de Châlon, au Creuzot (Saône-et-Loire).

Thoumlin (A.), pharmacien, 1, rue de Caudebec, à Elbeuf.

Tiffeneau, pharmacien en chef, à l’hôpital Boucicaut, à Paris.

XXII

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

MM.

Tinelle, étudiant en pharmacie, à Paris.

Tissier (René), pharmacien et docteur en médecine, 89, rue de Rennes, à Paris.

Tissu, étudiant en pharmacie, à Paris.

Tixier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Tixier (Gustave-Alfred), étudiant en phar¬ macie, à Paris.

Topin, pharmacien, 6, rue de Paris, h Saint-Germain-en-Laye.

Toraude, pharmacien, à Asnières.

Totain (Paul), étudiant en pharmacie, à Paris.

Tourdot (Th.), pharmacien, à Lure (Haute- Saône).

Triollet (J.), pharmacien, .3i, rue Rona- parte, à Paris.

Tripier (A.), pharmacien, rue de la Répu¬ blique, à Souppes (Seine-et-Marne). ,

Trouette, étudiant en pharmacie, à Paris.

Tupinier, pharmacien, à Autun.

Ungerer (J.), étudiant en pharmacie, à Paris.

Unal de Lianems, pharmacien, à Lisieux (Calvados).

Vacher, pharmacien, à Brioude (Haute- Loire).

Vacogne (L.), pharmacien, à Douvaine (Haute-Savoie).

Valnot, étudiant en pharmacie, à Paris.

Vandenbroucque, pharmacien, 70, rue Saint-Lazare, à Paris.

Van der Wielen, directeur du laboratoire galénique de l’Université, Kloveniers- burgwal, 84, Amsterdam.

Varnier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Vasseur (A.), pharmacien, à Béthune (Pas- de-Calais).

Vaudin (L.), pharmacien, 58, boulevard Saint-Michel, à Paris.

Vavasseur (G.), pharmacien, à Sanvic (Seine-Inférieure).

Védie, étudiant en pharmacie, à Paris.

Védrine, étudiant en pharmacie, à Paris.

Velle, pharmacien chimiste, 106, boulevard de Courcelles, à Paris.

MM.

Velpry, étudiant en pharmacie, à Paris.

Verdier, étudiant en pharmacie, à Paris.

Vergelot, pharmacien, i63, rue de Flandre, à Paris.

Vergnoux, préparateur, à l’École supé¬ rieure de pharmacie, à Paris.

Verliac, étudiant en pharmacie, à Paris.

Viala (P.), pharmacien, i4, avenue des Ternes, à Paris.

Vicario, pharmacien, 17, boulevard Hauss- mann, à Paris.

Vidal (Charles), pharmacien, à Nanterre (Seine).

Vidal (G.), pharmacien, à Arles-sur-Rhône (Bouches-du-Rhône).

Vidy (J.), pharmacien, il Argenton-sur- Creuse (Indre).

Vigan, étudiant en pharmacie, à Paris.

Vignié, étudiant en pharmacie, à Paris.

Vigot frères, libraires, à Paris.

Villière (Jules), pharmacien, à Maisons- Alfort (Seine).

Villiers, professeur à l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Vinçon, étudiant en pharmacie, à Paris.

Virally (G.), pharmacien à Sens-sur- Yonne (Yonne).

Viron, pharmacien en chef à l’Hôpital de La Salpêtrière, à Paris.

Voille, étudiant en pharmacie, à Paris.

Voiry (Raymond), pharmacien, 3i, honle- vard Henry IV, à Paris.

Voyet, étudiant en pharmacie, à Paris.

Vuateau, à la Pharmacie Centrale de France.

Vuichard, étudiant, à Paris.

Wagner, étudiant, à Paris.

Wallart, étudiant en pharmacie, à Paris.

Warin, pharmacien, à Villiers-sur-Marne (Seine-et-Oise).

Wilbert (L), pharmacien, at the German Hospital, à Philadelphia (États-Unis- d’Amérique).

Ydrac, pharmacien interne à l’Hôtel-Dieu, à Paris.

LISTE DES SOUSCRIPTEURS

XXUI

MM.

Yvart, étudiant en pharmacie, à Paris. Yvon (P.), membre de l’Académie de mé¬ decine, 26, avenue de l’Observatoire, à Paris.

MM,

Zinck (Camille), 46, rue des Chênes, à Saint-Maur (Seine).

Zzaoui, étudiant en pharmacie, à Paris.

AVANT-PROPOS

La Révolution avait supprimé les Universités, les corpo¬ rations et les maîtrises. Le Collège de pharmacie, établi en 1777 et dirigé par les maîtres apothicaires de Paris, s’était trouvé compris dans cette mesure générale. Mais à peine venait-il de subir le sort commun que l’Assemblée nationale, en présence des abus sans nombre que le libre exercice de la pharmacie avait entraînés, dut reconnaître l’impérieuse nécessité de rétablir les statuts et règlements antérieurs, relatifs à l’enseignement et à l’exercice de cette profession. Un décret du 14 avril 1791 remit en vigueur les dispositions qui avaient été, un mois auparavant, si impru¬ demment abolies. Seul, parmi les établissements d’instruction de l’ancien régime, le Collège de pharmacie, qui prit en 1797 le nom d’École gratuite de pharmacie, put ainsi traverser sans trop de difficultés la période révolutionnaire.

Toutefois, la mesure prise en sa faveur ne pouvait être que provisoire. La réorganisation de l’instruction publique à tous les degrés devait nécessairement entraîner des réformes dans l’enseignement de la pharmacie. La Convention, ayant besoin de médecins et de chirurgiens pour ses armées.

2

AVANT-PROPOS

institua d’abord, en 1794, les trois Écoles de santé de Paris, Montpellier et Strasbourg. Les pharmaciens n’étaient pas com¬ pris dans cette création; les dispositions destinées à mettre fin au chaos de l’ancienne législation pharmaceutique ne prirent définitivement corps que dans la loi du 21 germinal an XI (11 avril 1803). Cette loi, qui établissait trois Écoles de pharmacie dans les mêmes villes que les Écoles de santé, était le corollaire des lois et décrets parus antérieurement sur la médecine ; elle répondait aux idées directrices du Comité de rinstruction publique.

La loi de Germinal marque la fin d’un régime et le commencement d’un autre. Cependant, on ne peut dire qu’elle ait créé de toutes pièces, à Paris, un organisme nouveau; en réalité, elle n’a fait que consacrer, dans des conditions nouvelles, l’existence de l’ancien Collège de pharmacie.

A l’occasion du centième anniversaire de la création de l’École actuelle, les professeurs ont eu la pensée de retracer Thistoriquc de leurs chaires et de donner un aperçu des tra¬ vaux de leurs prédécesseurs, des services que ces derniers ont rendus à la société et de la part qu’ils ont prise aux progrès de la science.

Il nous a semblé aussi qu’il ne serait pas sans intérêt de rappeler d’abord les principaux événements qui se sont accomplis à l’époque plus reculée les maîtres apothicaires, à force d’efforts et de luttes, parvinrent à former une corpo¬ ration indépendante et à jeter les fondements de l’établisse¬ ment scientifique qui devait devenir l’École de pharmacie de Paris.

L’histoire de cette période ancienne ne comportait pas de

AVANT-PROPOS

3

longs développements dans ce volume, car elle a déjà été retracée par différents auteurs; mais nous avons essayé de lui donner le caractère d’exactitude quelle n’offre pas toujours dans les écrits dont elle a été l’objet. Celle de l’École actuelle, à partir de la loi de Germinal jusqu’à la date du centenaire, devait nous retenir plus longtemps; elle forme la majeure partie de ce livre, qui comprendra d’abord l’exposé général, fait par le Directeur, de l’organisation et du développement matériel et scientifique de l’École depuis sa création, ensuite les notices consacrées par les professeurs actuels à ceux qui les ont pré¬ cédés dans leurs chaires.

L, Guignard,

Principaux ouvrages consuutés :

Ad. Laugier et Duruy : Les Pandectes pharmaceutiques^ Paris, 1887.

A. Philippe : Histoire des apothicaires, Paris, i853.

G. Planchon : Le Jardin des Apothicaires de Paris {Journ. de Pharm. et de Chim. (5), XXVIII, 1898; XXIX, 1894; XXX, 1894; (6), I, 1895). L’enseignement de l’histoire naturelle au Jardin des Apothicaires {Ibid., 1896). L’enseignement des sciences ph)-- sico-chimiques au Jardin des Apothicaires {Ibid., 1897). L’enseignement de la phar¬ macie au Jardin des Apothicaires [Ibid., i898).

A. DE Beauchamp : Enquêtes et documents relatif s à l'Enseignement supérieur : Médecine et Pharmacie, t. I (1799-1808); t. II (1808-1826); t. III (1826-1842); t. IV (1842-1847); t. V (1847-1848). Recueil des lois et règlements sur l' Enseignement supérieur, t. I (1789- 1847; t. II (1848-1874); t. III (1875-1888); t. IV (1884-1889); t. V (1889-1896).

Statistique de l'Enseignement supérieur, t. I (i865-i868) ; t. II (1878-1888); t. III (1889-1900).

Bulletin universitaire, t. I à XIX (1880-1849).

Bulletin administratif de V Instruction publique, 1''° série, t. I à XIV (i85o à 1868); nouvelle série, t. I à LXXIV (1864-1908).

De nombreux docurnents sont contenus dans les Archives manuscrites (Délibé-

4

AVANT-PROPOS

rations delà Corporation depuis i656, du Collège depuis 1777) et dans les Procès-ver¬ baux des séances de l’Assemblée ou du Conseil de l’École, de i8o3 à 1908.

Le directeur et les professeurs doivent remercier tout particulièrement le dévoué bibliothécaire de l’École, M. le D'' DorVeaüx, pour le concours empressé qu’il leur a prêté à tous dans la circonstance actuelle.

PREMIÈRE PARTIE

LES ORIGINES DE L’ÉCOLE DE PHARMACIE DE PARIS

CHAPITRE I. La fondation de Nicolas Houel et le Jardin des Apothicaires.

CHAPITRE II. La Déclaration royale de 1777. Le Collège de pharmacie jusqu'à la Révolution.

CHAPITRE III. La situation sous la Révolution. L’École gratuite de pharmacie.

PREMIÈRE PARTIE

LES ORIGINES DE L’ÉCOLE DE PHARMACIE DE PARIS

CHAPITRE PREMIER

LA FONDATION DE NICOLAS HOUEL ET LE JARDIN DES APOTHICAIRES

Le berceau de l’École de pharmacie fut une fondation charitable, due à Nicolas Houel, maître apothicaire-épicier de Paris'. Parvenu à un âge avancé, n’ayant pas d’enfants" et jouissant à la fois d’une certaine fortune et d’une réputation des plus honorables, Houel avait conçu le dessein de créer un établissement qui contiendrait en même temps un hôpital pour les malades pauvres, une. officine pour la confec¬ tion des médicaments et un jardin pour la culture et l’étude des simples.

En 1576, il présentait à Henri HI une requête® tendant à obtenir

1. Homme inslruit et lettré, Nicolas Houel a exercé, en 1S37, la charge de « juré et garde de 1 état d’apothicaire ». Il a publié, en 1311, un ouvrage intitulé Phannaceulices libri cliw, en 1513, le Traité de la Thériaque et Mithridat, et le Traité de la Peste; en 15S0, ï'Àdoertissement et déclaration de l'institution de la maison de la Charité chrestienne', en 1586, les Mémoires et recherches de la dévotion), piété et charité des illustres Roynes de France, etc.

2. C’est du moins ce qu’ont écrit tous les biographes de Houel. D’après des documents inédits, tirés des archives des Notaires de Paris par feu le baron JénuME Pichon, il se serait marié trois fois et aurait eu de sa première femme deux fils qui, sans doute, étaient morts au moment il fonda sa Maison de Charité.

3. Felibien : Histoire de la ville de Paris, t. HI, p. 121 et suiv., Paris, 1125.

8

ORIGINES DE L’ÉCOLE

l’autorisation de fonder un établissement de charité, dont le principal objet serait de nourrir et instituer des enfants orphelins à la piété^ aux bonnes lettres et en l'art de l'apothicairerie, et l’on distribuerait aux pauvres les médicaments dont ils auraient besoin. 11 demandait au Roi la conces¬ sion de ce qui restait du palais des Tournelles, abandonné et en majeure partie détruit depuis la mort de Henri IP.

Le Roi accorda son approbation au projet; mais, après avis du Parlement, il ordonna que la « Maison de Charité serait instituée en ta maison des Enfants-Rouges », fondée par François I", en 1536, pour recevoir les enfants « délaissez de leurs père et mère malades, étrangers ou morts en l’Hôtel-Dieu ». L’hospice étaient reçus ces enfants, vêtus de drap rouge « en signe de charité », était voisin du Temple, à très peu près à l’endroit se trouve aujourd’hui le marché des Enfants- Rouges.

Le séjour de la nouvelle institution dans cet hospice fut de courte durée. Les difficultés rencontrées par Houel l’obligèrent à chercher un autre emplacement. Il demanda et obtint, en 1577 ^ par arrêt du Parle¬ ment, de transporter sa Maison de Charité dans l’ancien hôpital de Lourcine, situé au faubourg Saint-Marcel, en dehors de l’enceinte méridionale de Paris. Fondé au xiif siècle par la veuve de saint Louis, cet hôpital tombait en ruines et était presque entièrement abandonné; il s’appelait encore l’Hôtel-Dieu de Saint-Marcel-les-Paris. Outre l’empla¬ cement qu’il occupait du côté sud de la rue de Lourcine, il possédait également, de l’autre côté, une dépendance représentée par un terrain vague s’étendant jusqu’à la rue des Postes et la rue de l’Arbalète, et que l’on appelait les Vieux-Fossés.

La prise de possession n’alla pas sans encombre. Le commissaire de l’évêque de Paris et un chapelain, se disant l’un et l’autre adminis¬ trateurs de l’hôpital, firent opposition. Il fallut un nouvel arrêt de la Cour pour les débouter de leurs prétentions et, en avril 1578, Houel fut définitivement installé par les délégués du Parlement.

1. Le palais des Tournelles était une propriété royale située au bout de la rue Saint-Antoine, vis-à-vis la Bastille. C’est au pied de ce mur que se trouvaient les lices, Henri II fut mortelle¬ ment atteint par Montoo-very. On avait porté le Roi blessé dans l'hôtel et il y était mort. A la suite de ce triste événement et pour en effacer le souvenir, la reine Catherine avait ordonné la démoli¬ tion de riiôtel. Il en resta néanmoins une partie, celle dont il était question dans la demande de Nicolas Hooel.

2. Felibien ; Histoire de la ville de Paris, t. V, p. S.

LA FONDATION DE NICOLAS HOUEL

9

Il s’occupa aussitôt de relever l’hôpital de ses ruines. Mais, au mois d’avril 1579, une inondation extraordinaire de la Bièvre, que les chroniques du temps appellent le « Déluge du faubourg Saint- Marcel »*, vint détruire la plus grande partie des travaux. Houel dut reconstruire les bâtiments et la chapelle. Il mit ensuite en bon état le grand enclos de l’hôpital et fit défricher le terrain des Vieux-Fossés pour y établir le Jardin des plantes médicinales®.

Cependant, Houel ne tarda pas à s’apercevoir que sa fortune personnelle serait insuffisante pour achever son œuvre. Henri HI lui avait bien attribué les fonds qui pourraient provenir de la recherche des malversations commises dans l’administration des hôpitaux, léprô- series et confréries du royaume ; mais cette source de revenus n’avait rien donné. En outre, le Roi ordonna, en 1584, de cesser ces recherches.

Houel dut trouver encore sur sa route d’autres obstacles, car, l’année suivante, Henri HI fut obligé d’intervenir pour le maintenir dans la possession de la Maison de Charité et ses dépendances. Débordé, semble-t-il, par les exigences de son œuvre et découragé par les difficultés, Houel tomba malade et mourut en 1587*.

Charles Audens, également maître apothicaire, fut le successeur de Nicolas Houel, dont il épousa, en 1588, la troisième femme devenue veuve. Son administration éprouva bien d’autres traverses après l’assas¬ sinat de Henri HI, protecteur de l’œuvre, et les troubles qui le suivirent. La Maison de Charité changea elle-même de destination. Henri IV, devançant l’idée de la création d’un Hôtel des Invalides, ordonna que les gentilshommes pauvres et les soldats blessés y seraient reçus et soignés; un sieur Musnier fut établi procureur général et receveur des deniers et revenus de l’établissement. Mais, quelques années après, les locaux et les ressources ne suffirent plus pour une telle entreprise, et, en 1611, les invalides furent transportés à Bicêtre ou renvoyés avec une pension dans leurs familles.

1. Mémoires de Pierre de l’Estoile, t. I, p. 106.

2. Le Jardin a donc été établi vers 1580. Par suite, ce fut le plus ancien des Jardins botaniques officiels de France. En effet, le Jardin des plantes de Montpellier a été créé en 1593, par Richer de Belleval, et c’est en 1635 que Guy de la Brosse, médecin ordinaire de Louis XIII, installa à Paris le « Jardin royal des herbes médicinales », qui devint plus tard « Jardin du Roi » et ensuite « Muséum d’Histoire naturelle ».

3. L.auoier et Duruy : les Panclecles, p. 701.

2

10

ORIGINES DE L’ÉCOLE

Pendant ce temps, d’autres convoitises se font jour*; les chapelains revendiquent la possession et les titres de fondation de la chapelle et de l’hôpital; certains apothicaires de Sa Majesté essaient de supplanter Audens, qui résiste avec une ténacité singulière et reste le maître, jusqu’au moment il donne sa démission, en mars 1624.

Alors les prétentions s’élèvent de toutes parts autour de la fondation de Houel. Comme le principal objet de l’institution était d’instruire les jeunes gens dans les bonnes lettres et l’art de l’apothicairerie, les recteurs, doyens et suppôts de l’Université, les docteurs régents en la Faculté de médecine se regardent comme naturellement investis de cette mission; il n’est pas jusqu’aux maîtres des petites écoles du faubourg Saint-Marcel qui ne revendiquent le même droit.

Le Grand Conseil, chargé d’examiner ces contestations, revient à la pensée de Nicolas Houel, dont la fondation avait été dûment approuvée par l’édit de 1576, et décide que la Maison de Charité continuera d’être entretenue à l’hôpitaU. Pour cela, il sera procédé au bail du revenu du dit hôpital au plus offrant et dernier enchérisseur. Les revenus prove¬ nant de cette ferme seront destinés à l’œuvre de Houel. « Les maîtres et gardes de la communauté des apothicaires-épiciers présenteront, de trois en trois ans, trois maîtres d'entre eux, dont l'un se7'a désigné par le grand aumô¬ nier de France pour résider à l'hôpital, durant les trois ans, et distribuer aux pauvres nécessiteux les médicaments ordonnés par deux médecins, qui, deux fois par semaine, feront à l’hôpital des consultations gratuites. En outre, les maîtres et gardes apothicaires planteront, suivant leurs offres, le clos et le jardin de l'hôpital de toutes soj'tes de simples et herbes néces¬ saires pour la préparation des médicaments. »

A partir de cet édit, la situation devient beaucoup plus nette. En octobre 1624, Jacques Grégoire, maître apothicaire à Paris, est nommé pour résider pendant trois ans à l’hôpital et y remplir les fonctions indiquées ^

C’est la première fois que la communauté des apothicaires-épiciers apparaît dans l’administration de la Maison de Charité ; jusque-là, il n’en avait pas été question. On remarquera aussi qu’elle est mise direc-

1. Laugier et Duruy ; Les Pandectes, p. 702-703.

2. Cet important arrêt de 1624 se trouve dans les Archives de l'Ecole.

3. Laugier et Duruy : Les Pandectes, p. 704.

LA FONDATION DE NICOLAS HOUEL 11

tement en cause par la mission qui lui est confiée de planter le Jardin des simples.

L’édit de 1624 avait réservé aux chapelains la jouissance de la cha¬ pelle, de la maison et du jardin qui y était attenant dans l’enclos Saint-Marcel. Il leur attribuait, en outre, pour leur entretien, une cer¬ taine part des revenus qui proviendraient du bail judiciaire.

L’adjudication du bail n’ayant pas donné des ressources suffisantes, les apothicaires résolurent d’abandonner aux chapelains l’ancien hôpital situé au delà de la rue de Lourcine, pour^ conserver uniquement le terrain des Vieux-Fossés, aboutissant à la rue de l’Arbalète. L’hôpital devint plus tard la maison ou maladrerie de Sainte-Valère; réuni, en 1700, à l’Hôtel-Dieu, il fut ensuite occupé par des industriels; enfin, en 1768, les bâtiments en ruine tombèrent sous la pioche des démolis¬ seurs*. Seul, le terrain des Vieux-Fossés était donc resté en la pos¬ session des maîtres apothicaires ; c’est que fut le vrai berceau de leur établissement.

Le terrain des Vieux-Fossés ne formait qu’une bande fort irrégu¬ lière et de largeur inégale. Il commençait par une partie basse en forme de quadrilatère au niveau de la rue de Lourcine et se relevait ensuite brusquement pour aboutir à la rue de l’Arbalète, vis-à-vis la rue des Postes. C’était une sorte de petit bois, d’un peu plus de 1.000 toises carrées, dont ni la surface, ni la configuration ne se prêtaient à l’amé¬ nagement d^un jardin botanique, encore moins à la construction d’un bâtiment pour l’instruction des élèves.

A la fin du xviiP siècle, on y voyait une allée principale occupant à peu près l’axe de la langue de terre, plantée d’une ou deux ran¬ gées d’arbres. Les intervalles étaient garnis d’arbustes et de plantes herbacées.

Le corps des maîtres apothicaires prit à cœur de suppléer au défaut du vaste emplacement auquel ils avaient renoncé en abandonnant l’hô¬ pital Saint-Marcel. En 1626, ils achetèrent deux jardins attenant aux Vieux-Fossés et formant ensemble un carré de près de 1.800 toises, dont l’un des côtés était situé sur la rue de l’Arbalète. Pendant les deux années suivantes, ils y construisirent un bâtiment séparé de la rue

1. G. Pr-ANCHON : Le Jardin des Apothicaires, tirage à part, p. 27 et suiv., Paris 1895.

12 ORIGINES DE L’ÉCOLE

par une cour et s’occupèrent d’y établir ce qu’ils appelaient un « sémi¬ naire de simples ».

Les comptes de l’époque font mention d’une somme de 36.000 livres, consacrée à ces divers travaux’. Comment parvinrent-ils à faire face à cette grosse dépense? Il y eut d’abord les cotisations volontaires et les emprunts ; ensuite, ils eurent recours à un moyen qui ne manquait pas d’ingéniosité.

A l’occasion de leurs divers examens, les aspirants avaient l’habi¬ tude d’inviter à un festin les membres de la corporation qui consti¬ tuaient le jury. La Communauté engagea ces candidats à consacrer au payement du jardin l’argent destiné au banquet. De ce chef provint une somme annuelle assez notable, qui déchargea d’autant le budget de la corporation. On recueillit ainsi, pendant les quatre premières années, une somme de 9.300 livres. En 1632, les trois quarts de la dépense étaient déjà payés et, en 1634, il ne restait plus à acquitter que 240 livres de rente, soit environ 4.800 livres en capital.

Mais de vives querelles s’étaient élevées entre les apothicaires et les épiciers simples, qui faisaient partie de la même corporation. Ces der¬ niers n’avaient en rien participé aux frais des travaux dont il vient d’être question. Ils possédaient cependant une bourse commune avec les apothi¬ caires, dans leur bureau de la rue Sainte-Opportune. En 1629, ils pré¬ tendirent que le receveur Hubert, garde des apothicaires, avait reçu des sommes importantes dont il ne rendait pas compte au bureau com¬ mun. Or, c’étaient les dons volontaires des aspirants à la maîtrise que l’on appliquait à l’objet spécial pour lequel ils étaient versés. Ils attaquèrent devant le Parlement ledit Hubert, et demandèrent, en outre, en parti¬ cipant aux frais qui restaient à payer, d’avoir en commun avec leurs associés la propriété du jardin et de la maison. La Cour n’admit pas cette façon commode de s’enrichir aux dépens d’autrui, et, par un arrêt de 1632®, les débouta de leurs prétentions, en ordonnant que « la mai¬ son et le jardin demeureraient en propre aux apothicaires, sans que les marchands épiciers y pussent prétendre ».

Les pièces du procès nous donnent une idée des frais que les apo¬ thicaires s’étaient imposés pour aménager leur domaine. « Il ne peut

d. Archives manuscrites de l’École.

2. Archives de l’École, vol. n“ 24 (1600-1700), p. 145.

LA FONDATION DE NICOLAS HOUEL

13

se dire, lisons-nous dans l’une d’elles, combien de frais et quels grands deniers il a fallu que lesdits maîtres apothicaires aient cherchés pour parvenir à chef de leur bon dessein. Leurs bourses tant en particulier qu’en commun en sont toutes taries, car en l’aschapt du fond de ladite maison et jardin, bastimens, superficie, plant des simples, restablisse- ment et entretien dudict jardin, il leur en coûte trente-six-mille livres et plus’. »

Quelques années après la décision de la Cour, en 1640, une tran¬ saction intervint relativement à l’emploi des revenus du corps des apothicaires et de celui des épiciers. La querelle s’assoupit et le pacte conclu fut exécuté jusqu’en 1768, époque à laquelle les épiciers s’avisèrent d’en refuser l’exécution. Cette nouvelle contestation donna lieu, dans le sein de la Communauté, à de longs débats, auxquels l’important édit de 1777, dont il sera question plus loin, mit fin en détruisant l’union forcée des deux professions.

L’aménagement du Jardin fut promptement réalisé, ainsi qu’en témoigne une pièce signée, en 1633, de la main même de Louis XIIP. C’est la dispense, accordée par le Roi, de loger les militaires dans les locaux du Jardin. On y lit « qu’ayant reçu un terrain en friche, les apothicaires l’ont fait rétablir et planter de manière que maintenant, par l’adjonction de plusieurs autres places attenantes qu’ils ont acquises, l’on y voit un très beau et grand jardin rempli de toutes sortes de plantes rares et curieuses, servant à ladite profession, dans lequel les étudiants et aspirants à la maîtrise de la pharmacie se vont exercer et instruire ». Le même document y signale « des plantes qu’il serait dangereux de laisser à l’abandon de toutes sortes de personnes ».

Cette protection de la propriété des apothicaires, fondée sur son utilité pour le bien public, ne se dément pas dans la suite. Pendant tout le xviP siècle, des faveurs leur sont de temps en temps accordées et, en 1706, Louis XIV renouvelle la sauvegarde signée par son père pour la maison commune des apothicaires de la Ville de Paris.

Jusqu’à la Révolution, il n’y eut, pour ainsi dire, aucun changement dans ‘la configuration du Jardin et de ses dépendances, ainsi qu’en

1. Advertissement pour les maUres apothicaires de celte ville de Paris, défendeurs, contre les maîtres et gardes épiciers simples. (Archives de l’École).

2. Archives de l’Ecole, vol. 24.

U

ORIGINES DE L’ÉCOLE

témoigne l’aspect des lieux sur les divers plans de Paris publiés avant cette époque. Il en fut de même pour le bâtiment dont la construction avait commencé en 1628. Nous donnerons plus loin un aperçu de l’ensemble de l’établissement et de l’aménagement des locaux au moment l’inventaire en fut dressé par ordre du Gouvernement.

CHAPITRE II

LA DÉCLARATION ROYALE DE 1777 LE COLLÈGE DE PHARMACIE JUSQU’A LA RÉVOLUTION

Cependant, les discussions entre les apothicaires et les épiciers n’avaient jamais complètement cessé; en 1775, la lutte redevint plus vive que jamais. La législation était alors tellement confuse et encombrée d’arrêts contradictoires, il y avait tant de privilèges à respecter de part et d’autre, que souvent la sagesse et l’expérience des juges se perdaient dans ce chaos.

Et, pendant que les maîtres apothicaires, s’appuyant sur les études spéciales qu’exigeait l’exercice de leur profession, s’efforçaient de former une corporation distincte, leurs conquêtes sur les épiciers devenaient presque inutiles, ou, du moins, ils étaient forcés d’en partager le bénéfice avec les apothicaires privilégiés. Affranchis de toute dépendance à l’égard des corporations, ceux-ci formaient une communauté distincte. Les privilèges dont ils jouissaient avaient conduit aux abus les plus flagrants. Souvent même, cette charge était occupée par des individus sans aucunes lettrés de maîtrise ni certificat de capacité.

Un conflit d’un autre genre avait surgi entre la Communauté des maîtres apothicaires et la Faculté de médecine. Celle-ci n’avait jamais voulu leur reconnaître le droit d’enseigner; comme les chirurgiens, les apothicaires devaient se contenter exclusivement de faire acte manuel. Dans l’établissement de la rue de l’Arbalète, les aspirants à la maîtrise étudiaient les plantes à l’aide du catalogue du Jardin, mais il n’y avait pas de cours officiel.

18

ORIGINES DE L’ÉCOLE

En 1768, les apothicaires eurent l’idée de donner dans leur Jardin un cours public de botanique et de démonstration des simples. La Faculté « très colérée de cette entreprise », qu’elle regai’dait comme attentatoire à ses privilèges, s’y opposa avec énergie et fit intervenir le Lieutenant de police’.

Une telle prétention pouvait paraître alors d’autant moins justifiée que, depuis longtemps, un grand nombre d’apothicaires, tels que Lémery, les Geoffroy, les Rouelle, Valmont de Bomare, avaient fait des cours publics étaient venus se former la plupart des chimistes et des naturalistes de l’époque. Néanmoins, obligés, sinon de renoncer à leur projet, tout au moins de soumettre leurs programmes à l’approbation de la Faculté, les apothicaires préférèrent s’abstenir.

Mais l’heure était proche les barrières établies par les monopoles allaient enfin tomber devant la logique des choses. Les apothicaires pouvaient avec raison invoquer les services et les découvertes des hommes célèbres ou distingués qui, dans leurs laboratoires, préludaient à la rénovation des sciences expérimentales. A cette époque, en effet, la pharmacie opposa les leçons de choses à l’esprit de système ; elle dissipa les rêves de l’alchimie et prépara de loin la transformation de la chimie moderne. Car, on peut le dire avec J. -B. Dumas, « c’est elle qui en a fondé et perpétué l’enseignement, qui en a créé les méthodes expéri¬ mentales et les premiers appareils, qui lui a valu Scheele, Vauquelin, Davy, Pelletier, Robiquet, et qui a eu l’insigne honneur de donner à Lavoisier ses premières leçons »\

Le 25 avril 1777, Louis XVI signait l’importante Déclaration qui mit fin aux longs débats entre les maîtres apothicaires de Paris, les apothicaires privilégiés et les épiciers, et en- même temps établit les droits des pharmaciens à l’enseignement vis-à-vis de la Faculté de médecine. Les apothicaires privilégiés étaient réunis aux autres maîtres pour former avec eux une même corporation sous le nom de Collège de pharmacie-, les épiciers s’en trouvaient définitivement exclus \

1. Laügieh et Durut : Les Pandectes, p. 709.

2. Codex de 1866. Préface, p. xxiii.

3. La nécessité d’établir entre la médecine, la pharmacie et l’épicerie la distinction que com¬ mandait depuis longtemps l'intérêt de la santé publique était alors reconnne par tout le monde. On en trouve la preuve dans le passage suivant d’un ouvrage de l’époque intitulé : Etat de la médecine, chirurgie et pharmacie en Europe, et principalement en France, pour Vannée 1777, dédié à Mgr le comte d’Artois, par une Société de médecins (Paris, veuve Thiboust, 1777, in-12) : « Il est certain

LA DÉCLARATION ROYALE DE 1777

19

Le Collège de pharmacie fut installé dans l’établissement de la rue de l’Arbalète, le 30 juin 1^77, par Lenoir, Lieutenant-général de police, conseiller d’Etat‘. La séance eut lieu avec le plus grand éclat, en présence des maîtres en pharmacie et des apothicaires privilégiés. Dans le discours flatteur adressé à la Compagnie par le Lieutenant- général de police, on relève les passages suivants :

« Sa Majesté vient, par sa Déclaration du mois d’avril dernier, de vous ériger en Collège comme exerçant une profession honorable, une des branches de la médecine. Ces lois établissent une distinction que méritait sans doute un art précieux à l’humanité... Cessant d’être compris dans une classe de citoyens honnêtes et recommandables, mais livrés à un commerce qui n’exige pas, comme votre art, des études profondes, vous étendrés vos connoissances; par vos sages leçons, vous les perpétuerés et vous jouirés d’un avantage plus grand encore que celui dont Sa Majesté vous a honorés, celui d’être utiles à vos conci¬ toyens.

« Pour y parvenir, il est nécessaire de vous donner des règlements : Sa Majesté permet que vous les lui proposiez. La formation de ces règlements demande un travail suivi qui, ne pouvant être confié au Collège tout entier, sera l’ouvrage des membres principaux qui vont

que la séparation des trois états ne put être qu’avantageuse à l’art de guérir, et que le médecin, moins occupé des accessoires, a pu se livrer tout entier à la connaissance des principes de la vie et à celle des dérangements qu’éprouvent les ressorts de notre machine, et, en étudiant la nature et ses écarts, sous ces deux aspects, assurer plus positivement encore les véritables fondements de son art. En conséquence la pharmacie, ou la connaissance de tout ce qui est nécessaire pour procéder à la conservation et à la bonne préparation des médicaments dont peut avoir besoin le médecin, devint le partage des ministres de la santé qu’on a depuis appelés apothicaires. C’est un dépôt précieux qui n’aurait jamais sortir de leurs mains, et qu’on voit, avec quelque espèce d’inquiétude et sous des prétextes aussi dangereux peut-être que le motif qui les fait valoir, partagé avec des personnes qui s’en sont souvent fort peu occupées (tes épiciers). Comment concevoir d’ailleurs qu’on ose réunir et confondre dans un même lieu, mesurer dans les mêmes vaisseaux, peser dans les mêmes balances, et distribuer en même temps des remèdes qui ont de l’énergie et dont l’action ne peut jamais être indifférente, avec un comestible journalier qu’on ne saurait trop garantir de tout contact étranger ?

<1 n paraît que cette vérité trop longtemps méconnue commence à être mieux sentie, et que le gouvernement s’occupe plus que jamais de mettre à cet égard en sûreté la vie et la santé des citoyens. En attendant l’événement qui doit augmenter encore notre confiance, nous ne pouvons que faire des vœux pour qu’on pose les véritables bornes qui doivent séparer des états qui n’auraient jamais être confondus, et que rien ne contre-balance le plan formé par le ministre bienfaisant qui veille à assurer à cet égard la tranquillité publique ; et quoique les apothicaires n’existent léga¬ lement en Europe que depuis plusieurs siècles, leur art est cependant aussi ancien que la méde¬ cine, et il n’a pu jamais en être séparé ; ils ont toujours été et ils sont encore le bras droit du médecin ; ils ont souvent coopéré par leur savoir à enrichir la médecine de leurs découvertes ; par leur application et leur fidélité, ils en ont souvent fait la sûreté et elle leur doit quelques-uns de ses succès ».

t. Livre des Délibérations du Collège de pharmacie (Archives de l’École, vol. 39, p. 4).

20

ORIGINES DE L’ÉCOLE

être nommés pour le représenter, et, en même temps, pour diriger et pourvoir aux détails et affaires de son administration. »

Après ce discours, lecture fut donnée de l’arrêt du Conseil portant création du Collège de pharmacie et déterminant les fonctions des différents dignitaires du Collège. Ces dignitaires étaient les prévôts, les adjoints, les députés et les démonstrateurs.

Les prévôts et les adjoints avaient pour attributions: l’adminis¬ tration des affaires du Collège; la manutention des revenus; la police parmi les membres et élèves du Collège; l’exécution de tous les règlements.

Les députés étaient chargés : de représenter le Collège de phar¬ macie; 2“ de prendre, sous la présidence des prévôts et des adjoints, toutes les délibérations qui pourraient intéresser le Collège ; 3“ de rédiger le projet des nouveaux statuts concernant la profession.

Les démonstrateurs devaient faire les cours publics gratuits, auto¬ risés par l’un des articles de la Déclaration du Roi.

L’arrêt fixait en outre la durée des fonctions de ces dignitaires et les conditions provisoires' dans lesquelles les examens des aspirants à la maîtrise devaient avoir lieu, jusqu’au jour les statuts promis par la Déclaration seraient établis et autorisés.

Le représentant du Roi fit aussitôt les nominations suivantes :

Prévôts et adjoints'. MM. Tréyez, Brun, Simonnet, Becqueret;

Députés'. MM. Gillet, Richard, Vassou, Demoret, Pia, Bataille, Laborie, Tassart, Rouelle, Delacour, Charlard, Bayen;

Prévôts honoraires et perpétuels : MM. les quatre apothicaires du Roi;

Démonstrateurs pour le cours de chimie : MM. Mitouart, Brongniart, Deyeux, Sage;

Démonstrateurs pour la botanique et l’histoire naturelle des médicaments : MM. Demachy, Valmomt de Bomare, Buisson, Parmentier’,

Les statuts, dont la rédaction, par une disposition très libérale.

I. Le Collège de pharmacie élait autorisé à « faire porter à son suisse la grande livrée du Roy et à ses concierges, jardiniers et domestiques, la petite livrée de Sa Majesté, consistant en habit veste et culotte bleus, doublés d’aumale écarlate, les boutons argentés et la veste galonnée d’un galon de quatorze lignes ». (Laugier et Durüy : Les Pandectes, p. 103.)

LA DÉCLARATION ROYALE DE 1777

21

avait été confiée aux maîtres du Collège, furent bientôt soumis au Con¬ seil du Roi. Mais, comme diverses circonstances en retardaient la pro¬ mulgation, le Conseil rendit, le 11 septembre 1778, un arrêt provisoire déterminant les conditions dans lesquelles devaient se passer les examens*. Enfin, par une ordonnance royale du 10 septembre 1780, les statuts furent presque entièrement adoptés et mis en vigueur®.

Ils sont relatifs :

r A la composition du Collège;

2“ A l’élection et aux devoirs des députés et des prévôts:

A la présidence des assemblées;

Aux cours publics;

Aux examens des aspirants;

Aux visites des pharmacies ;

T Aux droits des veuves des pharmaciens ;

Aux élèves en pharmacie;

9“ Aux associations permises seulement entre les maîtres de la profession;

10“ Aux droits et aux frais de réception des aspirants à la maîtrise.

L’article XI de la Déclaration, qui consacrait le droit des pharma¬ ciens à l’enseignement, mérite d’être rappelé en raison de son impor¬ tance. Il est ainsi concu :

« Permettons aux maîtres en pharmacie de continuer, comme par le passé, à faire dans leurs laboratoires particuliers des cours d’études et démonstrations, même d’établir des cours publics d’études et démons¬ trations gratuites pour l’instruction de leurs élèves, dans leur laboratoire et jardin, sis rue de l’Arbalète, à l’effet de quoi ils présenteront chaque année au Lieutenant général de police le nombre suffisant de maîtres pour faire lesdits cours à jours et heures fixes et indiqués ».

Les statuts de 1780, dans leur partie relative à l’organisation de l’enseignement, portent que « les démonstrateurs seront nommés au moins pour six années et pourront être continués; les adjoints se con¬ formeront aux principes du démonstrateur qu’ils suppléeront ». Ainsi qu’on l’a vu, les premiers démonstrateurs avaient été désignés par le Lieutenant général de police.

1. Laugier et Doruy : Les Pandectes, p. 110.

2. Les Pandectes, p. 112.

ORIGINES DE L’ÉCOLE

L’ensemble de ces dispositions fut complété, quelques années après par une ordonnance du Lieutenant de police relative aux droits et aux devoirs réciproques des maîtres et des élèves^

d. Laugieh et DunuY ; Les Pandectes, p, 122.

2. « L’ouverture des cours publics avait lieu, dans les premières années, par un discours d’ap¬ parat. En 1781, le Collège décida que, dans la séance publique, tous les membres du Collège feraient part au public de leurs découvertes et de leurs observations.

O A la demande du Collège, M. Lenoik accorda trois médailles pour les trois élèves qui auraient le mieux profité des leçons en Chimie, Histoire naturelle et Botanique.

« La séance publique fut tenue le 21 mai. Un des démonstrateurs rendit compte des travau.x utiles que le Collège avait exécutés depuis sa fondation... Des mémoires furent lus par Deyeux, PARSffiîsirusR, B.aumk, L-a Planche, Buisson et autres... Un éloge des deux frères Rouelle, considérés sous le point de vue de l’influence qu’ils ont eu sur la perfection de la Chymie en France, termina cette séance.

» Les cours finis, le concours pour les médailles eut lieu le 30 août dès le matin et le Magistrat de police vint à quatre heures pour distribuer les médailles. En raison des efforts faits par les can¬ didats, il en accorda sur-le-champ une quatrième. >> [Calendrier à l'usage du Collège de Pharmacie,

peimr tannée Î7S2.)

N.

O U S Prévôts da Collège de Pliarmacie la Ville de Paris : A tous ceux à qui il appartiendra , favoir faifes que le '/owU Ca/fiuP.

natif ^

notre Confrère ; après avoir juftifié du temps d etude prefcrit par les Statuts , aiiîli que de fes vie & moeurs , a été admis à Cubir fes trois Examens ; & qu’ajant été jugé capable , il a été , par nous Prévôts ôc les Maîtres du Collège affemblés le

- - -- - - reçu Maître en Pharmacie 5 à la charge de

prêter le ferment accoutumé , & d’obferver les Statuts , Ordonnances & Réglemeiis coîiceriiaiît l’exercice de la Pharmacie & le régime du Collège, ce qu’il a promis. En foi de quoi nous lui avons délivré la préfente Lettre , fcellée du Sceau de notredit Collège. A PaKîS, le ^ f

Fig. 2. Fac-similé d’un Diplôme de maître en pharmacie (1795).

de /cz^ccnc^ d /a ^e àuZ/ CUc'f/ . ^•cc7?iu^ u.et--^

/.^ ^^l^t&c£y£ </tcL^7cu€îr~^ Coi7y£eU42^'i^ O^^^Tnido^oTi^ dë^ Cd^co/cif de '/Aa^/ncccie^ t ^o'vé'à^v^:^

(Z'ii: ^Z. A&æ ^/^a^/!tacceu^ ^/P'codui-eorvf i^hcj dcou^ /e De'/a.^ de àtoic£ ^?ioi<Z ^

Cy<7^c-^ A^^9uA/iccaL07L de Az d^e (s\iéu7iai4^ dey^^eeuleie

(A^ccie^ Ae.'^e^/otd^dec çtt'i /.s cdc tlxfüi't pAoe. c'e dceci^ ce<f cJA /^Ci''^7Zzccceci,uZ Jort^

■Ae (? ^ ^Ca/ilL^ /cÂcpre^C^A^^/^ J C‘e,nc^cHcut-t ce J^uù.

O ^ cze/^ '/^ d c^Mu^dAitL-'ce/ti^t^ cee /ioZtev _

Ao 9’e/c-/ô:/e- , -ey^/ie^Cxu^^07 d f.x a cT/^êZÙf '-; et aicArê:^ . ^cf?t::t-^-trPe^yctol—

7lot!yC tecL. cL^(p/x.d ed e^Aù7C)e^ ^_^p7'cAd etttr d/c'epùefZe—-

f^VtttdcZu e)u. ^cL/feeczdJ' ^e_

€^t>eZy 'L'/e^j if c il

Oi&e £)e^^.

Fig. 3. Fac-similé du Visa du Diplôme ci-contre (1803).

CHAPITRE III

LA SITUATION SOUS LA RÉVOLUTION L’ECOLE GRATUITE DE PHARMACIE

Tel était l’état des choses lorsque éclata la Révolution. On peut dire que les règlements sur la pharmacie avaient été conçus avec un tel esprit de bons sens et d’équité que, dans le naufrage l’on vit plus tard sombrer toutes les institutions de la monarchie, le Collège de pharmacie seul surnagea. La Convention elle-même respecta son orga¬ nisation et ses règlements, qui servirent de base à toute législation ultérieure.

Cependant, en 1791, le Collège de pharmacie put craindre un instant de partager le même sort que les établissements similaires. Un décret de l’Assemblée nationale, portant la date dui^24#'mars 1791’ supprimait toute espèce de corporations, de maîtrises et de jurandes, et permettait à n’importe qui d’exercer telle profession, tel métier, art ou négoce qu’il lui plairait, sous la seule condition de se pourvoir d’une patente. Dès lors, chacun se crut le droit de se livrer à l’exercice de la médecine et de la pharmacie. Les abus devinrent aussitôt si nombreux, les accidents si multipliés, qu’il fallut se hâter, comme nous l’avons rappelé au début de cet historique, de rétablir ce que l’on avait si impru¬ demment aboli. Sur le rapport de Livré, député du Maine et membre du Comité de Salut Public, que présidait le fameux D' Guillotin, l’Assemblée nationale rendit un décret^ sanctionné par le Roi, le

1. Laugier et Duruy : Les Pandectes, p. 130.

2. Laugier et Duruy : Les Pandectes, p. 129.

28

ORIGINES DE L’ÉCOLE

avril 1791, portant que « les lois, statuts et règlements existant au 2 mars dernier, relatifs à l’exercice et à l’enseignement de la pharmacie... continueront d’être exécutés suivant leur forme et teneur, sous les peines portées par lesdites lois et règlements jusqu’à ce que, sur le rapport qui en sera fait, on ait statué définitivement à cet égard. En conséquence, il ne pourra être délivré de patente pour la préparation, vente et distribution des drogues et médicaments, qu’à ceux qui sont ou pourront être reçus pour l’exercice de la pharmacie, suivant les statuts et règlements concernant cette profession ».

Le décret ne levait pourtant pas toutes les difficultés et, durant la période qui précéda le vote de la loi de Germinal, les pouvoirs publics, sollicités par le Collège de pharmacie, prirent encore de nouveaux arrêts, destinés à compléter les mesures votées par l’Assemblée natio¬ nale. La législation n’en restait pas moins dispersée dans une foule de décrets et d’ordonnances parfois contradictoires : à vrai dire, la phar¬ macie n’avait pas encore de loi organique.

La suppression des Académies, en 1793 \ et surtout les débats qui précédèrent la création des Ecoles de santé de Paris, Montpellier et Strasbourg, en 1794, ne furent pas sans inspirer de nouvelles craintes sur le maintien du Collège de pharmacie. Parmi les hommes autorisés qui contribuèrent le plus à sa sauvegarde, Fourcroy se montra toujours au premier rang. Ses sympathies pour les pharmaciens se manifestaient de toutes façons, par ses conseils dans les circonstances difficiles, par sa présence dans leurs assemblées solennellesh Le projet de décret sur l’établissement des Ecoles de santé, dont il fut le rapporteur devant la Convention, ne comprenait pas les pharmaciens parmi les élèves de ces

1. Voir E. Bouhquelot ; Les origines de la Société de Pharmacie de Paris {Journ. de Pharmacie et de Chimie, série, t. XVIII, p. 448, 1903).

2. Dans sa séance du 15 frimaire an V, l'assemblée du Collège s'empressa de répondre au désir que Fourcroy avait témoigné d'entrer dans la Compagnie. A l'appui de sa proposition, le directeur invoquait les motifs suivants : « 1“ Les rares talents et les lumières du citoyen Fourcroy dans toutes les sciences et singulièrement dans celles qui ont un rapport avec la pharmacie; son zèle et son' attachement invariable pour cette profession utile à l’humanité; la justice qu’il n’a cessé de rendre à la pharmacie, soit dans ses écrits, soit dans ses leçons publiques; enfin, qu’étant pharmacien, il avait le droit éventuel de confraternité acquis parmi la Société, et, en conséquence, d’après l’arrêté du Conseil, le directeur a proposé d’aggréger le citoyen Fourcroy, d’après les bases et le mode prescrits par l’arrêté du 25 pluviôse an III, concernant les citoyens Vauquelin et Hego. »

n Et le 16 nivôse an V, le citoyen Fourcroy, admis dans l’assemblée générale, a prononcé un dis¬ cours digne de son auteur, sur la nécessité de l’union de la Chimie et de la Pharmacie, union sans laquelle il a prouvé que ces deux sciences ne pouvaient exister. » [Livre des Délibérations, p. m et 178.)

Vauquelin avait été l’objet de la même faveur le 25 pluviôse an III.

LA SITUATION SOUS LA RÉVOLUTION

29

Écoles. « La pharmacie, disait Fourcroy\ possède à Paris une Ecole tou¬ jours ouverte, et qui depuis longtemps est plus complète que celle de médecine et de chirurgie. La botanique usuelle, l’histoire naturelle des drogues, la chimie pharmaceutique et la pharmacie proprement dite y sont enseignées avec toute l’étendue et tout le soin convenables à cette étude. L’élève en pharmacie joint à ces leçons la pratique dans les labo¬ ratoires des pharmaciens chez lesquels il demeure et dont il partage les travaux; il ne lui manque donc rien pour se former. Très peu de chan¬ gements sont nécessaires pour rendre l’instruction pharmaceutique plus complète, et le Comité de l’Instruction publique s’en occupera avec la célérité que le bien public exige. »

Néanmoins, pour se mettre à l’abri des surprises que pouvaient leur réserver les projets en voie d’élaboration dans les Assemblées, les membres du Collège de pharmacie jugèrent prudent de se placer sous le couvert de la loi du 1" vendémiaire an TV (23 septembre 1795) d’après laquelle les citoyens avaient « le droit de former des établissements particuliers d’éducation et d’instruction, ainsi que des sociétés libres pour concourir aux progrès des sciences, des lettres et des arts ». Le 30 ventôse an IV (20 mars 1796), ils se constituèrent en Société libre des Pharmaciens de Paris.

L’acte rédigé à cette occasion porte que la Société libre a pour objet « de concourir aux progrès des sciences et spécialement de la Pharmacie, de la Chimie, de la Botanique et de l’Histoire naturelle . Nous décla¬

rons, ajoutent les signaîaires, que notre intention est de perpétuer l’éta¬ blissement d’instruction formé par les pharmaciens de Paris (le Collège) et nous nous engageons mutuellement à continuer à faire dans notre laboratoire et jardin, sis rue de l’Arbalète, des cours et démonstrations publics et gratuits de Chimie et de Pharmacie, de Botanique et d’Histoire naturelle. »

Dans l’organisation de ces cours, la Société libre des Pharmaciens voulut conserver la tradition du Collège. Les anciens cadres de l’ensei¬ gnement furent à peine changés; les démonstrateurs devinrent des professeurs et, pour chaque branche de l’enseignement, la Société désigna deux professeurs titulaires et un professeur adjoint.

d. De Beauchamp, Enquêtes et documents, etc., t. I, p. 209.

30

ORIGINES DE L’ÉCOLE

Le personnel de l’Ecole gratuite fut établi de la façon suivante :

Directeur Trusson; Directeur-adjoint : Chéradame; Secrétaire : Bouillon-Lagrange; Secrétaire-adjoint : Morelot.

Professeurs et adjoints^ pour la chimie : Vauquelin, Bouillon- Lagrange; Bouriat, adjoint; pour la pharmacie : Morelot, Trusson; Nachet, adjoint; pour l’histoire naturelle : Demachy, Dizé; Martin, adjoint; pour la botanique : Guiart père, Sagot; Guiart fils, adjoint.

L’ouverture des cours n’eut lieu qu’un an plus tard, le 18 ventôse an V (8 mars 1797). Le 3 prairial de la même année (22 mai 1797), l’éta¬ blissement d’instruction était reconnu par le Directoire sous le nom ài' Ecole gratuite de pharmacie'. L’ancien Collège était devenu une société savante, sans cesser pour cela de rester une société d’enseignement.

L’Ecole gratuite fonctionna jusqu’à la loi de Germinal. Mais toute cette période paraît avoir été assez agitée. En effet, le 8 nivôse an VI (28 décembre 1797), à l’assemblée du Conseil, un membre fait observer « qu’il est nécessaire de former un Comité d’instruction, afin d’éviter un des inconvénients qui est arrivé dans les démonstrations de l’an V, des professeurs, incertains de la marche qu’ils avaient à suivre, s’étaient mutuellement gênés dans leurs opérations; il propose que ce Comité soit formé pour établir l’ordre et la forme des leçons et que non seulement les professeurs en exercice en fassent partie, mais encore les anciens professeurs comme honoraires, qui jouiront des mêmes droits que les professeurs ». Le conseil adopte cette proposition, et décide que pour être honoraire, il faudra avoir exercé pendant douze ansL

Le 9 germinal an VI (20 mars 1798), le cours de pharmacie est supprimé et partagé entre celui de chimie, qui devient le cours de « chi¬ mie pharmaceutique », et celui d’histoire naturelle, auquel on ajoute la dénomination de « médicale et pharmaceutique », en y transportant la matière médicale.

Le 5 messidor an VIII (23 juin 1800), on pense qu’il est temps de « revenir à l’ordre ordinaire et de remettre en vigueur les statuts et règlements du Collège, surtout dans un moment l’ordre public com¬ mence à se rétablir et à se consolider, et on arrête qu’il sera procédé, au

1. L’École gratuite n’en continua pas moins à Ctre désignée, dans les actes officiels ou les publications scientifiques, sous le nom de Collège de pharmacie.

2. Livre, des Délibérations du Collège, Registre 24, p. 306.

LA SITUATION SOUS LA RÉVOLUTION

31

4 vendémiaire de l’an IX (23 septembre 1800), à la nomination de quatre prévôts, de douze membres du Comité, d’un trésorier, et des professeurs dans la forme voulue par lesdits statuts et règlements ' » .

Enfin, le 5 pluviôse an IX (27 décembre 1800), l’assemblée générale nomme professeurs honoraires les citoyens Demachy, Guiart père, Deyeux et Vauquelin, et les professseurs en exercice sont également nommés au scrutin dans l’ordre suivant :

Pour la chimie 'pharmaceutique : les citoyens Bouillon-Lagrange et Naghet;

Pour \ histoire 'naturelle : les citoyens Morelot et Bouriat ;

Pour la botanique : Les citoyens Sagot et Guiart fils.

Ces professeurs, d’après les règlements et statuts du Collège, étaient nommés pour six ansL

Malgré ces changements, dont les conséquences auraient pu être fâcheuses, l’École gratuite rendit de réels services et mérita l’appui d’hommes influents dans les conseils du Gouvernement L Mais la réorga¬ nisation de l’enseignement de la médecine ne cessait pas d’être à l’ordre du jour, et il était difficile d’espérer que cette réorganisation n’entraî¬ nerait pas des modifications dans l’enseignement et l’exercice de la pharmacie. D’ailleurs, les idées se tournaient de plus en plus vers la

L Livre des De’ libérations du Collège, Registre 24, p. 333.

2. Livre des Délibérations du Collège, Registre n" 24, p. 346.

3. L’Ecole gratuite tenait chaque année, comme le Collège, une séance publique les prix

étaient décei’nés aux élèves : « Ces séances furent, à deux reprises, présidées par le ministre de l’Intérieur, Chapïal. On y vit souvent Fourcroy; on y vit aussi le préfet de la Seine, Fhochot, qui

s’intéressa à ce point à la profession, qu’il s’occupa très activement de faire respecter dans son

département les lois et règlements concernant l’exercice de la pharmacie, et que, même, il fit voter, par le Conseil général, une somme de trois cents francs pour un prix qui serait décerné par 1 Ecole. Celle-ci, d’ailleurs, offrit au préfet « d’ajouter annuellement à ses cours ordinaires, qu’elle professe gratuitement, un cours particulier de trois mois de durée, et également gratuit, de chimie élémen¬ taire, applicable aux arts et métiers, offre qui fut acceptée ». (Bourquelot, p. -43.3-436.)

LéAnnuaire à Vusage des membres du Collège pour l’an X (1801 et 1802), rendant compte de la séance publique présidée par Chapt.al, et à laquelle assistaient Frochot, préfet de la Seine et Arnaud, membre de l’Institut et directeur de l’Instruction publique, reproduit (p. 31) le passage suivant du discours prononcé par le ministre de l’Intérieur : « Lorsque nos neveux parcourront quelques pages sanglantes de notre histoire, dans lesquelles seront retracés tous les outrages du vandalisme, ils verront, sans doute, avec douleur, que les plus belles institutions aient disparu comme le souffle ; ils verseront peut-être quelques larmes sur les ruines de ces divep monuments du génie des siècles ; mais avec quel étonnement leurs regards ne se porteront-ils pas sur e Collège de pharmacie, seul resté debout au milieu des ruines, seul ayant conservé ses formes, son organisation et ses professeurs ! » . ,

Pendant la dernière année de l’existence du Collège, en l’an X, le personnel enseignant était le suivant :

Chimie et Pharmacie : Deyeux, V.vuqoelin, honoraires; Bouillok-Lagrangb, Naghet, professeurs.

Histoire naturelle pharmaceutique : Demachy, honoraire ; Morelot, Bouriat, professeurs.

Botanique : Guiart père, honoraire; Sagot, Guiart flls, professeurs.

32

ORIGINES DE L’ÉCOLE

remise entre les mains de l’État de toute espèce d’enseignement supérieur et, d’autre part, il fallait bien uniformiser la législation sur cette matière.

Pendant les dix-huit mois qui s’écoulèrent à partir du jour le Directoire avait reconnu l’École gratuite de pharmacie, les propositions de loi concernant la médecine, et dans lesquelles il était en même temps question de la pharmacie, se succédèrent sans interruption au Conseil des Cinq-Cents ou au Conseil des Anciens, mais sans pouvoir aboutir’.

Après un répit de deux ans, le Conseil d’État, chargé, par la Consti¬ tution de l’an VIII, de préparer les lois sur l’ordre des Consuls, s’occupa de nouveaux projets, dont Fourcroy fut le rapporteur et dans lesquels l’École gratuite était conservée avec son organisation. Celui du 6 vent^se^ an X (28 septembre 1801) était spécial à la pharmacie; il portait création de vingt-trois Collèges, auxquels on appliquait les règlements de l’ancien Collège de Paris^ Ces projets ne furent pas volés, sans doute parce que l’on comprit qu’avant de légiférer sur des enseignements spéciaux, il fallait en finir avec la loi générale sur l’instruction publique qui était restée en suspens depuis plusieurs années.

Cette loi fut votée, sur le rapport de Fourcroy, le 11 floréal an X (1" mai 1802). Elle comprenait trois degrés d’instruction; le troisième degré, correspondant en partie à notre enseignement supérieur, devait être donné dans des lycées et écoles spéciales, entretenus aux frais du Trésor public \ Les Écoles spéciales qui existaient déjà, comme celles de médecine créées par la Convention, étaient maintenues; d’autres pouvaient être instituées, et la loi réglait les conditions de leur création. Enfin, le 19 ventôse an XI (10 mars 1803), les discussions relatives à la médecine aboutirent à une loi sur l’exercice de cette profession'*. La loi qui concernait la pharmacie allait suivre de près.

1. Les rapporteurs de ces projets successifs furent Calés (12 prairial, an V; 31 mai 1197), Pas-

ïoBBT (16 thermidor, an V; 3 août 1797), Boussion (13 vendémiaire, an VI; 14 octobre 1797), Vitet (17 ventôse, an VI; 7 mars 1798), Barailon (8 germinal, an VI; 28 mars 1798), Cabakis (4 messidor, an VI; 23 juin 1798 et 29 brumaire, an VII; 19 novembre 1798), Hardy (l"" frimaire, an VII; 21 novem¬ bre 1798). (De Bbauchamp : Enquêtes et documents, etc., t. I, p. 271, 293, 298, 336, 358, 419, 441, 462.)

2. De Bbauchamp : Enquêtes et documents, etc., t. I, p. 489 et 505.

3. De Bbauchamp : Enquêtes et documents, etc., t. I, p. 517.

4. De Bbauchamp ; Enquêtes et documents, etc., t. I, p. 593.

PMARÆA CIÆJV.

F.COLE »E PHARMACIE BE PARIS.

CXy i O/ùt ^Pto^eAfcuu'c a ( cicotc Plaatmaoïc Oe Sîatid, eli ^Rraj^CcJJeiitd a t’cxale deniXc'^ccute (3e fa incuicJ

Piff(? /■/! r.-rmi/tr// r/r //?.%( (/// U/ (Jc/'//t.m(i/ 'fu // (/r '/a yaS'^y^/f^e/i-.c/xiC'he^j^ç/jc^i^^^

d^ùrc^f ayiwt/ Ja/u c<’/i^{>r///r/nc/y (c/’

' UfÀ^ r/c'

'f'fii}'/(c/<'/é (/(' /(! (Â'Uü: tiL'/t//JU' /t>i f/<' {/tct’i'fC'i /c’-J'A/^ i/i

ey^:- cif-<wu/;M 1^0 . w- /a cé^o/ajut^m: /iaùij'c//('. <i-(//n^t/ccf^ tf'cdô^i /■o:icn&

/<yJjiils-.-/:i.iiM.'iÀ<i-''-- - . à- ^irrf/i'yàcyryur/ a- ÇUx^:. yyi/iarf/ta€c:<i/^yac.C'

yui'.'/uo ûu/.- i'/(' (/cJij^Jieé^, e&yuf.ya' aciuiuà^^f

^Oû/flJ /cJyae^ àrJeà y?Y>6a/c>(/i'^J , yya/(/nùeU',yeryM^^^y-c(^mc^nâ-,/<> ^ 4>/xic/2C\ - a0

.iû7i-JaL'Oùr, 7iacM /&(/y/a'rr:^/ûyi-0((^vf(- (/c^ r^n'?i(^<fa,?U'-OJ (’xryi/j'^ywrf^r m -rmce (^.v^^.!^Àar/nacfe'; a- C£pj^/-, /icc/^ f/e/n>7vnj /cyircéC'ryy)Yi/(hnr/mmu '/rt/rjfcc/^^f'd^ /yco/e

- - ©CiLtXoïuOc (^ccofe Oe /Pi Wtmacie, -

I Pro/Mteurs i- l'EcqleJ \jlirecù:ar de lEcoU deE/Kimmcic .

' : =v, C é /He'àcme. [pinc/ettr-ddioiyÆ

I j ce- X-Ca^ll- ^ j A /.

Fig. 4. Fac-similé d’un Diplôme de Pharmacien (1805).

DEUXIÈME PARTIE

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

CHAPITRE I. Création des Écoles de pharmacie. CHAPITRE H. Organisation de l’École de Paris.

DEUXIÈME PARTIE

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

CHAPITRE PREMIER

CRÉATION DES ÉCOLES DE PHARMACIE

Le 9 germinal an XI, Bonaparte, Premier Consul, rendait le décret suivant :

« Le Gouvernement de la République arrête que le projet de loi concernant l’organisation des Écoles de pharmacie sera présenté au Corps législatif le 10 germinal.

« Le Premier Consul nomme pour le présenter et en soutenir la discussion les citoyens Fourcroy, Bérenger et Réal.

« Le Gouvernement pense que la discussion sur ce projet doit s’ou¬ vrir le 21 du même mois. »

En vertu de ce décret, Fourcroy présenta le projet du Gouver¬ nement au Corps législatif; Carret (du Rhône) le soutint devant le Tri¬ bunal, puis devant le Corps législatif. Les deux orateurs se plurent à rendre hommage aux services rendus par l’ancien Collège de pharmacie :

« Je ne m’étendrai pas sur les bienfaits que l’art de guérir doit à cet établissement. Je dirai seulement que le Collège de pharmacie est la seule compagnie savante qui ait traversé la Révolution sans en

38

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

éprouver les outrages. Il est resté debout au milieu des ruines et, tandis que les factions mettaient la patrie en danger et renversaient les monu¬ ments du génie, les pharmaciens de Paris s’assemblaient paisiblement pour se communiquer leurs lumières, faisaient des réceptions, perpé¬ tuaient la science et continuaient parmi nous son feu sacré. Je me plais à leur payer ici le juste tribut d’éloges que mérite un si noble dévoue¬ ment’ ».

« C’est de ce centre respectable de lumières, que la science allait se réfléchir jusqu’aux extrémités de l’empire. L’uniformité des études, la nécessité, le nombre et la sévérité des preuves éxigées dans les exa¬ mens, tout garantissait à la société la confiance que lui doivent inspirer les arts qui s’occupent de la conservation ; mais la nouvelle organisa¬ tion de l’Instruction publique a imposé au Gouvernement la loi de coor¬ donner celle de la pharmacie avec les autres sciences qui peuvent l’aider de leurs lumières ou emprunter les siennes.

« Le projet de loi rénove moins qu’il ne confirme ce que l’expé¬ rience avait reconnu bon : comme le temps, il perfectionne et améliore les éléments d’une profession savante, infiniment utile à la santé des hommes et aux arts qui leur sont devenus nécessaires ^ »

Le projet de loi fut adopté sans autre discussion par 202 boules blanches contre 4 boules noires.

Le titre I de la loi de GerminaP est relatif à l’organisation des Ecoles de pharmacie ; son premier article ainsi conçu :

« Il sera établi une École de pharmacie à Paris, à Montpellier et à Strasbourg, et dans les villes seront placées les autres Écoles de médecine, suivant l’article 25 de la loi du II floréal an X‘ ».

Le 25 thermidor an XI (13 août 1803), parut l’arrêté contenant règlement sur les Écoles de pharmacie

1. Cahret : Discours au Tribunal. (De Beauchamp, Enquêtes et documents, t. I, p. 589.)

2. Carrbt : Discours au Corps législatif. (De Beauchamp, Enquêtes et documents, t. I, p. 596 et 599.) .9. De Beauchamp, Enquêtes et documents, t. I, p. 600.

4. Le projet primitif de Fourcroy comportait la création de six Ecoles, dont trois dans les villes devaient être installées trois Ecoles de médecine autres que celles de Paris, Montpellier et Strasbourg.

5. De Beauchamp, Enquêtes et documents t. I, p. 619.

CRÉATION DES ÉCOLES DE PHARMACIE

39

Les articles qui nous intéressent plus spécialement ici sont les suivants :

Titre premier. Composition des Écoles.

« Art. 1". Les Écoles de pharmacie seront composées d’un directeur, d’un trésorier et de trois professeurs; dans les villes la population le permettra, il pourra être nommé un ou deux adjoints aux professeurs.

A Paris, il y aura quatre professeurs; chacun des professeurs et le directeur auront un adjoint.

Administration.

« Art. 2. Le directeur, le trésorier, le directeur-adjoint, et dans les écoles cette dernière place n’aura pas lieu, un des professeurs formeront l’administration de l’École. Ils seront chargés de la repré¬ senter, de suivre les affaires qui l’intéressent, d’y maintenir la discipline et de dénoncer aux autorités les abus qui surviendront.

« Art. 3. Le directeur restera en place pendant cinq ans et sera remplacé par le directeur-adjoint, ou le professeur qui en tiendront la place; l’un et l’autre pourront être réélus. Le trésorier sera nommé pour trois ans et sera rééligible.

« Art. 4. La première nomination aux places d’administration sera faite par le Gouvernement. A chaque vacance, les membres de l’École réunis présenteront au Gouvernement un candidat choisi, soit parmi les professeurs, soit parmi les pharmaciens reçus dans les Écoles. Pendant les dix premières années, les candidats pourront être pris parmi les anciens pharmaciens reçus.

Titre IL Instruction.

« Art. 11. Chaque École ouvrira, tous les ans, quatre cours, savoir :

Le premier, sur la botanique ;

Le second, sur l’histoire naturelle des médicaments;

Le troisième, sur la chimie;

40

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

Le quatrième sur la pharmacie.

Chacun des trois premiers sera plus spécialement applicable à la science pharmaceutique. Les deux premiers pourront être faits par le même professeur.

« Art. 12. Dans les Écoles il y aura des adjoints, ceux-ci ne remplaceront les professeurs que dans le cas d’empêchement légitime, et d’après l’autorisation de l’École. Le directeur et le trésorier pourront également suppléer le professeur.

« Art. 13. La première nomination des professeurs et des adjoints sera faite par le Gouvernement. Lorsqu’une chaire deviendra vacante, l’École, conformément à l’article 26 de la loi du 11 floréal an X sur l’Instruction publique, présentera au Gouvernement un des trois candidats appelés à la remplir.

Les uns et les autres seront également pris parmi les pharmaciens reçus dans l’une des six Ecoles ou dans les ci-devant Collèges.

Les mêmes mesures seront adoptées pour la nomination de professeurs-adjoints. »

1. Cet article 26 renvoie, dans le cas actuel, à l'article 24, il est dit que, dans les Écoles spéciales, trois candidats seront présentés, le premier par l’une des classes de l’Institut national, le second par les inspecteurs généraux des études, le troisième par les professeurs de l’Ecole la place est vacante.

6

DIVISION.

PHAe.MACIE.

PRESTATION

DE serment.

par - devant nous CONSEILLER - d’Etat , chargé du 4^. arrondis^ ment de la Police générale de l’Empirey Préfet DE Police, et l’un des Commandans de la Légion d’honneur, est comparu

J) - - - - -

Wfasd-f^ - - - ,

âgé de ^ X^' ans, natif de dépârtèment

de , _ _ lequel nous a représenté

un diplôme signé

en date du Zo scB^izr _ an 4ZoS diiquei il résulte

que ledit Shi^CCHc/^/a.^ _ _ _ 1.

ayant subi dlfférens examens,, tant théoriques que pratiques, sur les préparations chymiques et pharmaceutiques. Il a été reconnu avoir les connaissances nécessaires pour exercer la profession de Phar¬ macien ; nous requérant de recevoir le serment exigé, par l’art XVI du litre III ^e la loi du 21 germinal an XI, contenant organisation des Ecoles de pharmacies , et par l’art. LVI du Sénatus-Consulte organique du 28 floréal an XII, à l'effet d’exercer à ladite profession, et d’être Inscrit sur le registre des Pharmaciens ouvert à la Préfecture ;

Et de suite ledit - L - - - -

a prêté devant nous le serment cl-après,:

Fig. s. Fac-similé d’un Certificat de Prestation de serment (1808). R' Partie,

« Je jure obéissance aux Constitutions de l’Empire et fiddUtd » l’Empereur.

» Je promets en outre d’exercer ma profession avec fidélité et y> probité. »

, Sur quoi nous Conselller-d’Etat , Préfet de police, avons donné

acte audit S*". - -

sa prestation de serment.

Ordonnons en conséquence qu’il sera Inscrit sur le registre des Pharmaciens’ tenu à la Préfecture.

Fait à Paris, les jour, mois et an que dessus; et a ledit S'".

signé avec nous.

Signature Le Conseiller-d’Etat , Préfet,

Fig. 6. Fac-'simile d’un Certificat de Prestation de serment (1808). 2= Partie.

CHAPITRE 11

ORGANISATION DE L’ÉCOLE DE PARIS

L’Ecole de pharmacie de Paris a été constituée par le décret suivant, daté de Saint-Cloud, 15 vendémiaire an XII

« Bonaparte, Premier Consul de la République, en exécution de la loi du 21 germinal de l’an XI qui établit des Ecoles de pharmacie;

« Vu l’arrêté du 25 thermidor, même année, portant règlement et organisation de ces Écoles, et sur le rapport du Ministre de l’Intérieur, arrête :

« Art. 1". Le citoyen Vauquehn est nommé Directeur de l’École de pharmacie établie à Paris;

Le citoyen Trusson, Directeur-adjoint, et le citoyen Chéradame, Trésorier de la même École.

« Art. 2. Sont nommés Professeurs :

Pou7' la chimie^

Le citoyen Bouillon-Lagrange,

Le citoyen Henry, professeur-adjoint.

Pour M 'pharmacie^

Le citoyen Brongniart,

Le citoyen Bouriat, professeur-adjoint.

1. Laugier et Durut : Les Pandectes, p. 711.

46

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

Pour l'histoire naturelle des médicaments^

Le citoyen Laugier,

Le citoyen Vallée, professeur-adjoint.

Pour la botanique^

Le citoyen Guiart père,

Le citoyen Guiart fils, professeur-adjoint.

« Art. 3. Le Ministre de l’Intérieur est chargé de l’exécution du présent arrêté :

Le premier Consul, Bonaparte.

Pour ampliation :

Le Ministre de l'Intérieur, Chaptal.

Par le premier Consul, le secrétaire d'Etat, Signé : H. -B. Maret.

Le Ministre lit part au Directeur de cet arrêté par une lettre en date du 26 vendémiaire an XII, que nous trouvons au procès-verbal de la première séance de l’assemblée des professeurs. Cette lettre est adressée « au citoyen Vauquelin, de l’Institut national, au Conseil des Mines, rue de l’Université, 293 » \

« Je vous adresse, citoyen, une ampliation de l’arfêté du Premier Consul qui vous nomme Directeur de l’École de pharmacie de Paris et qui désigne le Directeur-adjoint, le Trésorier et les Professeurs qui y sont attachés. Je vous invite à donner connaissance de cet arrêté aux citoyens qu’il concerne, à prendre les mesures convenables pour mettre l’établissement en activité et faire exécuter les dispositions de la loi du 21 germinal et l’arrêté du 25 thermidor an XI sur l’exercice de la pharmacie. Vous voudrez bien aussi me faire part de votre avis pour déterminer le local il convient de placer l’École, afin de provoquer à cet égard, s’il y a lieu, une décision du Gouvernement.

« Je me félicite bien sincèrement de pouvoir vous témoigner de sa

1. Vauquelin avait été nommé membre de VInséiiut national en 1795, et, quelque temps aupars vant, inspecteur et professeur de docimasie à l’Ecole des Mines.

ORGANISATION DE L’ÉCOLE DE PARIS

47

part, ainsi qu’à vos coopérateurs, la confiance qu’il met dans la réunion de vos efforts et de votre zèle pour donner à un établissement auquel il attache une grande importance toute la dignité qu’il comporte.

« Signé : Chaptal. »

Cette lettre est précédée du compte rendu suivant, par lequel s’ouvre le procès-verbal de la première séance de l’École de pharmacie, qui eut lieu le 2 brumaire an XII (23 octobre 1803).

« Assemblée générale.

« Le citoyen Vauquelin, Directeur de l’Ecole de pharmacie, ayant été chargé par le Ministre de l’Intérieur de donner connaissance de l’arrêté du Consul aux citoyens nommés pour composer l’École de pharmacie, après les avoir convoqués par lettres, les membres réunis, le citoyen Vauquelin a ouvert la séance par la lecture de la lettre du Ministre et de l’arrêté du Consul; on a ensuite fait celle de la loi, concernant l’organisation des Écoles de pharmacie, et de l’arrêté portant règlement pour l’exercice de la pharmacie, dont copie du tout sur le registre a été ordonné par l’assemblée générale.

« Lecture faite des loi et règlement ci-dessus, l’assemblée arrête :

« Qu’il sera écrit au Ministre de l’Intérieur, au Préfet de police, et au Directeur de l’Instruction publique pour leur demander une audience dans laquelle se rendront, savoir, chez le Ministre, le Directeur et les membres de l’École et, chez le Préfet de police, l’administration, à l’effet de s’entendre avec eux sur l’organisation définitive de l’École.

« Qu’il serait fait une copie pour chacun des membres de l’École de l’arrêté du Consul portant nomination des membres de ladite École, certifiée par le Directeur;

« Que l’administration de l’École se rendra chez le Directeur de l’École de médecine pour l’inviter à faire nommer deux docteurs pour les examens et les visites;

« Qu’il sera fait inventaire par les professeurs, chacun dans sa partie, des cabinets, laboratoires, jardins, etc., servant aux cours, lesquels seront réunis à l’administration pour être examinés et vérifiés, laquelle vérification aura lieu tous les ans ;

48

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

« Que, conformément à l’article 6 du titre II de la loi de germinal an XI, et à l’article 37 du titre IV du règlement du 25 thermidor dernier, il sera adressé une circulaire à tous les Pharmaciens du département de la Seine, à l’effet de leur faire connaître que le registre d’inscription des élèves est ouvert, en invitant les maîtres et les élèves à se conformer exactement aux dispositions prescrites parlesdites lois et règlements; on indiquera dans la même lettre les jours et heures que l’administration aura fixés à ce sujet;

« 6“ Que Pon graverait un cachet avec cette légende ; Ecole de Pharmacie de Paris ;

« Sur la proposition du Directeur, tendant à ce qu’il soit adjoint un des professeurs comme secrétaire, l’assemblée générale de l’École, vu la multiplicité des opérations qui sont attribuées à l’administration par les lois et règlements, après avoir délibéré, nomme le citoyen Bouillon-Lagrange pour en remplir les fonctions, et la séance a été levée ».

Signé : Vauquelin.

Bouillon-Lagrange, secrétaire.

Bien que le procès-verbal de la première séance de l’assemblée des professeurs ne fasse pas mention du local cette réunion fut tenue, il ne semble pas douteux qu’elle eut lieu à la rue de l’Arbalète et que l’administration de l’École fut autorisée à occuper, tout au moins provisoirement, les locaux de l’ancien Collège de pharmacie, en attendant qu’une décision officielle vint lui en attribuer la possession définitive b

Cette décision fut communiquée à l’Assemblée par Vauquelin dans la séance du 14 nivôse an XII (5 janvier 1804) :

« Le Gouvernement de la République, sur le rapport du Ministre de l’Intérieur, arrête :

« Art. Pb L’Ecole de pharmacie, établie à Paris par la loi du

1. C’est, en effet, ce qui résulte du procès-verbal de la deuxième séance, en date du 11 bru¬ maire an XII (3 novembre 1803), nous lisons : « Le citoyen Morelot demande à conserver le logement que l’ancienne administration du Collège lui avait accordé. L’assemblée lui fait répondre qu’il n’est pas en son pouvoir d’acquiescer à sa demande... Il est arrêté, en outre, que le logement qu’il occupe sera employé à établir le secrétariat de l’Ecole. »

ORGANISATION DE L’ÉCOLE DE PARIS 49

21 germinal an XI, est mise en possession du bâtiment et dépen¬ dances situés rue de l’Arbalètre [sic] et occupés intérieurement par le Collège de pharmacie, pour y placer son administration et y faire les cours prescrits par l’arrêté du 25 thermidor dernier.

« Art. 2. Les objets et les collections qui servaient aux cours de l’ancien Collège de pharmacie seront également mis à la disposition de la nouvelle Ecole. Le ministre de l’Intérieur en fera dresser l’inven¬ taire dont une copie sera déposée dans ses bureaux \ »

Dans sa séance du 12 nivôse an XIII (2 janvier 1805) ^ l’assemblée de l’Ecole, « voulant donner un témoignage de reconnaissance à MM. Chaptal, Fourcroy et Dubois, conseiller d’Etat, Préfet de police.

1. Un décret impérial du 22 fructidor an XII (9 septembre 1804) accordait un costume aux pro¬ fesseurs :

O Aut. Les professeurs des Ecoles de pharmacie porteront un costume dans l’exercice de leurs fonctions ; il sera ainsi qu’il suit :

« Habit noir à la française,

« Robe noire d’étamine, avec des devants de soie, couleur rouge foncé,

(c Toque en soie, même couleur; cravate de batiste tombante. » [Extrait des minutes de la Secré- lairei'ie d'Etat, au Palais impérial, à Aix-la-Chapelle.)

Après la réunion des Ecoles de pharmacie à l’Université, en 1840, le Conseil royal décida qu’elles seraient représentées dans les cérémonies universitaires et prendraient rang à la suite des Facultés des lettres. « Le grand costume doit consister en une robe de soie noire avec doublure des manches en soie rouge, etc. » [Décision du 19 février 1841.)

2. Le procès-verbal de la séance du 16 nivôse an XIII (6 janvier 1805) contient les deux lettres suivantes de Chaptal et de Fourcroy :

Lettre de M. Chaptal, Sénateur.

n Messieurs,

« La délibération que vous me transmettez est pour moi un titre aussi flatteur qu’honorable ; en faisant pour la pharmacie et pour l’Ecole de Paris ce que j’ai fait, j’ai rempli les devoirs de ma place et acquitté la dette de mon cœur.

« J’ai un beau buste (par Rolland de l’Institut) en terre cuite et socle de marbre; je le verrai avec un vrai plaisir au milieu des personnes que j’aime et que j’estime. Je cède à tous les senti¬ ments que peut m’inspirer une Ecole qui compte de grands hommes dans son sein depuis plusieurs siècles, qui a conservé le dépôt des connaissances au milieu du vandalisme qui menaçait de tout engloutir et qui est appelée à perfectionner et iliustrer un des arts les plus utiles à l’humanité.

« J’ai l’honneur de vous saluer avec respect. »

Lettre de M. Fourcroy, Conseiller d'Etat.

, (I Messieurs,

n J'ai reçu avec votre lettre l’extrait de la délibération de l’Ecole de Pharmacie en date du 12 nivôse.

« Je suis bien sensible à la proposition qu'elle renferme et l'oUre que cette Compagnie célèbre veut bien me faire ne m’est pas moins flatteuse qu’honorable. Je vous prie de recevoir et de faire agréer à l’Ecole l’expression de ma gratitude pour cette marque nouvelle de son estime et de son attachement.

<1 J’ai l’honneur, etc. »

50

LA LOI DU 21 GERMINAL AN XI

pour le zèle et le dévouement qu’ils n’ont cessé de témoigner à la pharmacie en général et notamment à l’Ecole de Paris, décide que les bustes de ces deux savants, et celui du Préfet de police seront placés dans la grande salle des assemblées publiques de l’Ecole et qu’un extrait du présent arrêté leur sera communiqué afin d’obtenir leur autorisation ».

TROISIÈME PARTIE

CHAPITRE

CHAPITRE

CHAPITRE

CHAPITRE

CHAPITRE

CHAPITRE

CHAPITRE

SITUATION MATÉRIELLE

I. Installation et développement de l’École a la rue de l’Arbalète.

II. L’ouverture de la rue des Feuillantines et ses conséquences.

III. La question de la reconstruction et du transfert de l’École.

Les terrains de la pépinière du Luxembourg.

IV. Les discussions a l’Assemblée nationale. L’allocation des

CRÉDITS.

V. L’emplacement et la construction de la nouvelle École.

VI. État descriptif de la nouvelle École.

VII. Réinstallation et agrandissement de divers services dans LA nouvelle École.

§ 1. Jardin botanique.

§ 2. Laboratoire des synthèses.

§ 3. Laboratoires des travaux pratiques.

§ 4. Laboratoire de chimie minérale.

§ 5. Laboratoire de botanique.

§ 6. Autres laboratoires.

§ 7. Bibliothèque.

TROISIÈME PARTIE

SITUATION MATÉRIELLE

CHAPITRE PREMIER

INSTALLATION ET DÉVELOPPEMENT DE L’ÉCOLE A LA RUE DE L’ARBALÉTE

L’élablissemenl de la rue de l’Arbalète, que l’École devait occuper pendant quatre-vingts ans, n’avait subi, comme nous l’avons déjà fait remarquer, que fort peu de changements depuis la construction du bâtiment principal dans les années 1628 et 1629. Guibourt en a fait connaître l’état au moment de la Révolution :

« L’établissement du Collège de pharmacie est fermé sur la rue de l’Arbalète par un mur percé d’une grande baie pour porte cochère et d’une porte cavalière à gauche. Le principal corps de bâtiment est séparé de la rue par une grande cour; il est simple en profondeur, percé de huit croisées de face, avec une porte au milieu, tant sur la cour que sur le jardin. 11 est composé : d’un étage demi-souterrain du côté de la cour, formant rez-de-chaussée du côté du jardin ; d’un étage

1. D’après un inventaire fait en 1788, à la demande du Collège de pharmacie, et une expertise de Mangin, architecte, en 1792. Guibourt a puisé dans ces deux documents les éléments d’un opuscule inédit intitulé : Exposé historique sur l'origine et les agrandissements de l'immeuble affecté à l'Ecole de pharmacie de Paris, cité par Philuppe, dans son Histoire des apothicaires, p. 251.

U

SITUATION MATÉRIELLE

carré en-dessus et d’un second étage lambrissé avec grenier au-dessus. Au-devant de la porte du milieu, sur chaque face, se trouve un perron en pierre à deux rampes’.

« L’étage demi-souterrain présente : au milieu, un passage allant au jardin; à droite, une orangerie; à gauche, une cuisine\

« Le rez-de-chaussée sur la cour, formant premier étage sur le jardin, comprenait : à droite la grande salle d’assemblée”; à gauche, un grand laboratoire servant aux démonstrations et cours publics.

« Le second étage était occupé par une grande pièce servant de magasin à la Société de la Thériaque, par un bureau et d’autres pièces dont l’une renfermait les archives.

« A droite de la cour, on trouve en aile un petit corps de bâtiment, simple en profondeur, composé d’un rez-de-chaussée servant de loge¬ ment au concierge, et d’un étage formant une seule pièce qui sert de cabinet d’histoire naturelle.

« A gauche de la cour, est un appentis adossé au grand bâtiment et conduisant dans une seconde cour peu spacieuse; sur la rue de l’Ar¬ balète, se trouve le pignon d’un petit bâtiment, lequel est suivi d’un autre logement longeant la rue, tous deux servant d’habitation au jar-

1. C’est de chaque côté de ce perron que, plus tard, furent placées les statues en bronze de Parmentier et Vadqoelin.

L’idée d’élever une statue à Parmentier avait été émise dans l’une des séances de la Société de pharmacie en 1860. Sur proposition de A. Chatin, une Commission dont il fit partie avec Boüllay, POGGIALB et Boudet, fut nommée pour étudier ce projet {Journ. de Pharm. et de Chim., série, t. XXXVII, p. 291). Un Comité se forma ensuite sous la présidence de J.-B. Dgmas. La somme néces¬ saire venait d’être réunie, en 1864, et l’on allait procéder à l’exécution, quand on estima que Vau- QUKLiN, par ses travaux scientifiques et par les services rendus à l’Ecole dont il avait été Directeur, méritait aussi d’avoir sa statue. Un nouveau Comité, comprenant la plupart des membres du précé¬ dent, s’organisa en juillet 1864, également sous la présidence de J.-B. Dumas, et fit un nouvel appel aux souscripteurs. [Journ. de Pharm. et de Chim., S- série, t. XLVI, p. 137 et 231.) La souscription resta ouverte jusqu’en 1869; mais, à cette date, la statue de Vauqüelin avait déjà été fondue.

2. La présence d’une cuisine dans l’établissement peut nous paraître aujourd’hui assez singu¬ lière. « Nos pères, dit Gdiboort, aimaient à se réunir à table; non seulement les élections, les visites et les réceptions se terminaient par des repas, mais les membres de la Communauté tenaient à honneur de faire leurs noces ou autres réunions de famille dans la grande salle du Col¬ lège. Aussi la cuisine était-elle une partie importante de l’établissement, et la voyons-nous occuper, pendant cent quatre-vingts ans, la grande pièce située à gauche du passage souterrain. Cependant, la facilité de disposer ainsi d’un local consacré à l’instruction pour une chose aussi étrangère au but de son institution, ayant donné lieu à beaucoup d’abus, il fut décidé, le 15 juin 1781, que, désormais, la jouissance de la grande salle et du jardin ne pourra être accordée à qui que ce soit pour y faire nopces et festins, pas même aux maîtres du Collège, non plus qu'à leurs parents ou amis, excepté toutefois aux membres du Corps municipal... » (Prillippe, toc. eik, p. 235.)

Avec une pareille restriction, la cuisine devait rester une pièce très utile. Elle subsista donc, jusqu’en 1814, elle fut remplacée par un laboratoire destiné aux manipulations des aspirants.

3. Cette salle était ornée de tableaux et de portraits qui ont été transportés et réinstallés en 1881 dans la nouvelle Ecole. Nous aurons l’occasion d’en reparler plus loin.

Fig. 7. Plan de l’École de pharmacie (1839).

Légende : 1. Coin- principale. 2. Concierge. 3. Logement d’un garçon. 4. Vestibule. 3. Salle des Actes. G. Amphithéâtre. 7. Cabinet de physique. 8. Laboratoire. 9. Cabinet du professeur. 10. Logement du trésorier. 11. Cour des laboratoires. 12. Réservoir. 13. Logement du jardinier. 14. Hangar. IS. Jardins. 16. Puits.

L’ÉCOLE A LA RUE DE L’ARBALÈTE

57

dinier. Située derrière ces maisons \ la seconde cour dominait en ter¬ rasse un petit jardin, désigné souvent sous le nom de Petit jardin du Réservoir, parce qu’il contenait jadis le réservoir d’où se distribuait l’eau nécessaire à la Communauté et au Jardin.

« A la suite, et formant le derrière de tous les bâtiments, se trouve le Jardin botanique, de forme carrée, avec bassin au milieu, clos de murs de tous côtés. Au delà est un bois de forme très irrégulière, s’étendant à gauche derrière les propriétés voisines, jusqu’à la rue de l’Arbalète il débouche par une porte charretière, vis-à-vis la rue des Postes. En revenant vers l’autre extrémité du hois, à l’opposite du Jar¬ din botanique, est un mur à hauteur d’appui, avec haie et escalier en pierre, par lequel on descend à un dernier jardin de forme rectangulaire, clos de murs en tous sens et ayant issue sur la rue de ^Oursine^

« L’emplacement de ladite maison, cours, jardin et dépendances, contient 2.371 toises de superficie, dont 118 en bâtiments, le tout estimé valoir 140.550 livres®. »

Dès son installation, l’École dut s’occuper activement de réparer les locaux et de les aménager pour l’enseignement. En même temps, elle décida que le Jardin botanique subirait les remaniements nécessaires pour le mettre en harmonie avec les progrès de la science Nous aurons occasion d’y revenir, quand nous nous occuperons plus loin de l’enseignement botanique.

Mais le cadre primitif ne devait pas tarder à devenir trop étroit ; il fallait s’agrandir sur le voisinage. Entre la partie du terrain des Vieux-

1. C’est dans ces maisons que furent logés les trésoriers et secrétaires agents-comptables de l’Ecole. On y vit successivement Chéradame, Booillon-Laorange, Bussy et Guibourt.

2. Ce bois, qu’on appelait encore le bosquet, avec le jardin bas de la rue de Lourcine, n est autre que le terrain des Vieux-Fossés.

3. Suivant la déclaration faite, à la même époque, à la municipalité de Paris par les Prévôts du Collège, ce dernier possédait, outre son immeuble, une somme de 34.000 livres prêtée au gouver¬ nement du Roi, des arrérages de rentes sur les Etats de Bourgogne, sur les aides et gabelles, et diverses autres créances pour une valeur de 59.302 livres; le tout ensemble constituant un avoir de plus de 200.000 livres. (Guibourt, cité par Phillippe, p. 254.) Toutes ces créances furent englouties par la tourmente révolutionnaire.

4. Séance du 3 frimaire an XII (15 décembre 1803).

Dans la séance du 4 prairial an XII (24 mai 1804), Cuéradame, trésorier de l’Ecole, donne com¬ munication des dépenses occasionnées par ces premiers travaux : elles s’élevaient à 8.400 francs. Cette somme peut paraître de faible importance; mais il ne faut pas oublier que 1 Ecole ne pouvait compter que sur ses seules ressources. Son administration financière fut conduite avec une telle prudence jusqu’à l’époque les droits d’examen furent versés à l’Etat, que les comptes annuels se soldèrent presque toujours par des excédents notables. En 1827, par exemple, au l'"’ janvier, 1 Ecole avait en caisse une somme disponible de 68.230 francs; avec l’autorisation ministérielle, elle fit un placement de 50.000 francs, réservant le surplus pour les besoins courants {Procès-verbaux des séances).

58

SITUATION MATÉRIELLE

Fossés qui s’étendait jusqu’à la rue de l’Arbalète, il débouchait vis-à- vis de la rue des Postes, et les deux petites maisons formant l’aile gauche du bâtiment principal de l’Ecole, se trouvait une enclave composée de trois maisons étrangèx’es, en façade sur la rue de l’Arbalète, et d’un jardin situé derrière elles L En 1821, Vauquelin se fit acquéreur du jar¬ din”, qui fut réuni au domaine de l’École, sans toutefois entrer dans le cadre des plantes médicinales.

En 1826, les murs du bâtiment principal furent surélevés d’un étage, ce qui permit d’améliorer l’aménagement primitif et d’installer, notamment, une salle assez spacieuse pour la collection de matière médi¬ cale et de minéralogie. Après 1830, d’autres agrandissements eurent encore lieu ; le bâtiment principal s’augmenta lui-même de deux pavil¬ lons à ses extrémités; en même temps, les deux petits bâtiments laté¬ raux furent reconstruits au delà des pignons du bâtiment principal.

Cependant, l’unique salle de coursé située au rez-de-chaussée du bâtiment principal, ne pouvait plus suffire aux besoins de l’enseigne¬ ment; un amphithéâtre plus vaste devenait nécessaire. En 1840, on décida qu’il serait élevé au sud du bâtiment principal, en saillie sur le carré des plantes médicinales. L’œuvre, immédiatement entreprise, fut achevée l’année suivante; elle permit en même temps d’installer un cabi¬ net de physique et un herbier''.

On s’occupa aussi d’une serre chaude pour les plantes exotiques. Déjà, en 1803, une petite serre avait été installée à l’extrémité gauche du bâtiment principal, mais elle était tombée hors d’usage. En 1841, elle fut remplacée par deux nouvelles serres mieux aménagées, que l’on

1. En 1779, pour assurer la tranquillité du quartier voisin, déjà fort turbulent, le Lieutenant de police avait résolu d’établir un corps de garde dans la partie de la rue située au delà de ces mai¬ sons étrangères, à côté de la grande porte charretière située vis-à-vis la rue des Postes. Le Collège fournit le terrain nécessaire (Délibération du IK avril 1779). En échange de cette libéralité, la garde assurait le bon ordre dans l’inléricur du Collège pendant la période des cours. Quand, en 1808, le poste fut supprimé, le terrain revint à ses propriétaires naturels.

2. Ce jardin, avec la maison dont il dépendait, appartenait à un sieur Mariage. Il fut employé à des réserves de plantes.

3. En 1805, la salle de la Thériaque avait été transformée en un petit amphithéâtre pour les démonstrations de botanique et d’histoire naturelle; mais, en 1826, cet amphithéâtre avait lui-même lait place à la collection de matière médicale et de minéralogie (Guibouht, cité par Piiillippe, p. 257 et suiv.).

4. La dépense fut de 88.092 francs (Archives du ministère de l’Instruction publique).

^ Une décision ministérielle du 30 décembre 1841 autorise l’Ecole « à aliéner la rente de 2.173 francs qu elle possède sur l’Etat, jusqti’à concurrence d’une somme de 23.730 francs destinés, savoir : 20.000 francs à l’achat d’instruments de physique, et 3.750 francs à l’acquisition de divers produits chimiques également nécessaires à l'enseignement ». Tous les fonds disponibles de l’Ecole devaient faire retour à TEtat le 31 décembre 1841.

L’ÉCOLE A LA RUE DE L’ARBALÈTE

59

établit contre les propriétés étrangères de la rue de l’Arbalète, au nord des jardins achetés en 1821.

La construction de l’amphithéâtre avait notablement réduit la super¬ ficie du Jardin botanique; d’autre part, l’importance, chaque jour gran¬ dissante, des travaux pratiques de chimie, que l’École avait inaugurés dès l’année 1831, mais elle ne recevait, faute de place, qu’un petit nombre d’élèves désignés par le concours, exigeait de nouveaux agrandissements. L’École ne pouvait les réaliser qu’en occupant tout ou partie des immeubles voisins, situés sur la rue de l’Arbalète. En 1843, celle des trois maisons étrangères qui était contiguë aux bâti¬ ments de l’École fut acquise par le Directeur Bouillon-Lagrange, mais l’École n’entra en jouissance de cette propriété qu’en 1856'. Dans cet intervalle, Bussy fit une autre transaction intéressante; il échangea, en 1857, contre la maison voisine de la précédente, une portion à peu près équivalente du jardin bas de la rue de Lourcine\

C’est sur l’emplacement de ces immeubles que l’on construisit, en 1857 et 1858, entre la rue de l’Arbalète et les serres, trois laboratoires destinés aux travaux pratiques des élèves ®.

Ce fut le moment l’emplacement de l’École atteignit son plus grand développement. De nouvelles circonstances allaient bientôt le réduire dans de fortes proportions.

1. Elle appartenait à un sieur Prix-Liveknois {Archives de l'Ecole).

2. Dossier de l’échange Kreyenbiehl {Archives de l'Ecole). Les détails relatifs à ces acquisi¬ tions ont été donnés par J. Plakciion, dans son Histoire du Jardin des Apothicaires, p. 60 et 61

3. On y dépensa un pou plus de 60.000 francs. C’est dans l'une des pièces de ces laboratoires que M. Berthelot trouva une modeste installation et fit plusieurs de ses importants travaux.

Fig. 8. Façade de l’École de pharmacie sur la rue de l’Arbalète (1839).

Fig. 9. Plan de l’École de pharmacie (1868).

CHAPITRE II

L’OUVERTURE DE LA RUE DES FEUILLANTINES ET SES CONSÉQUENCES

A l’époque le préfet Haussmann exécutait ses grands travaux sur tous les points de la capitale, le prolongement, à travers le terrain de l’Ecole, de la rue des Feuillantines*, déjà ouverte depuis la rue Saint- Jacques jusqu’à la rue de l’Arbalète, se trouva compris dans les projets de l’administration préfectorale. Le tracé coupait en écharpe le terrain des plantes médicinales et enlevait une bonne partie des petits jardins situés vers la rue de Lourcine.

Dans le courant de 1864, il fut question d’exproprier l’École tout entière et de la transférer dans le quartier de la Glacière, sur un terrain contigu à la rue de la Santé et au boulevard Arago, qui appartenait à la Ville et se trouvait disponible. Le Conseil des professeurs ayant exprimé le vœu de rester dans un bâtiment qui « était le berceau de l’École et qui lui avait été consacré par d’antiques donations », l’on mit en avant un projet qui consistait à s’étendre du côté nord, aux dépens des immeubles situés sur la rue Mouffetard. Mais l’exécution de ce projet, qui aurait compensé largement la perte subie par l’Ecole du fait de l’ouverture de la rue des Feuillantines, était subordonné à l’alignement de la rue Mouffetard, dont l’urgence était alors bien moindre que celle de beaucoup d’autres travaux du même genre. On chercha donc une autre combinaison et l’on proposa de transférer l’École sur les

1. Aujourd’hui rue ClSude Bernard.

64

SITUATION MATÉRIELLE

terrains de l’ancienne pépinière du Luxembourg. La commission impériale des bâtiments de l’État ne se montra pas favorable à cette idée, et le Ministre de l’Instruction publique fut d’avis que l’École, expropriée partiellement, conservât l’emplacement qu’elle occupait à la rue de l’Arbalète \

L’expropriation eut lieu en 1869. L’indemnité demandée par l’admi¬ nistration des Domaines*était de 1.200.000 francs; le jury la réduisit à 180.000 francs. Cette somme entra dans la caisse de l’État. En dehors de la nouvelle voie, restait un terrain d’une superficie d’environ 900 mètres, que l’administration des Domaines se proposait de vendre pour le compte de l’École

Après une mutilation aussi considérable, le carré des plantes médicinales se trouvait considérablement réduit. On dut procéder à une réorganisation provisoire et faire entrer dans le cadre de l’École de botanique l’ancien jardin acheté par Vauquelin en 1821, et jusque-là consacré à des réserves de plantes. Il fallait renoncer définitivement à l’idée de rester à la rue de l’Arbalète. Au commencement de 1870, le Conseil de l’École décidait de prendre une délibération touchant la nécessité de reconstruire l’École sur un autre emplacement, tel que les terrains du Luxembourg®. Le directeur Bussy fit observer qu’il n’avait cessé de s’occuper de cette question et mit sous les yeux de ses collègues deux plans qui avaient été dressés sur ses indications par l’architecte du Ministère, M. Laisné. Chacun de ces plans s’appliquait à l’une des deux parcelles de terrain supposées disponibles au Luxem¬ bourg.

Telle était la situation au moment de la guerre et du siège de Paris Après la guerre, la population scolaire revint plus nombreuse; les travaux pratiques prirent une extension de plus en plus grande, et les laboratoires, à peine assez spacieux auparavant, devinrent absolument insuffisants. Il fallut encore prendre sur le Jardin la place nécessaire pour en installer de nouveaux. On les établit, faute de mieux, dans des constructions en planches, contre le mur du jardin bas situé à l’est, à

1. Procès-verbaux des séances de l'Assemblée de l'Ecole, 21 janvier et 29 avril 1865.

2. Procès-verbaux des séances de l'Ecole, 31 juillet 1869.

3. Procès-verbaux des séances, 26 février et 3 mars 1870.

4. Les obus prussiens n’épargnèrent pas l’École. L’un des premiers qui tombèrent dans le quartier atteignit la petite maison du jardinier-chef Drevault et tua, sous ses yeux, sa femme et son enfant.

L’OUVERTURE DE LA RUE DES FEUILLANTINES

65

l’opposé de la rue des Feuillantines. Puis, lorsque les exercices pratiques de micz’ographie furent institués par le nouveau Directeur, A. Chatin, on installa un long laboratoire en bordure de la rue des Feuillantines, et prenant jour sur l’Ecole de botanique.

En 1867, le gouvernement impériaF avait affecté au service de la Faculté de médecine et de l’École de pharmacie un terrain dont une partie appartenait au Muséum et qui était situé à l’angle des rues Cuvier et de Jussieu. A cette date, des remaniements considérables avaient commencé dans le Jardin du Luxembourg, se trouvait le Jardin botanique de la Faculté de médecine ^ Endommagé par le percement de nouvelles rues, ce dernier fut transféré sur le terrain en question, qu’il occupa tout entier et dont l’affectation première ne fut, par suite, d’aucun avantage pour PÉcole de pharmacie.

Cependant, la situation empirait de jour en jour. Les travaux de la rue des Feuillantines, les affouillements des eaux avaient ébranlé les bâtiments, situés en contre-bas de la voie nouvelle. Des lézardes se produisaient de divers côtés; les constructions étaient soutenues par des étais, comme un infirme sur des béquilles. Les élèves, devenus sans cesse plus nombreux, se plaignaient de ne pouvoir trouver place dans le grand amphithéâtre. 11 n’était que temps de décider, soit la reconstruction des bâtiments sur place, soit le transfert de 1 École sur un autre emplacement.

1. Décrel portant affectation au service de l’instruction publique, d'un terrain occupé par le

Muséum (A. de Beauchamp, Lois et règlements : t. II, p. 7U). - Décret portant affectation d'un terrain au service de la Faculté de Médecine et de l’École de pharmacie de Paris. (A. de Beauchamp : Lois et règlements, t. II, p. 713.) .,1,1

2. Le Jardin botanique de la Faculté de médecine (Ecole de santé sous la Révolution) avait été planté en 1798, par le professeur Claude Richard, dans l’enclos du couvent des Cordeliers; en 1834, on l’avait transféré dans les jardins du Luxembourg.

CHAPITRE III

LA QUESTION DE LA RECONSTRUCTION ET DU TRANSFERT DE L’ÉCOLE

Installé Directeur de l’École le 17 novembi’e 1873, A. Chatin adressait, quelques jours après, la lettre suivante au Ministre de l’Instruction publique :

Monsieur le Ministre,

« Permettez à celui que votre bienveillance vient de nommer à la direction de l’École de pharmacie d’appeler, dès son entrée en fonctions, votre sollicitude éclairée sur un sujet d’une importance vitale pour cette École, savoir la réédification de ses bâtiments dont la chute imminente n’est conjurée que par de nombreux étais. Les photographies jointes à cette note montrent mieux que tout ce qu’on pourrait dire combien la réédifi¬ cation est urgente. Il est d’ailleurs trop vrai que les amphithéâtres et les laboratoires ne peuvent recevoir, les premiers que la moitié, ceux-ci que le quart des élèves de l’École.

« Mais, tout d’abord, se présente une grave question. L’édification de la nouvelle École se fera-t-elle sur l’emplacement actuel, ou, celui-ci étant abandonné, l’École sera-t-elle transférée sur les terrains des anciennes pépinières du Luxembourg? Un îlot de ces terrains, suffisant pour recevoir les constructions et servir à l’établissement d’un petit jardin botanique, nous avait été promis, presque livré sous l’administration de M. Dürüy, ainsi qu’il ressort d’engagements pris devant les Chambres et d’études faites par la Direction des Bâtiments civils.

« Or, l’École de Pharmacie est mal placée, à beaucoup d’égards, dans le populeux, bruyant et excentrique quartier Mouffetard, elle se trouverait fortement en contre-bas de la rue des Feuillantines, de la rue des Postes prolongée et de la rue de l’Arbalète relevée. L’École est unanime à demander son transfert au Luxembourg, quartier plus central, plus accessible et éminemment approprié au calme des études. En outre, et ce point est de première importance, la réédification de l’École, dans son périmètre actuel, apporterait, durant les deux ou trois années que dureraient sa construction et son appropriation, la plus grande perturbation dans tous les services; elle réduirait en

68

SITUATION MATÉRIELLE

particulier à néant les études botaniques, le Jardin étant l’emplacement même dans lequel s’élèveraient les nouveaux bâtiments et s’établirait le chantier des travaux.

« Le transfert que sollicite l’École ne serait d’ailleurs pas onéreux, puisque en échange d’un îlot de 8.000 mètres environ au Luxembourg, l’École abandonnerait les 9.000 mètres qui lui restent, après aliénation, au profit de l’État, des 1.700 pris par la Ville de Paris pour la rue des Feuillantines.

« Une remarque qui se présente d’elle-même, c’est que l’École de pharmacie, loin de coûter à l’État des sommes considérables comme la Faculté de médecine, verse annuellement un excédent de recettes d’environ 60.000 francs.

« Je termine par cette considération, que la Direction des Bâtiments civils, après un mûr examen des inconvénients et des avantages que présente chacune des solutions, n’hésite pas à se prononcer pour le transfert de l’École au Luxembourg. Elle n’attend même qu’une mise en demeure par M. le Ministre de l’Instruction Publique pour s’occuper à la fois, et d’urgence, de l'échange des terrains et de l’édification de la nouvelle École de Pharmacie ‘. »

Ainsi, la question de transfert de l’École, à peu près décidée sous Tadminstration de Durüy, n’était guère plus avancée en 1873. Toutefois, le choix d’un terrain au Luxembourg avait été sérieusement envisagé, et même, comme on Ta vu, l’architecte du Ministère de l’Instruction publique s’était mis en rapport avec le Directeur de l’École pour les plans et devis nécessaires.

La reconstruction ne fut définitivement résolue que le 22 dé¬ cembre 1873, par le vote de la loi de finances qui ouvrit un crédit pour le commencement des travaux*. Mais, après cette décision tant désirée, l’emplacement affecté à la nouvelle École sur les terrains de l’ancienne pépinière du Luxembourg changea à plusieurs reprises. Nous en repar-

1. Le Bulletin administratif de l'Instruction publique publiait, quelques mois après (t. XVII; du 5 mars 1874), l’extrait suivant du Journal officiel :

<( L’Ecole de pharmacie a deux amphithéâtres, dont le plus grand compte à peine 280 places. Or, l’école compte 500 élèves. La môme insuffisance de local se fait remarquer à propos des labora¬ toires ; ils sont au nombre de six, dont un peut contenir 50 élèves, et cinq autres, plus récemment construits, mais ne pouvant admettre que chacun 20 élèves, à deux par fourneau. Il n’y a donc que 150 élèves qui puissent être occupés à la fois aux manipulations, ce qui occasionne naturellement une grande perte de temps.

O Le .Jardin botanique aurait besoin, comme les bâtiments, de recevoir de l’accroissement. On va prochainement établir, dans un terrain contigu, deux laboratoires provisoires en planches, dont l’un sera consacré spécialement à la botanique.

n II y a neuf chaires à l’Ecole de pharmacie : 1“ Botanique; Chimie inorganique: 3“ Chimie organique; Matière médicale; Pharmacie chimique; Pharmacie galénique; Physique; 8“ Zoologie; Toxicologie.

<1 En 1872, la recette de l’Ecole s’est élevée à la somme de 238.790 francs. Le budget des dépenses, pour le même exercice, comprenant les frais de personnel, de produits chimiques pour les cours, les travaux pratiques, l’entretien des collections, etc., n’a été que de 174.875 francs, ce qui donne un bénéfice de 63.914 francs. »

1. Bttll. des Lois, année 1875, semestre, 282, p. 1134 et n“ 4801.

LES TERRAINS DE LA PÉPINIÈRE

lerons plus loin ; auparavant, il est nécessaire de donner quelques indi¬ cations topographiques sur les terrains en question.

LES TERRAINS DE LA PÉPINIÈRE DU LUXEMBOURG

Au moment de la Révolution, le Jardin du Luxembourg était limité au sud par le monastère des Chartreux, et l’enclos considérable qui en dépendait*. Ce couvent était un des plus riches de Paris. En 1790, ses bâtiments vendus à vil prix furent détruits de fond en comble; on réunit une grande partie de l’enclos au jardin du Luxembourg, qui s’agrandit ainsi du côté du sud. C’est sur le terrain de cet enclos que, par décret de la Convention, fut ouverte, en 1795, la grande avenue de l’Observa¬ toire et que l’on établit des pépinières.

Dans cette partie méridionale du jardin, les choses restèrent à peu près en l’état jusqu’en 1866. A cette époque, les travaux d’embellisse¬ ment exécutés par Haussmann furent le point de départ de remanie¬ ments considérables. La transformation de la pépinière s’y trouvait com¬ prise et donna lieu à des discussions assez animées au Sénat. Malgré certaines oppositions, elle fut adoptée, et le Moniteur universel (Journal officiel de l’Empire français) publiait, dans les premiers mois de l’année (numéro du vendredi 17 avril 1866), un plan de lotissement annexé au rapport à l’Empereur et au décret qui l’accompagnait.

En 1867, la pépinière, située en contre-bas de l’avenue de l’Obser-

1. Le couvent des Chartreux occupait une surface d’environ 60.450 toises. Il comprenait un grand et un petit cloître entourés de quarante habitations composées de plusieurs pièces et ayant chacune un jardin; la surface du préau, qui servait de cimetière aux religieux, était d’environ un hectare.

Les jardins du Luxembourg, dessinés par Jacques Debrosse, architecte du palais construit de 1015 à 1620 pour Marie de Médicis, n’étaient pas alors aussi vastes qu’ils le sont aujourd’hui. Leur lar¬ geur était peut-être un peu plus considérable, car ils s’étendaient du faubourg (actueliement bou¬ levard) Saint-Michel, jusqu’à la rue Madame, qui fut ouverte, vers 1784, sur des terrains aliénés du Luxembourg par Monsieur, depuis Louis XVIII; mais, au sud, ils étaient bornés par le mur du cou¬ vent des Chartreux, à peu près à l’endroit où, maintenant, s’arrête la balustrade qui entoure le par¬ terre méridional. A l’ouest du palais, se trouvaient des bâtiments dépendant du couvent des Filles du Calvaire, que l’on fit disparaître vers 1840 et dont on ne conserva que le cloître et l’église atte¬ nant au Petit-Luxembourg créé par Marie de Médicis. L’emplacement de ce couvent fut converti en parterres donnant sur la rue de Vaugirard.

70

SITUATION MATÉRIELLE

vatoire et des quartiers voisins, fut comblée; on retrancha du jardin du Luxembourg l’allée des platanes qui s’étendait à l’ouest et qui devint le prolongement de la rue Bonaparte (aujourd’hui rue du Luxembourg) ; la partie de la pépinière, comprise dans la nouvellé enceinte du jardin, fut transformée en un vaste jardin anglais, et de nouvelles plantations furent effectuées dans des espaces jusque-là fermés au public. Au sud, le jardin se trouva limité par le prolongement de la rue de TAbbé-de-l’Epée (aujourd’hui rue Auguste-Comte). Quant à l’avenue de l’Observatoire, elle fut conservée tout entière et convertie en squares ornés de parterres.

ECOLE

PHARMACIE

PARIS

PLANCHE

Louis LIARD

Ancien Directeur de l’Enseignement supérieur Vice-Recteur de l’Académie de Paris

Paul BERT

Ancien Ministre de l’Instruction publique

CHAPITRE IV

LES DISCUSSIONS A L’ASSEMBLÉE NATIONALE

Avant d’aborder la question de l’emplacement de la nouvelle École sur les terrains du Luxembourg, nous rappellerons d’abord les discus¬ sions auxquelles sa reconstruction donna lieu dans le Parlement.

Quelques semaines après la lettre du Directeur Ghatin au Ministre de l’Instruction publique, en décembre 1873, au cours de la discussion du budget de l’exercice 1874, Paul Sert intervint à la tribune de l’As¬ semblée nationale L Le vigoureux plaidoyer qu'il prononça à cette occa¬ sion expose d’une façon saisissante la situation déplorable de l’École à la rue de l’Arbalète et mérite d’être cité presque en entier :

M. Paul Bert. Messieurs, je viens, avec l’appui de nos honorables collègues MM. Labélonye, de la Sicotière et Voisin, vous demander de prendre en considération un amendement tendant à ajouter au chapitre VII une première annuité de ^oo.ooo francs pour la reconstruction de l’École supérieure de pharmacie de Paris.

Si l’établissement en faveur duquel je sollicite votre intervention se trouvait dans les mêmes conditions, si insuffisantes qu’elles soient, que nos autres établissements supérieurs, je me tairais, je descendrais de cette tribune et je retirerais mon amende¬ ment; mais il est dans une situation particulière, et j’espère justifier, à cause de cette situation tout à fait exceptionnelle, l’insistance que je mets à demander une somme si considérable et qui n’est, je le répète, car je ne veux rien dissimuler, qu’une première annuité à inscrire au budget.

Ses laboratoires sont organisés pour 100 à loO élèves, 200 tout au plus, et il y en a aujourd’hui 500 d’inscrits. Ceci est un fait particulier qui mérite d’attirer votre attention, car il touche à une question d’honnêteté.

1. Journal officiel de la République française du 14 décembre 1873. Assemblée nationale : séance du 13 décembre 1873, p. 77S3. Discussion du budget des dépenses de l’exercice 1874. Budget du Ministère de l’Instruction publique; chapitre vu (Facultés).

10

74

SITUATION MATÉRIELLE

En effet, Messieurs, chacun de ces 500 élèves paye annuellement à l’État 100 francs, en outre des frais d’inscription et des frais d’examen; cette somme est attribuée à l’enseignement pratique qui devrait bien leur être donné dans le labora¬ toire, et il ne peut pas leur être donné, puisqu’il n’y a pas de place pour eux. En sorte qu’on est obligé de ne point veiller à la stricte exécution du règlement, et, pour ainsi dire, de spéculer sur la paresse d’un certain nombre d’élèves qui, ne venant pas réclamer leurs places dans les laboratoires, en laissent davantage à ceux qui veulent travailler. C’est une triste et exacte vérité. Ces élèves, remplaçant par des manuels et par des lectures les connaissances approfondies qu’ils auraient acquérir dans les laboratoires, peuvent, à la rigueur, passer leurs examens, mais ils manquent absolument de pratique.

Voilà donc. Messieurs, les conditions spéciales et particulières qui mettent l’Ecole de pharmacie de Paris dans une catégorie un peu différente des établissements dont je parlais tout à l’heure.

Mais il y en a une autre bien plus grave, bien plus triste : ces établissements, ces facultés sont insuffisants, ils ne donnent point de place aux élèves, ni aux pro¬ fesseurs; mais enfin ils existent, ils se tiennent debout, leur existence matérielle n’est pas compromise; on peut attendre un an, deux ans, que le budget leur donne quelques sommes nécessaires pour rétablir des locaux et en créer d’autres. En est-il de même de l’Ecole supérieure de pharmacie? Non ! elle s’écroule : à l’heure je parle, ses bâtiments sont étayés de tous les côtés, et les étais s’enfoncent même dans le sol qui se dérobe sous eux; on a, par des travaux de la Ville, travaux qui étaient indispensables, occasionné aux environs de l’Ecole un mouvement général de terrain dont la cause n’est pas encore bien connue; cet effondrement est-il aux catacombes ou à l’arrêt des nappes d’eau? Toujours est-il que, quelque temps après que ces travaux ont été faits, une des ailes de l’Ecole de pharmacie a menacé de s’écrouler; on amis des étais sur toutes les faces; mais l’ensemble du bâtiment, solidaire de chacune de ses parties, a pivoté sur lui-même et s’est affaisé sur une autre face. On a remis d’autres étais; si bien qu’aujourd’hui, cette Ecole apparaît enveloppée d’une forêt de mâts penchés qui l’empêchent de tomber sur les passants de la rue qu’elle avoisine. Je ne fais pas de cela un tableau trop sombre.

M. Albert Desjardins, Sous-secrétaire d’Etat au Ministère de l’Instruction publique. C’est incontestable.

M. Paul Bert. Monsieur le Ministre de l’Instruction publique qui, par une coïncidence heureuse, a été déjà chargé du portefeuille des Travaux publics, peut, à ce double titre, avec une double autorité, confirmer l’exactitude de ce que je viens de dire.

M. LE Ministre de l’Instruction publique. C’est parfaitement exact.

M. Paul Bert. Monsieur le Ministre veut bien me répondre que ce que je dis est parfaitement exact. J’ai mis, du reste, sous les yeux d’un certain nombre de membres de cette Assemblée, et j’aurais voulu que les habitudes parlementaires me permissent de les présenter à l’Assemblée tout entière, des photographies qui peignent cet état misérable et qui montrent qu’il y a littéralement péril en la demeure, car la demeure s’écroule {On rit).

J’aurais voulu, je le répète, mettre ces photographies sous les yeux de l’Assemblée tout entière; cela aurait été une sorte de plaidoyer à l’antique, bien plus énergique et bien plus influent que ne peuvent être des paroles. Mais je crois que les ayant montrées à quelques-uns de nos collègues, qu’appuyé, en outre, de l’assertion de

LES DISCUSSIONS A L’ASSEMBLÉE NATIONALE

7r3

Monsieur le Ministre, je suis suffisamment fort pour vous dire qu’il n’est pas possible d’attendre, que vous Ôtes menacé d’un écroulement dans un an, dans deux ans, dans trois ans : et alors, que ferez-vous? Si l’écroulement arrive, logerez-vous vos élèves? se feront les cours? Que deviendront ces élèves-pharmaciens?

Vous vous trouverez, d’un jour à l’autre, pressés par les conséquences fatales d'un accident qui est commencé et qui marche, et dont déjà les effets les plus sérieux se sont produits. Déjà, les étais ne sont plus solides; déjà le sol s’effondre, il faut solidifier non- seulement les murs extérieurs, mais aussi les murs intérieurs, car les fenêtres des laboratoires sont bouchées, car, lorsqu’on pénètre dans ces laboratoires, il semble qu’on entre dans une cave en construction.

En outre, l’amphithéâtre est lézardé, et tout récemment l’architecte a donné ordre de l’étayer. Cet amphithéâtre, se réunissent deux cents élèves, menace de s’écrouler sous quelque mouvement d’enthousiasme de ces jeunes gens, ou quelque tempête scolaire, comme on en a vu quelquefois.

Si tous ces bâtiments s’écroulent, que ferez-vous? Vous commencerez à construire, et, pendant ce temps, les élèves ne recevront pas l’enseignement, et, pendant ce temps, les 60.000 ou 70.000 francs que, bon an, mal an, vous rapporte cette Ecole devront être rayés de l’actif de votre budget.

Il me semble que cette École, qui vient en nourrir d’autres sur lesquelles s’étend la sollicitude du Gouvernement, parce qu’elles ne pourraient vivre seules, a bien le droit d’être traitée suivant ses mérites financiers, sans parler de ses mérites scientifiques.

On a cherché à savoir l’on placerait l’Ecole de pharmacie. Tout le monde a été d’accord pour s’arrêter à un certain emplacement. Pour cette emplacement, on a fait un avant-projet, un devis préalable, modifiable, cela va sans dire, qui a été dressé par M. Laisné, architecte des bâtiments civils. Pardonnez-moi de préciser ainsi le détail des faits {Très bien! très bien! continuez!).

L’École de pharmacie ne peut pas rester elle est, c’est l’avis de tout le monde, dans cette rue de l’Arbalète, que ne connaissent pas tous les Parisiens, car elle est cachée dans un coin reculé de la ville; car elle est éloignée de la Faculté de médecine avec laquelle les étudiants en pharmacie ont tant de rapport, et de la Faculté des sciences, dont ils viennent suivre les cours de chimie, de botanique et d’histoire natu¬ relle. Tout le monde convient qu’il faut rapprocher l’Ecole de pharmacie et la placer entre le Luxembourg et l’Observatoire, l’on a le projet, de construire la Faculté des sciences.

Aussitôt que cette École sera construite sur ce terrain, elle laissera libre une superficie d’environ 7.000 mètres carrés*, qui pourra être vendue immédiatement pour être bâtie, et qui représentera une valeur que l’on ne peut pas estimer à moins de 5 ou GOO.OOO francs.

M. LE Rapporteur. La Commission du budget s’était vivement préoccupée, dès avant l’amendement de M. Paul Bert, de l’état de délabrement dans lequel se trouvaient quelques-uns de nos grands établissements universitaires.

Dans l’exposé du budget, on nous signalait non seulement l’École supérieure de pharmacie, mais on nous indiquait, comme étant non moins urgents, les travaux à faire à l’Ecole pratique de la Faculté de médecine, à la Sorbonne, dont les bâtiments, nous dit-on, menacent ruine; on nous signalait le transfèrement de la Faculté des sciences, qui est réduite à installer ses laboratoires dans des bâtisses improvisées, ou

1. En réalité, cette superficie était de 8.170 mètres carrés.

76

SITUATION MATÉRIELLE

dans des maisons précédemment habitées par des ouvriers, et que la ville avait achetées pour les démolir. On nous signalait, à l’École de droit, l’insuffisance des amphithéâtres, des salles de conférences, de la bibliothèque.

Nous demandons préalablement au Gouvernement un travail dans lequel il aura étudié toutes ces nécessités et indiqué les ressources extraordinaires pour faire face aux besoins graves et urgents dont on a parlé. Ce n’est pas une fin de non-recevoir que nous opposons, c’est un désir que nous exprimons, en faisant au gouvernement cette demande formelle.

Monsieur le Ministre de l’Instruction pudique. Le Gouvernement y est tout disposé.

M. LE Rapporteur. M. le Ministre me dit, de son banc, qu’il accepte les vœux de la commission du budget. Je reviens alors à l’Ecole de pharmacie. Il n’en est pas de môme pour l’Ecole supérieure de pharmacie, et pour l’Ecole pratique de la Faculté de médecine ; la ville de Paris est propriétaire de l’Ecole pratique, et vous savez que le Conseil municipal de Paris s’est préoccupé de sa reconstruction.

L’Etat, n’étantpas propriétaire de cet immeuble, n’aura que des subventions à donner.

Mais l’Ecole de pharmacie est un immeuble domanial; l’Etat est propriétaire des bâtiments de la rue de l’Arbalète. De deux chose l’une : ou vmus voulez rester rue de l’Arbalète, et alors que le Minisière des ^Travaux publics étudie la question, nous présente un projet. Au contraire, si l’on doit démolir et transporter ailleurs l’École supérieure de pharmacie, il y a nécessité, pour le Ministère des Travaux publics, de s’entendre avec celui de l’Instruction publique. Actuellement, voter 400.000 francs alors que nous ne savons même pas si l’immeuble restera il est, ce serait faire une imprudence.

Bornons-nous à émettre le vœu que le Gouvernement nous présente, dès l’année prochaine, un crédit extraordinaire destiné à faire face à tous les besoins de nos établissements scientifiques, nous ferons ainsi une grande œuvre; nous aurons aidé, dans la mesure de nos forces, à l’agrandissement de la vie intellectuelle dans notre pays.

Je demande à M. Paul Bert de retirer son amendement.

M. Paul Bert. Messieurs, en présence des déclarations si énergiques, si formelles de M. le Rapporteur de la Commission du budget, en présence de l’acceptation du Gouvernement, qui est évidemment tout aussi énergique et aussi formelle [Marque d'adhésion de M. le Ministre et de M. le Sous-secrétaire d'Etat de t' Instruction publique), j aurais mauvaise grâce à persister et à demander un vote de l’Assemblée. Je me borne à remercier et la commission du budget et le Gouvernement des bonnes paroles qu’ils ont fait entendre, à en prendre acte et à attendre à bref délai leur réalisation [Très bien!).

En 1874, le Rapporteur de la Commission du budget fit observer que le Ministre de l’Instruction publique devait présenter un travail d’ensemble concernant principalement la Faculté de médecine de Paris, 1 Ecole supérieure de pharmacie de Paris, la Faculté des sciences, mais que ce travail n’avait pu encore être achevé :

Votre commission du budget ne peut donc, sans devis, sans proposition directe du Gouvernement, vous demander d’allouer des crédits certainement considérables.

LES DISCUSSIONS A L’ASSEMBLEE NATIONALE 77

pour la réédificaüon d’édifices d’une aussi grande importance. Des négociations avaient été entamées avec le Conseil municipal de la ville de Paris, au point de vue de la parti¬ cipation dans les dépenses que nécessiteraient les constructions; nous n’avons pas été instruits du résultat de ces négociations, et, quelque désireux que nous soyons de les voir aboutir, nous ne pouvons encore vous demander de voter une allocation, même pour les bâtiments de l’Ecole de pharmacie, qui ne sont soutenus que par des étais.

C’est un projet de loi spécial, portant sur l’ensemble des installations de l’enseigne¬ ment supérieur, qui devra vous être présenté. Votre Commission comprend quelles nécessités scientifiques la France doit satisfaire. Ce n’est pas du luxe de bâtiments dont nos savants ont besoin, mais de salles spacieuses, de laboratoires bien éclairés, d’appareils propres à la transmission des forces, de collections complètes d’instruments. Dans notre passion de contribuer à la grandeur du pays, nous ne pouvons que hâter de nos vœux la présentation d’un projet sérieusement conçu et étudié, mis en rapport avec notre situation financière et aussi avec la part de responsabilité incombant aux villes. Ce sera le plus grand service rendu à l’Enseignement supérieur.

Dans la séance de l’Assemblée nationale du 22 juillet 1874, Paul Bert, reprenant l’amendement qu’il avait présenté au mois de décembre de l’année précédente, s’exprima dans les termes suivants’ :

Cet amendement n’est pas nouveau pour l’Assemblée. Lors de la discussion du budget de 1874, j’ai eu l’honneur de le pi’ésenter et d’en donner des motifs qui paraissaient alors singulièrement pressants. Je vous ai fait un tableau de l’état matériel de l’École supérieure de pharmacie de Paris, tableau qui a été reconnu pai'faitement exact par M. le Ministre de l’Instruction publique d’alors, et qui semblait ne point laisser de place à des mesures dilatoires. Il paraissait qu’il y avait urgence à mettre ordre à un état de choses, dans lequel le bâtiment lui-même menaçait de s’écrouler.

M. le Ministre de l’Instruction publique m’engagea alors à retirer mon amen¬ dement, en déclarant qu’il allait faire faire une étude complète, et que, bientôt, dans l’intervalle du budget de 1874 au budget de Î87S, il soumettrait à l’Assemblée un projet de loi spécial pour la reconstruction de cette École supérieure de pharmacie. Or, il n’en a rien été, les choses sont restées en l’état, ou, pour mieux dire, comme les bâtiments s’effondraient, ils ont continué leur mouvement de descente.

Il me souvient d’avoir invité mes honorables collègues à aller voir l’École de pharmacie, pour s’assurer de l’exactitude de ma description. Aujourd’hui, je ne trou¬ verais peut-être pas très prudent de les engager à faire ce voyage et cette visite.

Puisque l’année dernière, on m’a fait retirer mon amendement sur la promesse d’une prochaine proposition de loi, je suis fondé, ce me semble, à demander en ce moment à M. le Ministre de l’Instruction publique quelque chose de plus précis. Je le prie donc de vouloir bien nous dire si des études ont été faites et poursuivies par son prédécesseur, ou s’il peut, dès maintenant, nous faire savoir quand on commencera à exécuter ces travaux qui sont si nécessaires.

Je rappellerai à l’Assemblée qu’il y a non seulement une nécessité qui est générale pour tous les établissements d’enseignement supérieur, nécessité plus pressante encore

1. Journal officiel de la République française, 23 juillet 1874, p. 5146.

78

SITUATION MATÉRIELLE

pour l’École de pharmacie, mais qu’ici nous manquons véritablement à un engagement pécuniaire. Il faut que les jeunes gens qui viennent à l’École de pharmacie, qui donnent de l’argent pour y faire des études pratiques, puissent se livrer à cés études et qu’on ne soit pas obligé de les renvoyer, parce qu’il n’y a pas de place dans les bâtiments, ou parce qu’il serait imprudent de leur donner un abri apparent.

M. le Ministre voudra bien nous dire, je l’espère, qu’à bref délai il présentera un projet avec les devis nécessaires. Si M. le Ministre ne pouvait pas nous donner celle assurance, je demanderais à l’Assemblée de vouloir bien voter la première annuité de /lOO.OOO francs, demandée par notre amendement, annuité qui est au-dessous de la limite des dépenses nécessaires pour la reconstruction de l’École de pharmacie. M. le Ministre serait, dès lors, muni d’une allocation avec laquelle, dans l’intervalle des deux budgets, il pourrait faire exécuter les premiers travaux.

M. LE soüs-SECRÉTAiRE d’État DE l’Instruction PUBLIQUE. Messicurs, la réponse ne sera pas difficile. Les besoins sont les mêmes, ils sont plus impérieux encore que l’année dernière. Les études ont été poursuivies avec activité, mais la solution de la question dépend de deux ministères. Ce n’est pas, en effet, sur le ministère de l’Instruction publique, mais sur le ministère des Travaux publics que devait être porté l’amen¬ dement de l’honorable M. Bert.

Nous reconnaissons donc les besoins, et nous déclarons que nous ferons tous nos efforts pour leur donner une satisfaction prompte et complète; mais nous sommes forcé de dire que nous ne pouvons pas encore apporter les éléments d’une solution immédiate.

M. Paul Bert. Je suis obligé de retirer mon amendement, mais je le présenterai lors delà discussion du ministère des Travaux publics.

Malheureusement, la question ne fut pas reprise lors de la discussion rapide de ce budget; elle n’aboutit qu’au mois de décembre de l’année suivante L

l. En 187S, quelques membres du Conseil municipal de Paris saisirent le Conseil d'un amende¬ ment relatif à l’inscription au budget de la Ville d’une somme de 200.000 francs de subvention à nos principaux établissements d’Enscignement supérieur. Nous en détachons les quelques lignes suivantes :

>) L’Ecole de pharmacie est l’établissement qui, si la Ville prétendait accomplir l’oeuvre de l’Etat, aurait peut-être droit aux secours les plus considérables; ses bâtiments tombent en ruines. Mais Paris ne peut ni ne doit exonérer l'Etat de l’obligation rigoureuse que cette situation lui impose : la reconstruction de l’Ecole reste entièrement à sa charge. La subvention de la Ville s’ap¬ pliquera donc à d’autres besoins : d’abord au matériel spécial des laboratoires, ensuite à l’accroisse¬ ment du personnel et à certaines augmentations de traitement. >> [Réperloire de Pharmacie, 187H, """)

L’ALLOCATION DES CRÉDITS

79

L’ALLOCATION DES CRÉDITS

Les premiers crédits pour la reconstruction de l’École furent ouverts, au Ministère des Travaux publics, les 21 et 22 décembre 1875’: d’autres suivirent dans les années 1876 à 1881. Le total s’en éleva à 4.000.000; mais la dépense effective ne dépassa pas 3.903.133 fr. 90.

Il avait été entendu que le Ministère de l’Instruction publique prendrait à sa charge les frais d’ameublement des salles de collections, laboratoires, bibliothèque, etc. Un premier crédit de 122.631 francs fut ouvert sur l’exercice de 1877 (chapitre VII), pour la confection de ce mobilier, qui, une fois terminé, fut déposé dans cinq magasins loués à cet effet dans les dépendances de l’ancien Collège Rollin, il resta jusqu’à 1880. Cette allocation n’ayant pas suffi, le Ministère des Beaux- Arts communiqua au Ministère de l’Instruction publique un nouveau devis s’élevant à la somme de 40.000 francs, qui fut allouée sur les fonds de l’exercice 1881. Sur cette somme, 4.000 francs étaient destinés à solder les frais de déménagement du mobilier neuf déposé au Collège Rollin et du vieux mobilier de l’ancienne École. Au total, le crédit alloué pour l’ameublement fut donc de 162.631 francs L

1. Journal officiel du 21 décembre 1873. Assemblée nationale, séance du 21 décembre, p. lOGSl, Discussion du projet de loi portant ouverture de crédits supplémentaires et extraordinaires à divers Ministères, sur l’exercice 1875. Ministère des Travaux publics, section. Travaux extraordinaires. Chapitre LV. Construction de bâtiments destinés à l’Ecole supérieure de Pharmacie : 100.000 francs;

Journal officiel du 23 décembre 1875. Séance du 22 décembre, page 10669. Discussion des projets do loi portant ouverture de crédits supplémentaires et extraordinaires à divers Ministères sur l’exercice 1876. Ministère des Travaux publics; 2e section : travaux extraordinaires; chapitre L : con¬ struction de bâtiments destinés à l’Ecole de pharmacie : 1.000.000 de francs.

Les autres crédits furent ouverts par les lois de finances des 29 décembre 1870, 30 mars 1878, 22 décembre 1878, 27 mars 1880. Par suite d’annulations portant sur divers exercices (loi du 27 mars 1880, etc.), le total en fut ramené à 4.000.000 de francs.

C’est le chiffre porté dans la statistique de l’Enseignement supérieur (t. III, 1878-1888, page 144). Mais il résulte d’un état communiqué par la Direction des Bâtiments civils, en réponse à une demande de M. le Vice-recteur, en juillet 1894 [Archives de l'Ecole) que les crédits employés à la reconstruction ont été les suivants : en 1875, -1.999 fr. 92; en 1876, 99.630 fr. 63; en 1879, 73-1.566 fr. 29; en 1880, 760.769 fr. 96; en 1881, 756.324 fr. 39; Total : 3.7S7.SS6 fr. JO.

A cette somme, il